Elon Musk und seine Autosammlung: Das fährt der Tech-Milliardär
Elon Musk besitzt mit Tesla, SpaceX, SolarCity, Neuralink, The Boring Company, X (Twitter) und xAi beinahe so viele Firmen wie er Kinder hat (mindestens 14). Doch auch Autos spiel(t)en im Leben des Erfinders und Chefs stets eine große Rolle, wie seine Sammlung und seine Abenteuer bestätigen!
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Kaum ein Tag vergeht, an dem Elon Musk nicht Schlagzeilen macht – doch seine private Leidenschaft bleibt oft im Hintergrund: seine Autosammlung. Schon lange bevor er Tesla mit seinem PayPal-Vermögen finanzierte, besaß der junge Millionär mehrere automobile Preziosen. Über die Jahre wuchs seine Sammlung zu einem beeindruckenden Ensemble einzigartiger Fahrzeuge heran.
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Der Tesla Cybertruck (2024) im Video:

So begann die Autosammlung von Elon Musk
Seine Karriere als Autofahrer begann, als sich der am 28. Juni 1971 in Pretoria (Südafrika) geborene Elon Musk 1993 einen 1978er BMW 320i als erstes Auto zulegte. 1400 Dollar zahlte der 22-Jährige für die bayrische Mittelklasse – und war fortan so knapp bei Kasse, dass er sein Fahrzeug notgedrungen stets mit Schrottplatz-Teilen reparieren musste. Sein Ende fand der BMW zwei Jahre später, als während der Fahrt ein Reifen davonflog. Im selben Jahr gründete er gemeinsam mit seinem Bruder seine erste Softwarefirma Zip2, vom ersten Bonus in Höhe von 40.000 Dollar legte er sich einen Jaguar E-Type von 1967 zu.
Der Jag war ein lang gehegter Traum: Als 17-Jähriger hatte der gebürtige Südafrikaner ein Buch über klassische Cabriolets in die Finger bekommen. Er verliebte sich in das Design, das selbst Enzo Ferrari einmal als "das schönste Auto, das jemals gebaut wurde" bezeichnet hatte, und schwor sich, so einen Wagen zu kaufen, wenn er einmal das Geld dazu hätte. Wird Musk bald der erste Billionär? Hier die Infos!
Faible für britische Autos
Rückblickend beschreibt Elon Musk seine Beziehung zur britischen Ikone so: "Dieses Auto war wie eine tückische Liebhaberin – es ließ mich ständig im Stich und brachte mich immer wieder in Schwierigkeiten." Vielleicht setzte der Investor deshalb anschließend auf einen britischen Sportwagen mit BMW-Motor. Die Rede ist von keinem Geringerem als dem McLaren F1. Als Zip2 1999 verkauft wurde und Elon Musk 22 Mio. Dollar einbrachte, nahm er eine Million davon in die Hand und legte sich den damals schnellsten Seriensportwagen der Welt zu. Die 370-km/h-Flunder sollte sich keineswegs die Reifen plattstehen: "Ich besaß ihn für ein paar Jahre und spulte fast 18.000 km ab", erinnert sich Musk. "Er war mein Daily Driver für die Fahrten zwischen San Francisco und Los Angeles:"
McLaren F1 zu Schrott gefahren
Ein jähes Ende nahm das Kilometerfressen, als Elon Musk seinem Geschäftspartner Peter Thiel die volle Wucht des 627-PS-V12 (461 kW) demonstrieren wollte: Beim Spurwechsel hämmerte er das Gaspedal auf den Fußboden und verlor die Kontrolle über den sich nun wild drehenden McLaren. Anschließend hob der Supersportler an einer Böschung ab, drehte sich in der Luft weiter und landete völlig ramponiert zurück auf dem Boden. Musk und der noch nicht einmal angeschnallte Thiel blieben wie durch ein Wunder unverletzt, was man vom F1 freilich nicht behaupten konnte. Zu allem Übel war der Wagen nicht versichert.
Privaten Tesla Roadster ins All geschossen
Auch die nächste Episode von Elon Musks Auto-Leben riecht nach Hollywood, allerdings aus gänzlich anderem Grund. 2013 ersteigerte er als großer Fan den originalen Lotus Esprit aus dem James Bond-Film "Der Spion, der mich liebte" für knapp 900.000 Dollar. Dessen kantige Form inspirierte den umtriebigen Firmengründer 2019 auch zum Tesla Cybertruck. Es war auch nicht das erste Mal, dass seine automobilen Besitztümer als Ideengeber für den Tesla-Boss herhielten.
Über den Zugang zur hinteren Sitzreihe in seinem Audi Q7 regte sich Elon Musk so sehr auf, dass er die praktischen Flügeltüren des Tesla Model X bis zur Serienreife durchboxte. Ob der 2012er Porsche 911 und der von Hamann gepimpte BMW M5 noch in seinem Besitz sind, ist nicht überliefert. In seinem Tesla Roadster wird der Mann mit der südafrikanischen, kanadischen und US-amerikanischen Staatsbürgerschaft aller Voraussicht nach nicht mehr Platz nehmen: Sein privates rotes Cabrio schoss SpaceX 2017 ins Weltall, wo es seitdem die Sonne umkreist.
Diese Autos besitzt Elon Musk heute
Wie SpaceX in Zukunft die Raumfahrten erschwinglich machen soll, so verwandelte das Ford Modell T als erstes Fließbandmodell das Automobil in ein günstiges Fortbewegungsmittel für die breiten Massen. Wie passend, dass auch Elon Musk seit 2017 eine "Tin Lizzie" sein Eigen nennt. Mit 20 PS (15 kW) und einer Höchstgeschwindigkeit von 67 km/h taugt es allerdings nicht für den alltäglichen Gebrauch.
Am liebsten fahre der Tesla-Chef aber mit dem Tesla Model S, daneben nutze er für verschiedene Zwecke ein Model 3 und ein Model X. Ob mit oder ohne den viel zitierten Tesla Autopilot, ist nicht überliefert. Auch der Cybertruck dürfte zu den Tesla-Fahrzeugen der Wahl für Elon Musk werden. 2019 hatte er den Prototyp für die Jungfernfahrt zum Restaurant genommen und war dabei auf Video festgehalten worden, wie er bei der Heimfahrt in Eile eine Pylone überfuhr.







