Elektroautos: Kosten pro Kilometer Reichweite Diese E-Autos bieten die beste Reichweite fürs Geld

von Christina Finke 10.07.2019
Inhalt
  1. Elektroautos vergleichen: Das kostet ein Kilometer Reichweite
  2. Tesla Model 3 erzielt die beste Preisweite im Vergleich
  3. Kosten pro Reichweiten-Kilometer: Deutsche Modelle landen im Mittelfeld
  4. Jaguar und Audi mit mäßigen Preisweiten
  5. Preisweiten von Elektroautos im Vergleich:

Wie viel Euro müssen Elektroauto-Käufer tatsächlich für einen Kilometer Norm-Reichweite bezahlen? Aufschluss darüber gibt die sogenannte Preisweite, für die Anschaffungspreis und Reichweite analysiert werden. Mit diesen E-Autos fährt man lange Strecken am günstigsten!

Um Elektroautos besser miteinander vergleichen zu können, lässt sich anhand der sogenannten Preisweite herausfinden, wie viel Euro Kunden tatsächlich für einen Kilometer Reichweite bezahlen müssen. Denn noch immer sind viele skeptisch, ob sich der höhere Anschaffungspreis für den elektrischen Antrieb gegenüber einem konventionellen Benzin- oder Dieselmotor lohnt. Um die reale Preisweite eines Elektroautos zu ermitteln, wird ganz einfach der durchschnittliche Rabattpreis der Norm-Reichweite mit dem jeweiligen Standard-Akku gegenüberstellt. Die Daten stammen von Carwow, einer Webseite für den Neuwagenkauf. Die Auswertungen zeigen, mit welchem Elektroauto man demnach am günstigsten fährt und somit die beste Preisweite erzielt. Mehr zum Thema: E-Auto-Kaufprämie

Elektroauto Maximale Reichweite: Tesla Model 3
Elektroauto: Maximale Reichweiten im Vergleich Welcher Stromer kommt am weitesten?

Tesla Model 3 (2018) im Video:

 
 

Elektroautos vergleichen: Das kostet ein Kilometer Reichweite

Im Vergleich der realen Preisweiten von carwow landete der Tesla Model 3 auf dem ersten Platz: Hier steht ein durchschnittlicher Rabattpreis von 56.380 Euro einer Norm-Reichweite von 560 Kilometer gegenüber. Daraus ergibt sich die Spitzenpreisweite von 101 Euro pro Kilometer Reichweite. Direkt dahinter folgen zwei Koreaner: Der Kia Soul EV (Rabattpreis: 28.924 Euro, Norm-Reichweite: 250 Kilometer) und der Hyundai Ioniq Elektro (Rabattpreis: 32.513 Euro, Norm-Reichweite: 280 Kilometer) teilen sich mit einer Preisweite von 116 Euro pro Kilometer Reichweite den zweiten Platz. Und der Nachfolger des aktuellen Kia Soul EV, der bereits in den Startlöchern steht, könnte diesen Wert noch einmal verbessern. Auf Platz 3 landet das bislang weltweit meistverkaufte Elektroauto: Der Nissan Leaf kommt mit einer Reichweite von 270 Kilometern bei einem durchschnittlichen Rabattpreis von 34.382 Euro auf eine Preisweite von 127 Euro pro Kilometer Reichweite. Mehr zum Thema: Limitierter Leaf mit mehr Reichweite

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Tesla Model 3 (2018): Motor, Reichweite & Crashtest Das Model 3 wird günstiger

Mercedes EQC (2019) im Video:

 
 

Tesla Model 3 erzielt die beste Preisweite im Vergleich

Beim viertplatzierten Citroën E-Mehari (Rabattpreis: 25.217 Euro, Norm-Reichweite: 195 Kilometer) zahlen Kunden für einen Kilometer Reichweite 129 Euro. Direkt dahinter folgen der Kia e-Niro mit einer Preisweite von 130 Euro pro Kilometer Reichweite, der Hyundai Kona Elektro kommt auf einen Wert von 131 Euro und beim Renault Zoe sind es 132 Euro pro Kilometer Reichweite. Mehr zum Thema: Der Zoe geht in die zweite Runde

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Kosten pro Reichweiten-Kilometer: Deutsche Modelle landen im Mittelfeld

Im Mittelfeld landen vor allem deutsche Elektroauto-Modelle. Am günstigsten ist hier der BMW i3 mit einer Reichweite von 285 Kilometern und einem Rabattpreis von 38.701 Euro: Hier zahlen Kunden 136 Euro pro Kilometer Reichweite. Direkt dahinter landet der VW e-Golf, der mit 231 Kilometern Norm-Reichweite und einem Rabattpreis von 32.488 Euro auf eine Preisweite von 141 Euro pro Kilometer Reichweite kommt. Mit 166 Euro pro Kilometer Reichweite ist der kleinere Konzernbruder VW e-up! etwas teurer. Und das obwohl der durchschnittliche Rabattpreis mit 19.994 Euro zwar deutlich günstiger ist. Doch auch seine Reichweite ist mit 120 Kilometer niedriger als beim VW e-Golf. Genau zwischen den beiden Wolfsburgern landet der Mercedes EQC (Rabattpreis: 64.400 Euro, Norm-Reichweite: 450 Kilometer). 143 Euro zahlen Kunden hier pro Kilometer Reichweite. Mehr zum Thema: E-Ladestationen im ADAC-Test

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Jaguar und Audi mit mäßigen Preisweiten

Eher mäßig fällt die Preisweite beim Jaguar i-Pace und dem Audi e-tron aus. Sie kommen bei Rabattpreisen von 71.981 Euro (Jaguar) und 73.508 Euro (Audi) und Reichweiten von 470 und 417 Kilometern auf Preisweiten von 129 bzw. 132 Euro.  Am schlechtesten schneidet aber das Smart EQ fortwo Cabrio im Vergleich der Preisweiten ab: Ein Rabattpreis von 28.849 Euro und 145 Kilometer Reichweite ergeben hier eine Preisweite von 206 Euro pro Kilometer Reichweite – mehr als doppelt so viel wie beim Testsieger Tesla Model 3. Mehr zum Thema: E-Autos – Stromkosten auf 100 Kilometer

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Preisweiten von Elektroautos im Vergleich:

Marke & ModellPreis pro Kilometer Reichweite
Tesla Model 3101 Euro
Kia Soul EV116 Euro
Hyundai Ioniq Elektro116 Euro
Nissan Leaf127 Euro
Citroen E-Mehari129 Euro
Kia e-Niro130 Euro
Hyundai Kona Elektro131 Euro
Renault Zoe132 Euro
BMW i3136 Euro
VW e-Golf141 Euro
Mercedes EQC143 Euro
Jaguar i-Pace153 Euro
VW e-up!166 Euro
Smart EQ fortwo173 Euro
Smart EQ forfour174 Euro
Audi e-tron176 Euro
Nissan e-NV 200 Evalia178 Euro
Citroen C-Zero202 Euro
Peugeot iOn202 Euro
Smart EQ fortwo Cabrio206 Euro

Quelle: carwow.de

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