Premiere

Bugatti Destrier: Kunstwerk auf Rädern vorgestellt

Der Dritte im Bunde: Nach dem Bugatti Tourbillon und F.K.P Hommage präsentiert die französische Sportler-Schmiede mit dem Bugatti Destrier ihr drittes Modell aus dem hochexklusiven Programme Solitaire. Der ultraflache Supersportler basiert auf dem Bugatti Bolide und übernimmt auch dessen 1600 PS starken Antrieb. Leider bleibt es beim Einzelstück.

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Blick von schräg vorne auf den fahrenden Bugatti Destrier (2026).
Der Bugatti Destrier präsentiert sich als dritter im Bunde des Programme Solitaire – einer hochexklusiven Modellreihe von Bugatti – und basiert auf dem Tracktier Bugatti Bolide. Foto: Bugatti
Blick von schräg hinten auf den fahrenden Bugatti Destrier (2026).
Die Karosserie zeigt sich deutlich weniger brutal und scharfkantig. Der kunstvoll geschwungene Heckspoiler überflügelt die Heckpartie. Foto: Bugatti
Blick auf das Lenkrad und die dahinterliegenden Armaturen des Bugatti Destrier (2026).
Innen setzt Bugatti auf warme Farben, weiche Materialien und metallene Akzente. Foto: Bugatti
Blick auf die Sitze im Innenraum des Bugatti Destrier (2026).
Bugatti nutzt erstmals ein eigenes Gestrick mit dreidimensionaler Textur und mit eingewobenen Kupfergarn. Foto: Bugatti
Blick von schräg vorne auf den Bugatti Destrier (2026).
Die Bugatti-typische C-Silhouette umschließt die Fensterlinie und führt bis in die Frontpartie. Foto: Bugatti
Blick von schräg hinten auf den Bugatti Destrier (2026).
Der Bugatti Destrier steht auf 21- und 22-Zöllern. Ganz im Gegensatz zum Bolide, der auf 18 Zoll großen Rädern vorfährt. Foto: Bugatti
Blick von der Seite auf den Bugatti Destrier (2026).
Im Heck sitzt übrigens derselbe 8,0-l-W16-Quadturbomotor, der auch im Bolide für Vortrieb sorgt. Leistung? 1600 PS (1177 kW)! Foto: Bugatti
Blick von vorne auf den Bugatti Destrier (2026).
Nur rund einen Meter ist die Destrier-Karosserie hoch. Foto: Bugatti
Blick von hinten auf den Bugatti Destrier (2026).
Am Heck dominieren nicht etwa der Flügel oder der XXL-Diffusor, sondern die vier Endrohre im 2x2-Muster. Foto: Bugatti

Was wäre, wenn man den Bugatti Bolide von seinen rennstreckenoptimierten Pflichten befreien, und seine Karosserieform als Solches zelebrieren würde? Ihn um seine umfangreiche Aerodynamik erleichtern, und die extrem flach aufbauende Karosserie mit Liebe zum Detail herausarbeiten? Das Ergebnis dieses Gedankens hört auf den Namen Bugatti Destrier und setzt sich ganz bewusst vom Rennwagen-Flair seines Bruders ab.

Die Karosserie bleibt dabei mit einem Meter Höhe so flach wie beim Tracktool ohne Straßenzulassung. Größere Felgen (20 und 21 Zoll im Vergleich zu den 18 Zoll des Bolide) sorgen für einen präsenteren Stand, während die geschwungenen Kotflügel fast schon monolithisch dastehen. Dazu trägt auch der extra für den Destrier angerührte Effektlack „Sapphire Celeste“ bei, der laut Bugatti eine außergewöhnliche Tiefe bietet und die Formen besonders zur Geltung bringt.

Am Heck des Destrier thront nicht mehr der XXL-Flügel des Bugatti Bolide. Stattdessen blicken wir auf einen kunstvoll geschwungenen Heckflügel, der aus den hinteren Kotflügeln emporschwingt und damit die vier Endrohre im 2x2-Pattern einfasst. Einen ähnlich geformten Schwung bietet am Heck auch der Diffusor – im Kontrast dazu: die horizontal liegenden und schnurgeraden Heckleuchten.

Der Bugatti Divo (2018) im Video

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Video: Unknown

Der Bugatti Destrier versteht sich als rollenden Kunstwerk

Im Profil schauen wir beim Bugatti Destrier wieder auf eine C-Silhouette, die – in abgewandelter Form – die Seitenscheibe umschließt und auf halber Höhe zur Gürtellinie mutiert, die sich bis in die Frontpartie flüchtet, wo sie den ikonischen, hufeisenförmigen Kühlergrill einfasst. Die Frontpartie kauert unterdessen tief über den Boden, die Scheinwerfer sitzen dagegen mit Blick auf die Proportionen ungewöhnlich hoch. Apropos hoch: Auf dem Dach des Bugatti Destrier sitzt eine üppig dimensionierte Lufthutze, die Frischluft in Richtung des Motorraums hinter der Fahrgastzelle weiterleitet.

Hier waltet übrigens dasselbe 1600 PS-Triebwerk (1177 kW), wie im Bugatti Bolide. Der Hersteller betont, dass der Antrieb seinen Weg ohne Änderungen in den Destrier gefunden hat. Gleichzeitig betone man aber auch, dass der für sich genommen schon beeindruckende quad-turbogeladene 8,0-l-W16-Motor hier lediglich als Nebendarsteller dient. Der Hauptfokus liegt hier klar beim Design innen wie außen.

Kupfergarn im Interieur: Für Bugatti ist alles möglich

Im Innenraum besticht der Bugatti Destrier nicht etwa mit Motorsport-Flair und Carbon-Wüsten, sondern mit einem überraschend wohlig anmutenden Ambiente. Warme Farben, weiche Materialien und ein neuartiges Gewebe mit Kupfergarn sollen zum Einsteigen einladen. Aluminium und gehämmertes Metall runden den Materialmix ab.

Leider wird es beim Bugatti Destrier bei einem Einzelstück bleiben. Seine Premiere wird das Hypercar während der Monterey Car Week 2026 (07. – 16. August) im US-Bundesstaat Kalifornien feiern, wo es erstmals einem großen Publikum präsentiert wird.