Erlkönig

BMW i3 Touring erwischt: Schnell und viel laden ab 2027

Die Kombi-Variante BMW i3 Touring positioniert sich als Schnell- und Viellader in der elektrischen Mittelklasse. Ein Erlkönig des nutzwertigen Lademeisters fährt sich schon mal warm für den Marktstart 2027.

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Erlkönig des BMW i3 Touring 2027, fotografiert von schräg vorne.
Vor dem Marktstart Anfang 2027 heimst der BMW i3 Touring noch viele Testkilometer ein. Foto: SH Proshots
Erlkönig des BMW i3 Touring 2027, fotografiert von der Seite.
Allem Anschein nach ist der BMW i3 Touring nicht länger als die Limousine. Foto: SH Proshots
Erlkönig des BMW i3 Touring 2027, fotografiert von hinten.
Die Heckleuchtengrafik des BMW i3 Touring ähnelt stark der Limousine. Foto: SH Proshots
Heckklappe des Erlkönigs des BMW i3 Touring 2027, fotografiert von hinten.
Anders als beim 3er wird sich diese Heckklappe wahrscheinlich nicht separat öffnen lassen. Foto: SH Proshots

Hubraum ist zu ersetzen, Laderaum nicht

Der neue BMW i3 wirbt vor allem mit seiner hohen Ladegeschwindigkeit, denn mit bis zu 400 kW lädt der Münchner seine Batterie extrem schnell. Daher empfiehlt er sich besonders als Langstreckenläufer. Der Anfang 2027 erwartete i3 Touring packt zur Ladegeschwindigkeit noch das Ladevolumen als Kaufargument mit ein. Mit langem Dach und steiler gestellter Heckklappe dürfte sich das Gepäckraumvolumen gegenüber den überschaubaren 420 l der Limousine deutlich vergrößern – und dies auch ohne wesentliche Verlängerung der Außenmaße.

Der BMW i3 im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Heckscheibe lässt sich wohl nicht separat öffnen

Der Erlkönig lässt in diesem Zusammenhang wenig Zweifel zu: Sowohl der Radstand als auch der hintere Karosserieüberhang dürften mit denen der Limousine übereinstimmen. Aber auch mit einer Außenlänge von 4,76 m sollte sich der Laderaum als tauglich erweisen für Familien- und Geschäftsreisen. Wie beim i5/5er Touring fehlt aber offenbar ein praktisches Feature: Die Heckscheibe lässt sich wohl nicht separat öffnen, während dies beim aktuellen 3er Touring noch möglich ist.

Wird es auch einen BMW i3 M Touring geben?

Technisch gesehen bleibt der i3 Touring eng verwandt mit der Limousine. Mit einer Batteriekapazität von bis zu 109 kWh im 345 kW (469 PS) starken, allradgetriebenen BMW i3 50 xDrive Touring sollte seine Reichweite bei etwa 900 km liegen, also unwesentlich weniger als der windschlüpfigere i3 mit Stufenheck – eine echte Ansage an die europäische und asiatische Konkurrenz. Doch bei dieser ersten bestellbaren Version wird es nicht bleiben.

Erlkönig des BMW i3 Touring, fotografiert von schräg hinten.
Foto: SH Proshots

Im BMW i3 40 Touring wird man sich wohl mit Heckantrieb, 235 kW (320 PS) und einer Batterie mit 83 kWh Energieinhalt begnügen müssen. Damit sollte der Elektro-Kombi immer noch für Reiseetappen von rund 700 km gut sein. Auch das Preisschild dieser Version gestaltet sich verdaulicher: Bei etwas über 60.000 Euro sollte es losgehen.

Ob der i3 Touring auch in den Genuss einer M-Behandlung kommt, ist im Augenblick noch nicht bekannt. Falls ein i3 M Touring kommen sollte, dürfte dieses Monster mit vier Motoren und astronomischer Antriebsleistung jenseits der 588 kW (800 PS) den Eiltransport sperriger Güter in eine völlig neue Dimension befördern.