H-Kennzeichen: Kosten & Abnahme Das muss man zum H-Kennzeichen wissen!

von AUTO ZEITUNG 11.10.2018
Inhalt
  1. Alle Infos zu Kosten und Abnahme für das H-Kennzeichen
  2. Was kostet ein H-Kennzeichen?
  3. Was benötigt man für ein H-Kennzeichen?
  4. Wer macht die H-Kennzeichen Abnahme?
  5. Wie hoch ist die Kfz-Steuer für ein H-Kennzeichen?

Mit dem H-Kennzeichen können Besitzer von Oldtimern richtig Kosten bei der Kfz-Steuer sparen! Wir erläutern die Voraussetzungen und klären über die Anforderungen derAbnahme auf.

Echte Oldtimer, also Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre alt sind und sich nachweislich im Originalzustand befinden, oder entsprechend restauriert wurden, können mit einem H-Kennzeichen (H für historische Fahrzeuge) zugelassen werden. Das normale Kennzeichen wird um ein H ergänzt. Vorteile: Die Kosten für die Kfz-Steuer betragen pauschal 191,73 Euro. Autos mit H-Kennzeichen dürfen in die grünen Umweltzonen einfahren. Voraussetzung für die Zuteilung des H-Kennzeichen ist eine Abnahme des Fahrzeugs. Das bedeutet, dass gemäß §23 StVZO ein Gutachten für das Fahrzeug vorliegt, das entweder von GTÜ, DEKRA, TÜV oder KÜS erstellt wurde. Im Jahr 2018 sind über 477.000 Oldtimer mit H-Kennzeichen zugelassen. Mit dem regulären Kennzeichen werden Oldies wie Neuwagen eingestuft. Die Kosten für die Kfz-Steuer richtet sich nach dem Hubraum. Vorteil: Keine Abnahme des Fahrzeugs entsprechend §§23 StVZO. Nachteil: Mit der Abgaseinstufung 00 darf man nicht in die Umweltzonen einfahren. Das Fahrzeug kann jederzeit an- und abgemeldet werden. Die Steuer wird tageweise berechnet und erstattet. Seit 2012 gibt es das Wechsel-Kennzeichen. Zwei Fahrzeuge können mit einem Kennzeichen betrieben werden. An beiden Fahrzeugen wird je ein kleines Zusatzschild (etwa 1 und 2) befestigt. Das eigentliche Kennzeichen wird jeweils an das Fahrzeug montiert, mit dem man unterwegs ist. Vorteil: Man kann seinen Oldie je nach Laune und Wetter ohne Zulassungs-aufwand bewegen. Nachteile: Man spart keine Steuern, weil beide Fahrzeuge separat versteuert werden. Und dasa Auto, das nicht genutzt wird, darf nur auf privatem Gelände abgestellt werden. Die Kosten der Versicherung sinken, aufgrund von Sondertarifen für das zweite Fahrzeug. Mehr zum Thema: Oldtimer-Treffen 2018

News H-Kennzeichen
H-Kennzeichen als Saisonkennzeichen  

Oldtimer-Kennzeichen ab Oktober auch saisonal

 

Alle Infos zu Kosten und Abnahme für das H-Kennzeichen

Wer seinen Oldie nur in der warmen Jahreszeit bewegen will, wählt das Saison-Kennzeichen. Die gesetzlichen Regelungen sind identisch mit denen für das normale Kennzeichen. Die Kosten für Steuer und Versicherung fallen für den Betriebszeitraum an. Bei der Zulassung wird der Zeitraum angegeben (wählbar sind zwei bis maximal 11 Monate) in dem das Fahrzeug gefahren werden soll. Die jeweiligen Monatsziffern werden im Kennzeichen eingeprägt. Vorteil: Man muss im Frühjahr und im Herbst nicht zur Zulassungsstelle und spart Zeit und Kosten. Nachteil: Das Fahrzeug darf ohne Zulassung nur auf Privatgrund abgestellt werden. Seit 2012 gibt es das Wechsel-Kennzeichen. Zwei Fahrzeuge können mit einem Kennzeichen betrieben werden. An beiden Fahrzeugen wird je ein kleines Zusatzschild (etwa 1 und 2) befestigt. Das eigentliche Kennzeichen wird jeweils an das Fahrzeug montiert, mit dem man unterwegs ist. Vorteil: Man kann seinen Oldie je nach Laune und Wetter ohne Zulassungs-aufwand bewegen. Nachteile: Man spart keine Steuern, weil beide Fahrzeuge separat versteuert werden. Und das Mobil, das nicht genutzt wird, darf nur auf privatem Gelände abgestellt werden. Die Kosten der Versicherung sinken, aufgrund von Sondertarifen für das zweite Fahrzeug.

Oldtimer kaufen Ratgeber Import Oldtimer Youngtimer USA
Import von US-Cars und Klassikern: Tipps!  

So holen Sie ihr US-Car nach Deutschland

 

Was kostet ein H-Kennzeichen?

Neben den normalen Kosten für die Zulassung (Gebühren für die Zulassungsstelle und Kosten für die Nummernschilder) müssen die Kosten für die H-Abnahme mit einkalkuliert werden. Diese variieren zwischen 80 und 200 Euro.

 

Was benötigt man für ein H-Kennzeichen?

Für die Zuteilung eines H-Kennzeichen ist die Abnahme des Kfz nach §23 StVZO zwingende Voraussetzung. Beurteilt wird dabei der Gesamtzustand, der technische Zustand, die optische Erscheinung und die Originalität. Sofern sie zeitgenössisch sind, werden unter Umständen auch Tuning-Umbauten anerkannt. Das H-Kennzeichen wird zugeteilt, wenn der Klassiker alle Anforderungen erfüllt hat. Darüber hinaus benötigt das Fahrzeug selbstverständlich eine gültige Hauptuntersuchung.

 

Wer macht die H-Kennzeichen Abnahme?

Die Abnahme des Kfz nach § 23 StVZO erfolgt von anerkannten Sachverständigen, Prüfern, oder Prüfingenieuren in den Prüfstellen von TÜV, Dekra, GTÜ und der KÜS.

 

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für ein H-Kennzeichen?

Die Kosten für die Kfz-Steuer betragen für Oldtimer pauschal 191,73 Euro.

Oldtimer kaufen Oldtimer kaufen
Oldtimer kaufen: Darauf sollten Sie achten!  

Beim Oldtimer-Kauf genau hinsehen

Tags:
Copyright 2018 autozeitung.de. All rights reserved.