Ausblick

Audi A2 e-tron: Neueste Infos & Bilder zum Einstiegsstromer

Nach anfänglichen Q2 e-tron-Spekulationen wissen wir inzwischen, dass Ingolstadt den Audi A2 als Kompakt-Stromer reaktiviert. Diverse Erlkönige geben bereits einen konkreten Ausblick auf das Retro-Design.

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Blick von schräg vorne auf den fahrenden Audi A2 e-tron (2026).
Erste Erlkönige verraten bereits einiges zum Design des A2 e-tron, das sich am verbrennenden Urahn orientiert. Foto: SH Proshots
Blick von der Seite auf den fahrenden Audi A2 e-tron (2026).
Auch wenn noch keine Maße überliefert sind, lassen die Bilder VW ID.3-ähnliche Dimensionen vermuten – somit würde die mögliche A2-Neuauflage gegenüber dem 3,80 m langen Vorgänger um satte 40 cm in der Länge zulegen. Foto: SH Proshots
Blick von schräg hinten auf den fahrenden Audi A2 e-tron (2026).
Der Audi A2 e-tron dürfte wie der VW ID. Cross und Skoda Epiq auf der „MEB+“-Plattform aufbauen, die eine elektrische Reichweite von 520 bis 700 km und Schnellladen mit bis zu 150 kW ermöglichen soll, sodass die Batterie unter idealen Bedingungen in 30 min zu 80 Prozent aufgeladen werden kann. Foto: SH Proshots
Blick durch das Seitenfenster auf die Armaturen im Innenraum des Audi A2 e-tron (2026).
Wie ein Blick in den noch getarnten Innenraum zeigt, sehen die Bildschirme jenen des Audi A5 sehr ähnlich. Foto: SH Proshots
Der Audi A2 e-tron fährt als Erlkönig auf einer Landstraße, von vorne fotografiert.
Dieses von Audi veröffentlichte Erlkönigfoto bestätigt den Auftritt. Die Front allerdings scheint nicht viel mit dem alten A2 gemein zu haben. Foto: Audi
Der Audi A2 steht in einer Erprobungshalle, der Luftstrom um die Karosserie wird visuell angedeutet.
Die abfallende Dachlinie hingegen erinnert stark an den A2 der frühen 2000er, ... Foto: Audi
Der Audi A2 e-tron fährt als Erlkönig durch den Schnee, von hinten fotografiert.
... ebenso die durch den Spoiler zweigeteilte Heckscheibe. Foto: Audi

Preis des Audi A2 e-tron (2026) noch offen

Nachdem Erlkönige ein elektrisches Kompaktmodell im Audi-Portfolio ankündigten, ist nun klar, dass der Neue als Audi A2 e-tron ins Rennen gehen wird. Das bestätigte der Hersteller im März 2026 zusammen mit einem ersten, offiziellen Teaserfoto. Im Mai legt Audi weitere Erlkönigfotos von der Erprobungsphase nach, die das Design mit Anleihen an den alten A2 bestätigen.

Die Premiere für den elektrischen Flitzer ist für den Herbst 2026 angesetzt, der Preis zum aktuellen Stand aber noch spekulativ. Er dürfte sich deutlich oberhalb der kompakten Konzernbrüder VW ID.3 Neo (33.000 Euro) beziehungsweise Cupra Born (36.000 Euro) positionieren (Stand: Mai 2026). Produziert werden soll der Audi A2 e-tron in Ingolstadt.

Der Audi Q6 e-tron Sportback (2026) im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: A2 e-tron auf "MEB+"-Basis?

Offizielle Informationen zum Antrieb des Audi A2 e-tron stehen zwar noch aus, ein Blick auf die parallelen Entwicklungen im VW-Konzern gibt jedoch Aufschluss. So bahnt sich unter anderem in Form von VW ID. Cross und Skoda Epiq eine Offensive der elektrischen City-SUV an. Die angekündigten Modelle rollen allesamt auf der „MEB+“-Architektur, also einer weiterentwickelten Version der bisherigen Konzernplattform, die aber nicht auf die Klasse der Kleinwagen beschränkt ist. 

Da ist es natürlich naheliegend, dass sich auch Audi am Volkswagen-Technik-Regal bedient. Die „MEB+“-Plattform soll theoretisch Reichweiten von bis zu 700 km und Schnellladen mit bis zu 150 kW ermöglichen, sodass die Batterie unter idealen Bedingungen in 30 min zu 80 Prozent aufgeladen werden kann. Bei den bisher vorgestellten Kleinwagen Cupra Raval und VW ID. Polo ist allerdings bei 105 kW DC-Ladeleistung und rund 450 km Reichweite Schluss.

Wie ältere Erlkönigbilder belegen, wird der Audi A2 e-tron zudem auch Anhänger ziehen dürfen.

Exterieur im Stile eines Audi A2

Der Audi A2 fahrend seitlich.
Foto: Angelika Emmerling

Lange war das Design des Audi A2 e-tron rein spekulativ, inzwischen aber vermitteln Erlkönigfotos von unserem Fotografen sowie von Audi höchstselbst ein recht genaues Bild davon, was wir erwarten dürfen.

Trotz bulligem Grill und flachen Scheinwerfern lässt die Front eindeutig Assoziationen zum Audi A2 (siehe Bild oben) aufkommen, denn Windschutzscheibe und Fronthaube gehen fast nahtlos ineinander über. Auch die Silhouette erinnert dank der abfallenden Dachlinie an den Urahnen. In diesem Kontext ist auch der kleine Spoiler am Heck ein entscheidendes Indiz, der wie beim Effizienzwunder der frühen 2000er die Heckscheibe zweiteilt. Durch eine durchgehende Leuchtleiste erinnert das Hinterteil allerdings auch an den Q4 e-tron.

Auch wenn noch keine Maße zum Audi A2 e-tron überliefert sind, lassen die Bilder ähnliche Dimensionen wie beim VW ID.3 vermuten – somit würde die mögliche A2-Neuauflage gegenüber dem 3,80 m langen Vorgänger um satte 40 cm in der Länge zulegen.

Interieur: Q4 & Co. als Vorbild?

Das Cockpit des Audi A5 (2024).
Foto: Audi

Der Innenraum des Audi A2 e-tron dürfte sich stilistisch an den aktuellen Audi-Modellen orientieren. Ein Blick ins noch getarnte Interieur offenbart in Sachen Lenkrad und Display-Layout Ähnlichkeiten etwa zum A5 (siehe Foto). Der ebenfalls in der Kompaktklasse positionierte und 2026 geliftete Q4 e-tron nutzt ein anderes Lenkrad, das im Serientrimm auch Einzug in den A2 finden könnte. Wir bleiben zudem gespannt, inwiefern das abfallende Heck zu Lasten der Kopffreiheit im Fond gehen wird.

Spannend, dass Audi mit dem A2 e-tron auf den flink vorbeirauschenden Retro-Zug aufspringt. Dass das funktionieren kann, beweist etwa Renault mit dem elektrischen R5 – dass es das jedoch nicht muss, zeigt Ford mit dem Capri. Es ist kein Geheimnis, dass der hocheffiziente und unkonventionelle A2 Anfang der 2000er seiner Zeit voraus war. Sollte sich Audi an den Werten des Originals orientieren, könnte er 2026 dagegen genau richtig kommen.