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Alpine A110 e: Preis & Reichweite Alpine rüstet auf E um

von Alexander Koch 08.02.2021

Das "Renaulution" getaufte Strategiepapier des französischen Autobauers trifft Alpine-Fans ins Mark: Die Zukunft der Marke ist elektrisch. Wir klopfen ab, welchen Preis und welche Reichweite die Alpine A110 e haben könnte.

Der Name Alpine 110 e ist zwar nicht bestätigt, böte sich aber für den Batterie-elektrischen Nachfolger der A110 durchaus an. Die wiederbelebte Renault-Tochter soll "Renaulution" – der neuen Strategie von Renault-Chef Luca de Meo – zufolge die Ressourcen von Alpine Cars, Renault Sport Cars und Renault Sport Racing bündeln, künftig Batterie-elektrische Sportmodelle auf die Straße bringen und ab 2025 profitabel sein. Während für die weiteren, wohl Geld-bringenden Alpine-Derivate die CMF-B-EV-Plattform (Kompaktklasse) und CMF-EV-Plattform (SUV) bereitstehen, ist die Basis der eher prestigeträchtigen Alpine e längst nicht so eindeutig. Hier wird es im buchstäblichen Sinne spannend, da an dieser Stelle der britische Sportwagenbauer Lotus ins Spiel kommt: Die Tochterfirma von Volvo-Besitzer Geely möchte mit Alpine prüfen, ob die beiden Marken einen gemeinsamen Sportwagen entwickeln und bauen können – mutmaßlich als Nachfolger der beiden Modelle Elise und Exige, die 2021 auslaufen. Wenn Fans ein Auge zudrücken, sind sowohl die britischen Flitzer als auch die Alpine A110 e hinsichtlich Größe und Anspruch vergleichbar – zumindest als Elektroauto. Mehr zum Thema: Alle News zu Renault

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Die Alpine A110 (2017) im Fahrbericht (Video):

 
 

Preis & Reichweite der Alpine A110 e noch offen

Durch die Zusammenarbeit mit Lotus stünde den Französinnen:Franzosen für die Alpine A110 e auf einen Schlag der SEA (Sustainable Experience Architecture) genannte Elektro-Baukasten der Chinesen zur Verfügung. Dieser deckt mit einem Radstand von 1800 bis 3300 Millimetern vom kleinen A-Segment bis hin zu leichten Nutzfahrzeugen zahlreiche Fahrzeugklassen ab. Zum Vergleich, die aktuelle Alpine hat einen Radstand von 2420 Millimetern. Außerdem soll das Chassis eine günstige Gewichtsverteilung von 50:50 ermöglichen – die Voraussetzung für ein höchst agiles Fahrverhalten, wie es Fans bei der Alpine schätzen. Theoretisch wären Leistungsstärken von bis zu 600 kW (815 PS) sowie Batteriekapazitäten für bis zu 700 Kilometer Reichweite möglich. Um dem Markenkern sowohl von Alpine als auch Lotus gerecht zu werden, dürfte sich ein gemeinsam konzipierter Sportwagen auf Heckantrieb, vergleichsweise kleine Batteriegrößen und eine Leistungsspanne von 200 bis 500 PS beschränken. Dies ist aber ebenso spekulativ wie der Marktstart und der finale Preis der Alpine A110 e. Man darf also gespannt sein! Mehr zum Thema: Die Alpine A110 im Vergleichstest

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