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Chrysler

Die Marke Chrysler zählt zu einem der größten und bekanntesten amerikanischen Autobauer. Zusammen mit Doge, Ram und Fiat bildet die Marke den Chrysler-Konzern, der seit 2008 mit dem Fiat-Konzern kooperiert. Mittlerweile ist aus beiden ein amerikanisch-italienischer Großkonzern namens FCA geworden. Im Zuge der Zusammenarbeit verließ die Marke Chrysler den europäischen Markt. Zum Jahr 2011 wurden die Amerikaner mit Lancia zusammengelegt und verkauften weitestgehend eine identische Modellpalette. So wurden auch Chrysler Town&Country, 300 und 200 Cabriolet als Lancia nach Europa importiert. Mit dem Jahr 2016 zog sich Lancia auf den italienischen Heimatmarkt zurück, sodass nun in Europa keine Chrysler-Modelle mehr angeboten werden. Auf dem US-amerikanischen Heimatmarkt läuft das Geschäft dagegen gut. Während sich Dodge auf sportliche und praktische Autos spezialisiert hat, konzentriert sich Chrysler auf luxuriöse Fahrzeuge. Das Einstiegsmodell in die Chrysler-Palette stellt die Mittelklasselimousine 200 dar. Das Stufenheck basiert auf einer verlängerten Alfa-Giulietta-Plattform. Angetrieben wird der 200 von einem 2,4-Liter-Saugerbenziner oder einem V6 mit 3,6 Litern Hubraum, der den gehobenen Ausstattungslinien vorbehalten bleibt.

Chrysler erweitert seine Palette um ein SUV

In der Oberklasse bietet Chrysler den 300 an. Das Schwestermodell des Dodge Charger muss allerdings auf den 6,2-Liter-V8 verzichten. Mit der letzten großen Überarbeitung 2015 wurde das sportliche SRT-Modell aus dem Programm genommen. Die Top-Motorisierung ist nun der 5,7-Liter-V8-Motor mit 368 PS. Er wird ausschließlich den gehobenen S und C-Ausstattungslinien. Wer einen Chrysler 300 in einer niedrigeren Version kauft, muss mit dem V6 aus dem Chrysler 200 vorlieb nehmen. Das wichtigste Modell der Marke ist aber weiterhin der Minivan Town&Country. In Europa kennt man das Familien-Auto unter dem Namen Voyager. Auch er wird mittlerweile in der fünften Generation von dem 3,6-V6-Benziner angetrieben. Zum Modelljahr 2017 hat Chrysler einen Nachfolger des beliebten Minivans angekündigt. Momentan fehlt der Marke ein SUV. Bald soll ein Crossover in der Größe der wichtigen Mittbewerber  Ford Explorer oder Toyota Highlander erscheinen. Fiat-Chrysler denkt auch über ein Einstiegsmodell unterhalb des 200 nach. Eine Kompaktlimousine von Chrysler soll vor allem dem Vorreiter in den USA, dem Ford Focus, Konkurrenz machen.

Chrysler 300C: Tuning mit Viper-V10
Chrysler 300C: Tuning mit Viper-V10

Fetter V10 im fetten Chrysler

Für seine Aufgabe als Driftauto wurde diesem Chrysler 300C das Achtliter-V10-Kraftpaket aus einem Sportwagen mit fast 500 PS implantiert.