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Dodge

Dodge zählt zu einem der größten Autobauer der USA. Angefangen hatte das US-Unternehmen als Zulieferer verschiedener Autofirmen in Detroit. 1914 rollte dann der erste Dodge-PKW vom Band. Unter Führung von Chrysler ging es mit Dodge schnell bergauf. In der Chrysler-Zeit entstand auch das Muscle-Car Challenger, das 2008 in moderner Form erneut auf den Markt kam. Mit seinem Vorbild aus den 1970er-Jahren teilt sich der Challenger der Moderne neben Retro-Designelementen, wie Rundscheinwerfern, auch große V6- und V8-Motoren. Die Konkurrenz ging ähnliche Wege. Ford Mustang und Chevrolet Camaro zitierten Mitte der 2000er ebenfalls die großen Legenden aus den 1960ern und 1970ern. Mit dem SRT Hellcat hat Dodge seit 2014 ein As im Ärmel: Der 6,2-Liter HEMI-V8 wurde mit einem Kompressor aufgeladen und leistet  bis zu 716 PS. Denselben Motor verbauen die Amerikaner auch in der Oberklasselimousine Charger. Das auch als US-Polizeiwagen beliebte Stufenheck wird als SRT Hellcat zum Sportwagenjäger. Daimler Chrysler versuchte ab 2003, Dodge auch in Europa zu etablieren. Mit SUV wie Caliber und Nitro oder der Crossover Dodge Journey wollten die Amerikaner hierzulande Fuß zu fassen. Das Ende in Europa kam mit der Fusion von Fiat und Chrysler zu einem Großkonzern. Dodge konzentriert sich nun wieder primär auf den nordamerikanischen Markt.

Die Dodge-Ikone Viper wird eingestellt

Seit dem Einstieg von Fiat hat sich die Dodge-Modellpalette geändert. Die Amerikaner geben sich nun betont sportlich. Vom Kompakt-Stufenheck Dart, über das Full-Size-SUV Durango bis zum Minivan Grand Caravan ist jedes Modell nun als R/T-Version erhältlich. Währenddessen wurde der beliebte Pick-Up Dodge Ram ausgelagert. Mit den Transportern bilden die unterschiedlich großen Dodge-Pick-Ups die Submarke Ram Trucks. Hier zeigt sich Fiats Zusammenarbeit besonders deutlich: der Ram Van wich dem Ram Promaster, einem an amerikanische Käufer angepassten Fiat Ducato. Anstatt Vierzylinder-Dieselmotoren verrichtet in den USA serienmäßig ein V6-Benziner seinen Dienst im großen Fiat-Van. Die im Vergleich zu Europa größeren und stärkeren Selbstzünder bilden in den USA aufpreispflichtige Motorisierungen.  Auch der kleinere Fiat Doblò wird als Promaster City in die USA importiert und ausschließlich mit einem 2,4-Liter-Turbobenziner angeboten. Auch bei der aktuellen Dodge Viper hatte Fiat seine Finger im Spiel. Die seit 2012 angebotene, dritte Generation der amerikanischen Sportwagen-Legende wurde mithilfe der italienischen Sportwagenexperten Ferrari und Maserati aufgebaut. Der 8,4-Liter-V10-Motor der Vorgänger-Viper wurde überarbeitet und leistet nun mit 649 PS ganze 37 Pferdestärken mehr als die zweite Generation. Doch Dodge verkündete eine Schocknachricht für die Fans des V10-Sportlers: die dritte Generation soll vorerst die letzte bleiben. Der zweisitzige Dodge soll nur noch bis 2017 in Detroit vom Band rollen.

Dodge Charger: Felgenklau

SRT-Felgen für 70.000 US-Dollar geklaut

In den USA wurden zahlreiche Dodge Charger SRT und Challenger SRT ihrer Alufelgen beraubt. Der Schaden beträgt über 70.000 US-Dollar!