VW I.D.: Genfer Autosalon 2019 E-Kompakter feiert Genf-Debüt

von Alexander Koch 24.01.2019

Mit dem VW I.D. präsentieren die Wolfsburger auf dem Genfer Autosalon 2019 einen elektrischen Kompakten, der durchaus als Angriff auf Tesla & Co. verstanden werden darf. Mit bis zu 150 kW starken E-Motoren startet er Anfang 2020!

Mit dem VW I.D. zeigen die Wolfsburger auf dem Genfer Autosalon 2019 (7. bis 17. März) ein neues Auto für eine neue Ära. Nach Wolfsburger Lesart wird aus dem futuristischen Schaustück so etwas wie der Golf der Generation E – ein Elektroauto, so massentauglich wie damals der Käfer oder heute der Golf. Mit ihm will der Konzern nicht nur die Folgen des Dieselskandals abschütteln und den Blick endgültig wieder nach vorne richten. Zugleich ist das auch die lange erwartete Retourkutsche gegen Tesla & Co und damit der Versuch, die Deutungshoheit über das Auto auch in der Ära der Akkufahrzeuge zu behalten. Den Schlüssel zum VW I.D. liefert der Modulare Elektrizitätsbaukasten MEB, den die Niedersachsen zum neuen Standard ihrer Entwicklung machen. Allein auf die Anforderungen eines Elektroautos zugeschnitten und bis 2025 auf die Produktion von einer Million Autos im Jahr ausgelegt, soll er die Kosten drücken und die Reichweiten erhöhen. Mehr zum Thema: Genfer Autosalon 2019

Messe Genfer Autosalon 2019
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VW I.D. (2020) im Fahrbericht (Video): 

 
 

VW I.D. auf dem Genfer Autosalon 2019

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das für den VW I.D.: Ein bis zu 150 kW starker Heckmotor sowie Akkus mit mehr als 100 kWh, später in stärkeren Varianten auch zwei E-Motoren – je Achse einer. Die Batterie kann zum Marktstart mit bis zu 125 kW und später auch induktiv geladen werden. VW verspricht je nach Ausstattung Reichweiten von 330 bis 550 km. Und das zu einem Preis auf dem Niveau eines vergleichbar motorisierten, gut ausgestatteten Golfs, sodass am Ende etwa 30.000 Euro auf der Rechnung stehen dürften. Dafür gibt es einen Viersitzer, der in weniger als acht Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 180 km/h erreicht. Neben der Reichweite will der VW I.D. aber auch vor allem mit einem ungeahnten Raumangebot punkten – aus drei Gründen: Der Motor ist wie gesagt platzsparend an der Hinterachse montiert, die Batterien stecken im Wagenboden und der Radstand wächst gegenüber dem Golf um 100 Millimeter. Mehr zum Thema: Das ist das Elektro-SUV VW I.D. Crozz

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