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VW ID.3 (2019): E-Motor & Reichweite Der ID.3 ist der Golf für die Generation E

von Thomas Geiger 12.11.2019

Der VW ID.3 (2019) ist das erste Mitglied der VW-ID.-Familie. Mit bis zu 150 kW starken E-Motoren soll er Mitte 2020 zu den ersten Kunden rollen. Das ist die Reichweite!

Mit dem VW ID.3 (2019) zeigen die Wolfsburger ein neues Auto für eine neue Ära. Nach Wolfsburger Lesart wird der erste Vertreter der ID.-Familie der Golf der Generation E – ein Elektroauto, so massentauglich wie damals der Käfer oder heute der Golf. Und so erklärt sich auch der Name des ersten Mitglieds der ID.-Familie: Denn nach eigenen Angaben beginnt für die Wolfsburger mit dem ID.3 nach dem Käfer und dem ersten Golf das dritte große Kapitel in der Markengeschichte. Außerdem weist die "3" den elektrischen VW als Vertreter des Kompaktsegments aus – in der branchenweiten Klasseneinteilung ist es die dritte Größenordnung. Mit dem 4,26 Meter langen ID.3 will der Konzern aber nicht nur die Folgen des Dieselskandals abschütteln, sondern auch die Deutungshoheit über das Auto auch in der Ära der Akkufahrzeuge behalten. Entsprechend deutlich emanzipiert sich auch das Design vom typischen VW-Auftritt, bietet eine Van-artige Front ohne Kühlergrill und mit durchgängiger LED-Leiste. Den technologischen Schlüssel zum VW ID.3 (2019) liefert der Modulare Elektrifizierungsbaukasten MEB. Allein auf die Anforderungen eines Elektroautos zugeschnitten, soll er die Kosten drücken und die Reichweiten erhöhen. In den nächsten zehn Jahren möchte Volkswagen auf dieser Plattform 20 neue Modelle und über zehn Millionen Exemplare verkaufen. Mehr zum Thema: Das ist das Elektro-SUV VW I.D. Crozz

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VW ID.3 im Fahrbericht (Video):

 
 

VW ID.3 (2019) mit E-Motor und Reichweite bis zu 550 Kilometer

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das für den VW ID.3 (2019): ein bis zu 150 kW starker Heckmotor sowie Akkus mit 45, 58 und 77 kWh. Die Batterie kann an Ladesäulen mit bis zu 125 kW geladen werden, sodass der ID.3 im besten Fall binnen 30 Minuten den Strom für 290 Kilometer zapft. VW verspricht je nach Batteriegröße Reichweiten von 330 bis 550 Kilometer nach WLTP. Der Konzern verspricht zudem, dass die Batterien auch nach acht Jahren beziehungsweise 160.000 Kilometern noch mindesten 70 Prozent nutzbare Kapazität verfügen. Der Preis wiederum liegt auf dem Niveau eines vergleichbar motorisierten, gut ausgestatteten Golfs, sodass am Ende knapp unter 30.000 Euro für die kleinste Version auf der Rechnung stehen. Dafür gibt es einen Viersitzer, der in weniger als acht Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 160 km/h erreicht. Neben der Reichweite will der VW ID.3 (2019) aber auch mit einem ungeahnten Raumangebot und einem Kofferraumvolumen von 385 Litern punkten – aus drei Gründen: Der Motor ist platzsparend an der Hinterachse montiert, die Batterien stecken im Wagenboden und der Radstand wächst gegenüber dem Golf um 100 Millimeter auf 2,77 Meter. Den geräumigen Eindruck unterstützt auch das radikal reduzierte und modernisierte Bedienkonzept mit einem winzigen Bildschirm-Cockpit auf der Lenksäule und einem großen Touchscreen daneben. Die ersten Exemplare rollen voraussichtlich Mitte 2020 zu den Kunden. 

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Vorbestellung für VW ID.3 (2019) gestartet

Seit dem 8. Mai 2019 können sich Interessenten gegen einen Beitrag von 1000 Euro online für einen frühen Produktionstermin des VW ID.3 (2019) registrieren, die Bestellphase läuft seit September 2019. Die hierfür konfigurierte Sonderedition ID.3 1st ist auf 30.000 Fahrzeuge limitiert und mit der mittleren, voraussichtlich am meisten nachgefragten Batterie ausgerüstet. Diese soll eine elektrische Reichweite von bis zu 420 Kilometer (WLTP) bieten. Der Preis für die Sonderedition liegt laut VW bei unter 40.000 Euro – vor Abzug der staatlichen Förderung. Je nach Version gehören unter anderem  Sprachsteuerung und Navigationssystem sowie ein Panorama-Glasdach und ein Augmented Reality Head-up-Display zur Ausstattung. Zudem bietet Volkswagen den ID.3-1st-Käufern an, ein Jahr lang kostenlos Strom bis maximal 2000 kWh zu laden. Das Angebot umschließt alle öffentlichen Ladesäulen, die an die Volkswagen Lade-App WeCharge angeschlossen sind. Hinzu kommen Stromzapfpunkte im europaweiten Schnellladenetz von Ionity, an dem Volkswagen beteiligt ist.

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