Versicherungskennzeichen (Roller/Mofa): Farbe Ab März 2021 nur noch mit blauem Kennzeichen

von Christina Finke 17.02.2021

Die Farbe von Versicherungskennzeichen für Kleinkrafträder wie Mofas und Moped wechselt jährlich – 2021 von schwarz zu blau. Zudem gibt es noch eine Neuerung: Bei einigen Versicherungen können Halter:innen eine Klebefolie statt eines Schilds wählen.

Wer Kleinkrafträder wie Mofa und Moped oder E-Tretroller nutzt, braucht jedes Jahr ab dem 1. März ein neues Versicherungskennzeichen. Die Farbe wechselt dabei ebenfalls jährlich, diesmal von schwarz zu blau. Wer ab dem Stichtag dennoch mit dem alten Kennzeichen fährt, macht sich strafbar und muss mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro rechnen. Auch das jeweilige Fahrzeug ist in diesem Fall nicht versichert. Im Ernstfall bedeutet dies, dass Fahrer:innen für die bei einem Unfall entstandenen Schäden selber aufkommen müssen. Mit dem Wechsel des Versicherungskennzeichens starten das Bundesverkehrsministerium und einzelne Kfz-Versicherer 2021 zudem ein Pilotprojekt, bei dem sich Mofa- und Mopedfahrer:innen statt für die herkömmlichen Schilder aus Aluminium- oder Stahlblech für eine Klebefolie entscheiden können. Dabei werde eine Trägerplatte aus Kunststoff über mehrere Jahre verwendet und nur die oberste dünne Plastikschicht gewechselt, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erklärt. Das sei einfacher, schneller und besser für die Umwelt. Außerdem seien die Folien mit einem Hologramm fälschungssicher. Verläuft das Projekt positiv, soll die Folie langfristig die Schilder für Versicherungskennzeichen komplett ersetzten. Mehr zum Thema: Versicherung

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Versicherungskennzeichen (Roller/Mofa): Farbe wechselt von Schwarz zu Blau

Die Farbe der Versicherungskennzeichen wechselt jährlich zwischen Blau, Grün und Schwarz. Sie gelten als Nachweis über die Kfz-Haftpflichtversicherung und sind direkt beim Versicherer erhältlich. Anders als Autos müssen Mofas, Mopeds und Elektrokleinstfahrzeuge für den Betrieb auf öffentlichen Straßen nicht bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen beziehungsweise eine Versicherungs-Plakette reichen. Die klassische Größe für Kleinkrafträder mit nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum wie etwa Mofas, Mopeds, Quads, Trikes, Elektro-Motorroller bis 45 km/h oder Krankenfahrstühle mit Motor misst 13 mal 10,1 Zentimeter. Die Kennzeichen für Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter oder Segways sind etwa halb so groß (6,7 x 5,5 cm) und sind bereits seit deren Zulassung 2019 nur als Aufkleber zu bekommen.

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