Zauberhafter Zwitter: Dieser Toyota Supra mutiert zum Z4 Coupé
Toyota Supra-Tuning ist nichts Neues – die Szene rund um den japanischen Sportwagen hat längst Kultstatus. Doch was ein Tuner aus den USA auf Instagram zeigt, sprengt selbst in dieser Welt die Grenzen: Sein Supra trägt plötzlich die Front eines BMW Z4.
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Der Umbau stammt von Instagram-User und Tuning-Fan "mysupraadventures". Privat heißt er Mario und nennt sich in seiner Profilbeschreibung auch spaßeshalber "Supra-Mario". Für die SEMA Show 2025 in Las Vegas baute er seinen GR Supra A90 Stück für Stück zu seiner Vision vom BMW Z4 Coupé um, das in der G29-Generation werksseitig nicht gefertigt wurde. Inzwischen laufen übrigens alle Varianten sowohl vom Supra als auch vom Z4 aus.
Die Frontpartie des Roadsters mit den typischen Nieren und den schmalen Scheinwerfern ersetzt die ursprüngliche Toyota-Schnauze – ein Anblick, der gleichermaßen irritiert wie fasziniert. Die Idee entstand durch die allgemein bekannte Partnerschaft von BMW und Toyota für die beiden Sportwagen: Trotz eigenem Design baut der Japaner technisch auf dem Bayern auf. In beiden Autos tobt in der höchsten Ausbaustufe BMWs beliebter B58-Reihensechszylinder-Turbo mit 340 PS (250 kW).
Der Toyota GR Supra MT im Fahrbericht (Video)

Aufwendiger Umbau trotz technischer Verwandtschaft
Auch wenn Supra und Z4 sich Plattform, Antrieb und viele technische Komponenten teilen, ist der Tausch der Karosserieteile alles andere als einfach. Der Tuner musste Halterungen neu konstruieren, Kotflügel und Motorhaube ändern und die Spaltmaße sauber einpassen. Die Designsprache der beiden Autos passt einfach nicht zueinander.
Motorhaube, Front und Leuchten stammen komplett vom Z4, während die Supra-Karosserie im Bereich der A-Säule und des Daches unangetastet bleibt. Um ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen, entwickelte der Supra-Fan gemeinsam mit einem befreundeten Designer neue Karosseriepaneele. Mithilfe eines 3D-Scanners und professioneller Modellierungs-Software wurde die Z4-Front genau an die Supra-Karosserie angepasst – mit dem Ziel, den Umbau so harmonisch und originalgetreu wie möglich wirken zu lassen. Dazu passend kommt im Innenraum ein BMW-Lenkrad zum Einsatz und dem Heck verpasste Mario stolz ein BMW-Emblem.
Unter der Haube bleibt alles beim Alten: Der 3,0-l-Reihensechszylinder stammt ohnehin von BMW und trieb vor dem Aus sowohl den Z4 M40i (hier im Fahrbericht) als auch den GR Supra Legend an. Damit entfällt die technische Hürde, und der Fokus des Projekts liegt ganz auf dem Design. Der Supra mit Z4-Front ist also eine Designstudie und kein Performance-Umbau – ein rollendes Experiment über Markenidentität und Stilgefühl.



















