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Geht auch ganz einfach:

Tesla Supercharger: Deutschland, Karte, Kosten Tesla erprobt Schranken an Supercharger

von Christina Finke 04.01.2022
Inhalt
  1. Tesla Supercharger: Kosten in Deutschland
  2. Karte (Map): Die Standorte in Deutschland
  3. Das ist der Tesla V3 Supercharger
  4. Pilotprojekt in den Niederlanden: Tesla Supercharger für Fremdmarken
  5. Tesla: Supercharger mit erhöhter Ladeleistung & Taxi-Verbot
  6. Schrankensystem am Tesla Supercharger

Tesla Supercharger in Deutschland sind mittlerweile auch als V3-Supercharger mit einer Spitzenleistung von bis zu 250 Kilowatt in Betrieb. Wir nennen die Kosten, die Standorte in Deutschland und verweise auf die übersichtliche Karte (Map) von Tesla). Und: Ein Pilotprojekt in den Niederlanden gewährt allen Automarken Zugang zu ausgewählten Superchargern. Dieser Artikel wurde am 3. Januar 2021 aktualisiert.

 

Tesla Supercharger: Kosten in Deutschland

Das kostenlose Laden an Teslas Superchargern bleibt in Deutschland dem Model S und dem Model X vorbehalten. Fahrzeuge, die vor dem 15. Januar 2017 bestellt wurden, können ohne zusätzliche Kosten unbegrenzt kostenlos laden. Erstbesitzer:innen eines Tesla Model S oder X, das nach diesem Stichtag geordert wurde, haben ein Freikontingent von 400 kWh pro Jahr. Beim Wiederverkauf erlischt das Guthaben. Im Anschluss werden durchschnittlich 40 Cent pro Kilowattstunde fällig (Stand: September 2021). Rechnet der Supercharger die Aufladung hingegen pro Minute ab, so wird die Ladegeschwindigkeit berücksichtigt und in zwei Stufen eingeteilt: Stufe 1 bei Aufladung bis 60 kW, Stufe 2 bei der Ladephase über 60 kW. Stufe 1 kostet die Hälfte von Stufe 2. Wie Tesla auf der Support-Webseite mitteilt, können die Supercharger-Nutzungsgebühren je nach Standort variieren und sich von Zeit zu Zeit ändern. Die geltenden Preise können über den Navigationsbildschirm im Fahrzeug abgerufen werden. Zusätzlich kann eine Blockiergebühr von 0,50 bis 1,00 Euro anfallen. Diese wird fällig, wenn die Ladestation mindestens 50 Prozent ausgelastet ist und man länger als fünf Minuten nach Abschluss des Ladevorganges noch auf dem Ladeplatz parkt. Mit den Einnahmen will man den weiteren Ausbau des Schnellladenetzes finanzieren. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Der Tesla V3-Supercharger im Video:

 
 

Karte (Map): Die Standorte in Deutschland

Weltweit, so Tesla, umfasst das Supercharger-Netzwerk des US-amerikanischen Autobauers 2500 Ladestationen mit 25.000 Ladeanschlüssen. Wer in Deutschland seinen Tesla laden möchte, findet die Standorte entweder auf der Karte in der zugehörigen Lade-App oder auf der Homepage von Tesla. Auf ihr hat die Marke sowohl eine Map als auch eine Übersicht aller Ladestationen samt Adressen integriert.

 

Das ist der Tesla V3 Supercharger

Der V3-Supercharger von Tesla verspricht eine Ladeleistung von 250 Kilowatt. So soll etwa der Model 3 mit Long-Range-Batterie in der Spitze eine Reichweite von bis zu 75 Meilen (ca. 121 km) innerhalb von fünf Minuten laden können. In einer Stunde wären das bis zu 1000 Meilen (ca. 1.609 km). Auch Teslas Model S und Model X können an den neuen Superchargern geladen werden, die maximale Ladeleistung hängt allerdings vom Modell und vom Zustand der Batterie ab. Außerdem heizt das Feature "On-Route Battery Warmup" die Batterie auf die optimale Ladetemperatur vor, wenn sich Fahrer_innen zu einem Supercharger navigieren lassen.

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Pilotprojekt in den Niederlanden: Tesla Supercharger für Fremdmarken

In Zukunft sollen auch Autos anderer Fabrikate Zugriff auf das Supercharger-Netzwerk haben. Ende Dezember 2020 erklärte Tesla-Chef Elon Musk auf Nachfrage bei Twitter, dass die eigenen Säulen grundsätzlich dafür vorbereitet sind. Am 1. November 2021 startete in den Niederlanden ein Pilotprojekt, bei dem zehn ausgewählte Supercharger auch von Autos anderer Marken genutzt werden können. Die Preise sind beim Fremdladen jedoch höher. Voraussetzung für die Fremdnutzung der Supercharger ist die Tesla App und ein CSS-Anschluss. 

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Der Tesla-Autopilot im Video:

 
 

Tesla: Supercharger mit erhöhter Ladeleistung & Taxi-Verbot

Als Reaktionen auf diverse Beschwerden von Privatkund:innen verbietet Tesla, kommerziell genutzte Elektroautos – etwa Taxen – an den Superchargern aufzuladen. Das Verbot gilt bereits seit dem 15. Dezember 2017 und auch für Fahrer_innen von Mitfahrdiensten wie Uber oder des öffentlichen Diensts. "In einigen Bereichen haben die gewerblichen Fahrer die Schnelllader blockiert und das Laden privater Autos fast unmöglich gemacht", begründet Tesla den Schritt. Sollte das Verbot alleine nicht ausreichen, sei das Unternehmen auch bereit, das Laden der betroffenen Elektroautos durch technische Veränderungen zu begrenzen oder ganz zu verhindern. Weltweit zählt Tesla Anfang 2021 rund 2000 Stationen mit mehr als 20.000 Superchargern. Mehr zum Thema: Alle News zu Tesla

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Schrankensystem am Tesla Supercharger

Immer wieder kommt es vor, dass Tesla Supercharger von Fremdfahrzeugen oder sogar Verbrennern als Parkplatz zweckentfremdet werden, weshalb der Konzern in China bereits Schranken einsetzt. Die Blockade lässt sich nur via Smartphone-App entriegeln, erst dann fährt die Schranke herunter und erlaubt, das Fahrzeug zu laden. Somit könnten blockierte Ladesäulen der Vergangenheit angehören. Die Schranken bieten Tesla jedoch noch weitere Vorteile: So könnte man mit individuellen Codes bei einer Warteschlange dafür sorgen, dass sich niemand vordrängeln kann. Außerdem ließe sich ein Bezahlmodell einführen, das zahlender Kundschaft Prioritäten und damit weniger Wartezeiten an besetzten Ladesäulen ermöglicht. Wenn sich die Schranken in China bewähren, ist es durchaus möglich, dass auch Tesla Supercharger in Deutschland künftig abgesperrt werden. Mehr zum Thema: Genaue Ladekosten-Auflistung auf der Tesla-Seite

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