Alle Infos zum Tesla Model 3

Tesla Model 3 (2018): Motor & Reichweite Das Model 3 ab sofort bestellbar

von Alexander Koch 07.01.2019

Das Tesla Model 3 ist seit 2018 in den USA erhältlich sowie seit Januar 2019 in Deutschland bestellbar. Wir haben die Informationen zu den Reichweiten und zum Crashtest-Ergebnis zusammengestellt!

Mit dem Tesla Model 3, das seit dem Frühjahr 2018 in den USA ab 35.000 US-Dollar erhältlich ist, soll der Durchbruch in den Massenmarkt gelingen: Nach jahrelanger Verzögerung ist die rein elektrische Mittelklasse seit Januar 2019 nun auch in Deutschland bestellbar. Die Version mit Allradantrieb, 226 PS starkem Dualmotor sowie 50-kWh-Akku, 560 Kilometer Reichweite und 233 km/h Höchstgeschwindigkeit kostet 55.400 Euro. Die stärkere Performance-Version mit 75-kWh-Akku kostet 66.100 Euro. Sie schafft zwar "nur" 530 Kilometer Reichweite, hat dafür aber eine höhere Spitze (250 km/h) und beschleunigt schneller auf Tempo 100 (3,5 zu 4,8 Sekunden). Um das Tesla Model 3 (2018) verbindlich bestellen zu können, verlangt der US-Autobauer eine Anzahlung in Höhe von 2000 Euro. Serienmäßig wird der Ami auf 18-Zoll-Felgen sowie in Schwarz ausgeliefert, andere Karosseriefarben stehen für 1600 bis 2600 und die größeren 19-Zoll-Felgen für 1600 Euro in der Aufpreisliste. Außerdem an Bord: Notbremsautomatik, Frontaufprall- und Seitenkollisionswarnung. Um den uneingeschränkten Autopiloten für vollautonomes Fahren an Bord zu haben, werden allerdings 5200 Euro Aufpreis fällig.

Test Tesla Model 3 (2017)
Tesla Model 3 (2017): Test  

Model 3 kann durchaus überzeugen

Tesla Model 3 (2018) im Video:

 
 

Motor: Tesla Model 3 (2018) mit 50- & 75-kWh-Akku

Das Tesla Model 3 (2018) kommt wie auch schon das Model S ohne Kühlergrill aus. Trotz seiner Ähnlichkeit wirkt es insgesamt kompakter, was auch Zahlen belegen: Mit 4694 Millimetern Länge ist die Mittelklasse fast 30 Zentimeter kürzer als das größere Schwestermodell und damit ungefähr so lang wie eine Mercedes C-Klasse (4686 Millimeter). Innen bietet der US-Amerikaner Platz für fünf Passagiere, zusätzlich stehen 400 Liter Laderaum zur Verfügung. Das Cockpit erhält nur einen Touchscreen, der mit einer Größe von 15 Zoll in der Mittelkonsole prangt. Am meisten wundert man sich wohl über die fehlende Instrumentenanzeige, die wird nämlich komplett durch ein Head-up-Display in der Windschutzscheibe ersetzt. Die Lüftung versteckt sich in einem Schlitz in den Armaturen. Standardmäßig erhält das Tesla Model 3 (2018) die volle Ausstattung aus acht Kameras und einem Dutzend Ultraschall-Sensoren. In der Grundausstattung sind aber nur die Fahrassistenz-Funktionen aktiviert.

Elektroauto Tesla Model X (2016)
Tesla Model X (2016): Preis & Motoren  

Tesla Model X mit reduzierter Farbpalette

Volle Punktzahl beim Crashtest für Model 3
Tesla Model 3 holt volle fünf Punkte beim Seitenaufprall-Test. © NHTSA
 

Tesla Model 3 (2018) im Crashtest

Das Tesla Model 3 (2018) hat bei dem Crashtest der amerikanischen Sicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) die volle Punktzahl geholt. Beim Seitenaufprall- und beim Überschlags-Test erreichte das Model 3 die maximalen fünf Punkte. Auch bei dem sogenannten Pfahl-Test, der den seitlichen Aufprall auf ein Hindernis simuliert, punktet das Tesla Model 3 (2018) maximal. Dass ein Auto in allen Kategorien mit fünf Punkten abschneidet, kommt selten vor. Damit zählt der Amerikaner zu den sichersten Limousinen weltweit.

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