Tesla Model 3: Goodwood Festival of Speed 2018 Europa-Premiere in Goodwood

von Alexander Koch 04.07.2018

Das Tesla Model 3 soll seine offizielle Europa-Premiere beim Goodwood Festival of Speed (12. Juli 2018) feiern. Gleichzeitig haben die Kalifornier erstmals ihr Produktionsziel erreicht. Das Model 3 wird um eine Performance-Variante sowie um Allradantrieb ergänzt. Die Basisversion zum Preis von 35.000 US-Dollar lässt aber weiter auf sich warten.

Das Tesla Model 3 wird seine offizielle Europa-Premiere beim Goodwood Festival of Speed 2018 (12. Juli) feiern, wie verschiedene Medien berichten. Diese erfreuliche Nachricht ergänzt die Meldung, dass erstmals das Produktionsziel erreicht wurde. Demnach liefen Ende Juni 2018 innerhalb von sieben Tagen rund 7000 Model 3 vom Band. Im ersten Quartal 2018 wurden die eigenen Produktionsziele von 2500 Fahrzeugen pro Woche noch verfehlt. Ende März verließen noch nur 2020 Fahrzeuge in sieben Tagen die Werkshallen. Das Basismodell zum Preis ab 35.000 US-Dollar – das erst den Hype um ein günstiges E-Auto für den Massenmarkt ausgelöst hat – ist zwar angekündigt, wird aber nach wie vor nicht produziert. Drei bis sechs Monate, nachdem die wöchentliche Model-3-Produktion auf 5000 Exemplare gestiegen sei, soll die Einstiegsvariante Tesla-CEO Elon Musk zufolge aber verfügbar sein. Von der verspäteten Auslieferung sind in Deutschland zahlreiche Kunden betroffen. In den USA, wo die Produktion des Model 3 2017 startete, sind über 400.000 Fahrzeuge vorbestellt worden. Auch hier kommt es zu Verzögerungen von ungefähr drei Monaten. Als Grund für die Schwierigkeiten bei der Fertigung führt Musk die Automatisierung der Herstellung an. Ein weiteres Problem sei auch, dass ins Tesla Model 3 (2018) "zu viele neue Technologien auf einmal reingepackt" worden seien. "Das hätte gestaffelt werden müssen", fügte er hinzu.

Test Tesla Model 3 (2017)
Tesla Model 3 (2017): Test  

Model 3 kann durchaus überzeugen

Tesla Model 3 (2018) im Video:

 
 

Europa-Premiere: Tesla Model 3 auf Goodwood Festival of Speed 2018

Mit dem Tesla Model 3 (2018), dem ersten Mittelklassewagen der Marke, soll der Durchbruch in den Massenmarkt gelingen und das bislang chronisch defizitäre Unternehmen profitabel machen. Da passt es ins Bild, dass Tesla-Chef Musk neue, teurere und damit gewinnbringendere Varianten für sein neues E-Auto ankündigt: Dem Online-Konfigurator wurden die Option auf Allradantrieb und die Performance-Version hinzugefügt. Alle, die eine Reservierung getätigt hatten und in den USA wohnen, können ihr Fahrzeug ab sofort mit entsprechender Ausstattung bestellen. So soll das Model 3 in der Performance-Variante in nur 3,5 Sekunden auf 60 mph (97 km/h) beschleunigen, auf eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h kommen und eine Reichweite von 500 Kilometern haben. Die neue Allradvariante knackt das Landstraßentempo in 4,5 Sekunden und fährt in der Spitze 225 km/h. Beide Versionen des Tesla Model 3 (2018) sind mit einem AC-Asynchronmotor an der Vorder- und einem geschalteten Reluktanz- und Teil-Permanentmagnetmotor an der Hinterachse ausgestattet. Ein Motor sei für Leistung und einer für die Reichweite optimiert, so Musk.

Elektroauto Tesla Model X (2016)
Tesla Model X (2016): Preis (Update!)  

Neue Preise für das Tesla Model X

 

Preis: Tesla Model 3 (2018) ab 35.000 US-Dollar

Das Tesla Model 3 (2018) ziert wie auch schon das Model S kein Kühlergrill. Trotz seiner Ähnlichkeit wirkt es insgesamt kompakter, was auch bestätigen die Zahlen belegen: Mit 4694 Millimetern Länge ist die Mittelklasse fast 30 Zentimeter kürzer als das größere Schwestermodell und damit ungefähr so lang wie eine Mercedes C-Klasse (4686 Millimeter). Innen bietet der US-Amerikaner Platz für fünf Passagiere, zusätzlich stehen 400 Liter Laderaum zur Verfügung. Das Cockpit erhält nur einen Touchscreen, der mit einer Größe von 15 Zoll in der Mittelkonsole prangt. Am meisten wundert man sich wohl über die fehlende Instrumentenanzeige, die wird nämlich komplett durch ein Head-up-Display in der Windschutzscheibe ersetzt. Die Lüftung versteckt sich in einem Schlitz in den Armaturen. Standardmäßig erhält das 261 PS starke Tesla Model 3 (2018) die volle Ausstattung aus acht Kameras und einem Dutzend Ultraschall-Sensoren, zunächst sollen aber nur die Fahrassistenz-Funktionen aktiviert werden. Die Software zum autonomen Fahren wird später in die Fahrzeuge geladen. Schon jetzt läuft die Roboterwagen-Software im Hintergrund mit, um Daten für die Zukunft zu sammeln.

Tesla Model 3 (2018) im Video:

 

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