Alle Infos zum Skoda Kamiq

Skoda Kamiq: Genfer Autosalon 2019 Skoda Kamiq debütiert in Genf

von Sven Kötter 07.03.2019
Inhalt
  1. Skoda Kamiq auf dem Genfer Autosalon 2019
  2. Erster Blick in den Innenraum des Skoda Kamiq (2019)
  3. Vision X als Vorbote für den Skoda Kamiq (2019)

Mit dem Skoda Kamiq bringen die Tschechen zum Genfer Autosalon 2019 die Serienversion ihres kleinsten SUV in Stellung. Es teilt sich die Technik mit dem Skoda Scala!

Der Skoda Kamiq feiert auf dem Genfer Autosalon 2019 (7. bis 17. März) seine Weltpremiere. Wem der Name irgendwie bekannt vorkommt: In China ist der Skoda Kamiq als Modellbezeichnung schon etabliert. Ein gleichnamiger Crossover kam dort im Sommer 2018 auf den Markt, unterscheidet sich allerdings grundlegend von der europäischen Variante. Und von eben jener Serienversion gibt es nun erste offizielle Fotos: Am City-SUV fallen vor allem die neu gestalteten, zweigeteilten LED-Frontscheinwerfer ins Auge. Die Tagfahrlichter sind als Streifen über den Hauptscheinwerfern platziert und sollen dem Tschechen einen eigenständigen Auftritt verleihen. Mit dem markanten Kühlergrill samt Doppelrippen und der hohen Bodenfreiheit führt der Kamiq zudem die SUV-Designsprache der Tschechen fort. Außerdem zeigt das Heck eine neue Interpretation der markentypischen C-Form der Leuchtgrafik. Erstmals kommen an einem Skoda dynamische Blinklichter vorne und hinten zum Einsatz. Auf der Heckklappe des Skoda Kamiq (2019) weicht das Markenlogo dem Skoda-Schriftzug. Mehr zum Thema: Gleichnamiger Skoda-Crossover für China

Messe Genfer Autosalon 2019
Genfer Autosalon 2019: Alle neuen Autos! Diese Autos feiern in Genf Premiere

Skoda Kamiq (2019) im Video:

 
 

Skoda Kamiq auf dem Genfer Autosalon 2019

Die technische Basis für den Skoda Kamiq (2019) liefert der Modulare Querbaukasten (MQB-A0) des VW-Konzerns, auf dem unter anderem auch der neue Skoda Scala, der VW T-Cross und der Seat Arona aufbauen. Der kleine 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 95 PS und manuellem Fünfgang-Getriebe ist die Einstiegsmotorisierung. Ihn gibt es auch mit 115 PS, dann allerdings mit Sechsgang-Schaltung oder optional Siebengang-DSG. Als Topmotorisierung kommt der 1,5-Liter-TSI mit 150 PS zum Einsatz. Zur Effizienzsteigerung kann er zwei Zylinder abschalten (ACT, aktives Zylindermanagement). Auch ihn gibt es mit Sechsgang-Handschaltung oder Siebengang-DSG. Alle Benziner sind mit einem Ottopartikelfilter ausgerüstet. Der 1,6-Liter-TDI mit 115 PS ist der einzige Diesel im Kamiq. Auch bei ihm lässt Skoda dem Kunden die Wahl zwischen manuellem Sechsgang-Getriebe und Siebengang-DSG. Hinzu kommt dies Erdgas-Version (CNG): Der Skoda Kamiq 1.0 G-TEC ist ein Dreizylinder mit 90 PS und Sechsgang-Getriebe. Allradantrieb wird es auch gegen Aufpreis nicht geben. Damit grenzt er sich recht deutlich vom nächstgrößeren Karoq ab, den es zumindest optional mit Allradantrieb gibt. Für Dynamikfreunde bieten die Tschechen für den Skoda Kamiq (2019) das "Sport Chassis Control" an, samt einer Tieferlegung um zehn Millimeter. Es kann auf Knopfdruck auf eine härtere Kennlinie eingestellt werden.

Neuheiten Skoda Superb Facelift (2019)
Skoda Superb Facelift (2019): Neue Fotos Hier fährt der neue Superb

 

Erster Blick in den Innenraum des Skoda Kamiq (2019)

Kurz vor der Weltpremiere des Skoda Kamiq (2019) auf dem Genfer Autosalon 2019 gewährt der Autobauer auch einen Blick in den Innenraum des City-SUV. Vor allem der freistehende Touchscreen und das optionale Virtual Cockpit mit 10,25 Zoll großem Bildschirm fallen dabei ins Auge. Auch die Instrumententafel wurde modern gestaltet und ähnelt der des Skoda Scala. Zentrales Element ist der freistehende Infotainment-Monitor mit bis zu 9,2 Zoll Bildschirmdiagonale. Dank eSIM ist der Kamiq stets online. Das ermöglicht zum einen den Zugriff auf Skoda-Connect-Onlinedienste, zum anderen lassen sich so Servicetermine mit der Werkstatt koordinieren und bei einem Unfall Position und Zustand des Fahrzeugs übermitteln. Das auf dem modularen Querbaukasten (MQB) basierende City-SUV soll mit einem Radstand von 2651 Millimetern großzügige Platzverhältnisse bieten. Das Kofferraumvolumen des Skoda Kamiq (2019) beträgt 400 bis 1395 Liter. Für die Sicherheit von Passagieren und Gepäck sorgen zahlreiche Assistenzsysteme. Frontradar mit City-Notbremsfunktion und Spurhalteassistent sind serienmäßig. Optional gibt es einen adaptiven Abstandsassistenten, der in Kombination mit dem DSG-Getriebe sogar bis zum Stillstand abbremsen und innerhalb von drei Sekunden wieder anfahren kann. Ebenfalls optional gibt es für den Skoda Kamiq (2019) eine Müdigkeitserkennung, einen Fernlichtassistenten, "Side Assist", eine Rückfahrkamera sowie einen Parklenkassistenten für Quer- und Längslücken. Preise für den Kamiq hat Skoda noch nicht genannt. Rund 18.500 Euro für das Basismodell sind realistisch. Mehr zum Thema: Octavia IV markiert Designfortschritt

 

Vision X als Vorbote für den Skoda Kamiq (2019)

Die Studie Vision X, die das Serienmodell des Skoda Kamiq (2019) vorwegnahm, wartete mit zahlreichen Technik-Highlights auf, die es nicht in die Serie schaffen. Die Studie kombinierte unter anderem CNG-, Benzin- und Elektroantrieb mit 48-Volt-Technik und ermöglicht so einen besonders niedrigen CO2-Ausstoß von nur 89 Gramm pro Kilometer. Als Benzinmotor dient dabei ein 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI mit Turboaufladung, der auf die Nutzung von Erdgas (CNG) spezifiziert ist. Der CNG-Antrieb leistet dabei 130 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Nm. Der Energiespeicher für den E-Motor lässt den Skoda Vision X bei einer Gesamtreichweite von bis zu 650 Kilometern zwei Kilometer rein elektrisch fahren. Der CNG-Antrieb ist für den Vorderradantrieb verantwortlich, bei Bedarf kann der Elektromotor an der Hinterachse für zusätzliche Kraft zugeschaltet werden. Seriennaher präsentierte sich das Design des Vision X. Die abgesetzten Tagfahrlichter und die kompakten Abmessungen von rund 4,20 Metern Länge nahmen den nun erstmalig gezeigten Skoda Kamiq (2019) vorweg. Mehr zum Thema: Alle Highlights auf dem Autosalon Genf 2019

Neuheiten Skoda Scala (2019)
Skoda Scala (2019): Motor & Ausstattung Neuer Golf-Gegner bestellbar

Tags:
Copyright 2019 autozeitung.de. All rights reserved.