Alle Infos zum Peugeot Rifter

Peugeot Rifter (2018): Motor & Crashtest Rifter mit vier Sternen im Crashtest

von Sven Kötter 30.10.2018
Eckdaten
Bauzeitraumab 2018
AufbauartenKastenwagen
Türen4/5
Abmessungen (L/B/H)4403-4753/1848/1875-1879 mm
Leergewichtab 1459 kg
Leistung102 bis 130 PS
AntriebsartenVorderrad/Allrad
Getriebeartenmanuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6d-TEMP
Grundpreis20.740 Euro

Der Peugeot Rifter (2018) bereichert das Portfolio an praktischen Fahrzeugen des PSA-Konzerns und ist das Schwestermodell des Kleintransporters Partner. Dabei wirkt der Rifter bemerkenswert eigenständig. Alles zu Crashtest und Motor!

Peugeot Rifter (2018) heißt der neue Familienfreund aus Frankreich – und während der in seinem früheren Leben als Partner stets im Schatten seines Bruders Berlingo stand, verpassen ihm die Franzosen eine nötige Eigenständigkeit, um verstärkt wahrgenommen zu werden. Die markante Front mit Markengesicht kombiniert Peugeot mit robusten, unlackierten Anbauteilen, beispielsweise an den Radhäusern. Als Besonderheit bietet Peugeot in Partnerschaft mit dem Allradspezialisten Dangel eine Allradversion des Rifter an. Damit hebt er sich von seinen Brüdern Citroën Berlingo und Opel Combo Life ab, die nur mit Frontantrieb angeboten werden. Wer auf Allrad verzichten, aber nicht vor dem nächsten Feldweg kapitulieren will, kann den Peugeot Rifter (2018) mit Advanced Grip Control ausrüsten. Die intelligente Elektronik ermöglicht  im Zusammenspiel mit eigens entwickelten Allwetter-Reifen von Michelin passende Fahrprogramme für das nächste Abenteuer abseits der Straße. Sportliche Naturen können zur Ausstattungslinie GT Line greifen, die mit dynamischen Details ausstaffiert wird. Das Motorenangebot des Hochdachkombis umfasst zwei Dreizylinder-Benziner mit 110 oder 130 PS und drei Vierzylinder-Diesel mit 1,5 Litern Hubraum und 75, 100 und 130 PS. Los geht es mit dem kleinen Benziner bei 20.740 Euro. Der starke Benziner ist im Peugeot Rifter (2018) serienmäßig, der stärkste Diesel optional mit einem Achtgang-Automatikgetriebe ausgestattet.

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Die Motoren des Peugeot Rifter (2018)

Im Innenraum empfängt der Peugeot Rifter (2018) seinen Fahrer mit dem markentypischen i-Cockpit. Das kleine Lenkrad ist unterhalb der hoch liegenden Instrumente platziert. Ein Head-Up-Display wird im Gegensatz zu Berlingo und Combo Life nicht angeboten. Die Mittelkonsole wir von einem acht Zoll großen Touchscreen dominiert. Bemerkenswert sind die zahlreichen Ablagen und Staufächer. Je nach Version bieten alleine die Staufächer ein Gesamtvolumen von 186 Litern. Optional erhellt ein großes Panoramadach mit verschiebbarer, lichtdurchlässiger Konsole den riesigen Innenraum. Die Franzosen bringen den Rifter in zwei verschiedenen Außenlängen auf den Markt: 4,40 Meter lang für bis zu fünf Passagiere oder eine siebensitzige Variante mit 4,75 Meter Außenlänge. Alle drei Plätze in der zweiten Reihe verfügen über Isofix-Verankerungen. Der Kofferraum fasst 775 bis 4000 Liter – mutmaßlich in der langen Variante. Beliebte und praktische Details wie die seitlichen Schiebetüren oder die separat zu öffnende Heckscheibe besitzt der abenteuerlustige Franzose weiterhin. Die Markteinführung des Peugeot Rifter war im September 2018.

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Der Peugeot Rifter (2018) im Crashtest-Video:

 
 

Peugeot Rifter (2018) im Crashtest

Vier Sterne erhält der Peugeot Rifter (2018) von Euro-NCAP im Crashtest. Während der Schutz von erwachsenen Passagieren mit einer 91-Prozent-Wertung sehr gut ausfällt, wird der für Kinder an Bord mit 81 Prozent um zehn Prozentpunkte schlechter bewertet. Nicht sonderlich gut ist der Schutz für andere, ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer. Hier erreicht der Hochdachkombi lediglich 58 Prozentpunkte. Die Assistenzsysteme werden mit 68 Prozent angegeben. Da der Rifter baugleich mit Citroën Berlingo und Opel Combo ist, gilt die Wertung auch für die Schwestermodelle.

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