Alle Infos zum Opel Combo

Opel Combo E (2018): Motor & Crashtest Der Combo im Crashtest

von Thomas Geiger 30.10.2018
Inhalt
  1. Opel Combo E (2018): Drei Diesel- und ein Benzinmotor
  2. Opel Combo E (2018) auch als "Cargo" erhältlich
  3. Opel Combo (2018) im Crashtest

Der Opel Combo E (2018) bietet viel Platz und jede Menge praktische Funktionen. Neben der Pkw-Variante hat Opel nun auch die Nutzfahrzeug-Variante vorgestellt. Wir verraten alle Informationen zu den Motoren und dem Crashtest-Ergebnis!

Die Karriere des Opel Combo E (2018), der in der Pkw-Variante Life mit vier verschiedenen Motoren ab 19.995 Euro startet, begann damals als praktischer Ableger des Kadett. Doch dann wurde der Familienwagen zum Spielball der Strategen und damit zum gängigen Kooperationsprojekt: Für die letzte Generation haben die Hessen sich mit Fiat zusammengetan und dem Doblo einen Blitz ins Gesicht gepappt. Die nächste Auflage ab Sommer 2018 ist ein frisch eingekleideter Citroën Berlingo, respektive Peugeot Rifter/Partner. Das ist allerdings kein Nachteil: Denn erstens haben die Franzosen das Segment der familienfreundlichen Hochdachkombis erfunden und sich zweitens Opel einverleibt, als Konzernmutter GM ihre Tochter im vergangenen Jahr verstoßen hat. Zwar hat Opel das Design deutlich differenziert und dem Combo ein neues Gesicht gegeben. Doch genau wie seine französischen Brüder gibt es den Lademeister in der familienfreundlichen "Life"-Version in zwei Längen mit 4,40 oder 4,75 Metern als Fünf- oder Siebensitzer. Dabei schluckt der Opel Combo in jedem Fall ein Ladevolumen von mindestens 597 Liter und steckt im besten Fall knapp 2,7 Kubikmeter Ladung weg. Für eine optimale Raumausnutztung lässt sich sogar der Beifahrersitz des Opel Combo E (2018) umklappen. Mehr zum Thema: So fährt sich der Opel Combo Life

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Opel Combo (2018) im Video:

 
 

Opel Combo E (2018): Drei Diesel- und ein Benzinmotor

Der Platz im Opel Combo E (2018) überrascht genauso wenig wie die vielen pfiffigen Ablagen, die zwei serienmäßigen Schiebetüren und die vom Berlingo übernommene Heckscheibe, die man separat öffnen kann. Zudem möchte der Combo Familienväter mit einer üppigen Auswahl an Ausstattung auf dem Niveau eines modernen SUV ködern. So gibt es nicht nur Lenkrad-, Sitz- und Standheizung, das Head-up-Display mit der ausklappbaren Kunststoffscheibe oder ein großes Panoramadach, sondern auch zahlreiche Assistenzsysteme inklusive Abstandsregelung und Verkehrszeichenerkennung. Und sehr zum Leidwesen von Lackierern und Vertragswerkstätten tragen die Hessen dem stattlichen Format auch mit ein paar neuen Einparkhilfen Rechnung und montieren neben einer 180-Grad-Kamera erstmals das Flank-Guard-System. Das überwacht mit zwölf Sensoren die Flanken des Fahrzeugs und warnt beim Rangieren vor Pollern, Pfeilern und Wänden, bevor es zu teuren Lackschäden kommt. Der Combo startet mit einem 1,2 Liter großen Benzinmotor, der 110 PS leistet. Dieselseitig verbaut der Hersteller im Opel Combo E (2018) einen 1,5-Liter-Motor, der eine Leistungsspanne von 76 bis 130 PS abdeckt. Die 130-PS-Variante ist optional mit Achtstufen-Automatik lieferbar.

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Vier Sterne für den Berlingo

Opel Combo (2018)
Der neue Combo als Cargo für Handwerker und Gewerbe. © Opel
 

Opel Combo E (2018) auch als "Cargo" erhältlich

Wenige Monate nach der Präsentation des Opel Combo E (2018) in der Pkw-Variante "Life", schiebt Opel nun den Combo als Kastenwagen "Cargo" nach. Als praktisches Raumwunder ist der Rüsselsheimer prädestiniert für Handwerksbetriebe und Kurierunternehmen. Zum Bestellstart im September 2018 bringt Opel den Lastenesel in verschiedenen Ausführungen: Kurzer und langer Radstand lassen sich mit einer optionalen Doppelkabine kombinieren. Für besonders sperrige Gegenstände bietet der Hersteller eine Dachklappe an. Das maximale Ladevolumen liegt bei 4,4, Kubikmetern und die maximale Nutzlast bei 1000 Kilogramm. Die Ladefläche wurde so gestaltet, dass sie bis zu zwei Europaletten quer aufnehmen kann. In der Langversion nimmt der Combo Gegenstände von bis zu 3,44 Metern Länge auf. Einzigartig im Segment ist eine optionale, sensorgesteuerte Überladungsanzeige. Die erste Sitzreihe gibt es in einer zwei- oder dreisitzigen Ausführung. Als Doppelkabine nimmt der Combo bis zu fünf Passagiere auf. Besonders der Fahrer kann sich über im Segment einzigartige Annehmlichkeiten wie eine optionale Lenkradheizung freuen. Da bei Kastenwagen die Übersichtlichkeit konstruktionsbedingt nicht die beste ist, bietet Opel optional eine permanente Rückfahrkamera an, die auch im normalen Fahrbetrieb ihr rückwärtiges Bild liefern kann. Eine zweite Kamera im Beifahrer-Außenspiegel aktiviert sich automatisch beim Rechtsabbiegen und blendet ein Bild des toten Winkels im Display ein.

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Rifter mit vier Sternen im Crashtest

Der Opel Combo (2018) im Crashtest-Video:

 
 

Opel Combo (2018) im Crashtest

Vier Sterne bekam der Opel Combo (2018) im Euro-NCAP-Crashtest. Während das Rating für den Schutz erwachsener Passagiere mit 91 Prozent sehr gut ausfällt, ist der Schutz von Kindern an Bord mit 81 Prozent nicht ganz so gut. Der Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Fahrradfahrern wird mit lediglich 58 Prozent angegeben. Die Assistenzsysteme erhalten eine 68-Prozent-Wertung. Das Ergebnis ist mit dem seiner PSA-Plattform-Geschwister Berlingo und Rifter identisch.

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