Elektrische Mercedes E-Klasse (2027): Erste Infos & Fotos
Preis: Elektrische Mercedes E-Klasse (2027) ab rund 60.000 Euro?
Bis zum Generationswechsel der verbrennenden Mercedes E-Klasse ist es noch ein wenig hin. Erst 2023 hat der schwäbische Hersteller seine Oberklasse-Limousine neu aufgesetzt. Ein Facelift kommt also frühestens ab 2027 infrage. Und nun geht es ins Eingemachte, denn: Unser Erlkönig-Fotograf hat ein Entwicklungsfahrzeug gesichtet, das nahelegt, dass der Verbrenner-E-Klasse in absehbarer Zeit ein elektrisches Pendant zur Seite gestellt wird. Ähnlich wie es beim GLC mit der neuen EQ-Variante 2025 passiert. Hintergrund ist, dass Mercedes die EQ-Modelle in dieser Form und mit dieser Nomenklatur mittel- bis langfristig nicht weiterführen wird. Preislich dürfte sich die elektrische E-Klasse – dann wohl unter dem Namen Mercedes E-Klasse EQ – nicht allzu weit vom Mercedes EQE entfernen, der aktuell mit mindestens 67.187 Euro im Konfigurator gelistet ist (Stand: August 2025).
Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon
Das Mercedes E-Klasse T-Modell (2023) im Video:
Antriebe: Optimierte EVA2-Plattform mit 800-V-Technik
Die verbrennende Mercedes E-Klasse wird also höchstwahrscheinlich 2027 um ein Elektromodell erweitert. Als Antriebsspender könnte der noch aktuelle Mercedes EQE dienen. Medienberichten zufolge plant Mercedes, die bisherige EVA2-Plattform, auf denen aktuelle EQE- und EQS-Derivate aufbauen, weiterzunutzen. Diese könnte aber auf 800-V-Technik umgestellt werden, also hinsichtlich Batteriegrößen, Effizienz und Ladegeschwindigkeit optimiert werden.
Zur Auswahl stehen beim EQE derzeit drei Optionen: Im Mercedes EQE 300 treibt ein 195 kW (265 PS) starker E-Motor die Hinterachse an, beim EQE 350+ erstarkt dieser auf 235 kW (320 PS). Optional ist hier auch ein Allradantrieb erhältlich. Ebenfalls allradgetrieben: der EQE 500 4Matic mit 330 kW (449 PS) Systemleistung. Darüber thront die AMG-Variante mit satten 460 kW (625 PS) Leistung. Die Batterien verfügen jeweils über 90 kWh Kapazität, abgesehen vom AMG erreichen alle Varianten über 600 km Reichweite.
Die Konkurrenten:
Ex- und Interieur: Mule lässt keine Rückschlüsse zu
Das Exterieur-Kapitel lässt sich sehr schnell abhaken: Obwohl wir bereits das Mule, also einen frühen Versuchsträger unter der Karosse des bekannten Mercedes EQE, gesichtet haben, erlaubt diese geschichte Tarnung keinerlei Rückschlüsse auf das finale Design der elektrischen Mercedes E-Klasse (2027). Da müssen wir uns dann wohl bis zum ersten Erlkönig mit seriennahem Design gedulden. Dasselbe gilt für das Interieur.