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Alle Tests zum Nissan Qashqai

Nissan Qashqai Facelift (2024): So war die erste Testfahrt

An den richtigen Stellen verfeinert

Adele Moser Leitende SEO-Redakteurin
Inhalt
  1. Erste Testfahrt mit dem neuen Nissan Qashqai Facelift (2024): Keine Änderung bei den Motoren
  2. Schickes Design & schlaue Helferlein an Bord
  3. Technische Daten
  4. Fazit

Mit der Modellpflege spendiert Nissan seinem Verkaufsschlager eine veränderte Optik sowie einige Feinheiten im Interieur. Was fällt bei der Testfahrt mit dem Nissan Qashqai Facelift (2024) besonders auf?

Viel diskutiert, gehasst oder geliebt: SUV gehören mittlerweile zu den absoluten Verkaufsschlagern – und das Angebot ist reichhaltig. Recht früh auf diesen Zug aufgesprungen ist Nissan. Der japanische Hersteller hat den Qashqai 2007 auf den Markt gebracht und seitdem mehr als vier Millionen weltweit und über 350.000 Exemplare in Deutschland verkauft. Weil die dritte Generation seit 2021 erhältlich ist, wird jetzt aufgefrischt. Die Motoren hat Nissan dabei nicht angefasst. Dafür wurde an der Optik gefeilt, es gibt innen mehr Annehmlichkeiten für Hände, Augen und Ohren. Das ist bei der Testfahrt mit dem Nissan Qashqai Facelift (2024) aufgefallen.
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Erste Testfahrt mit dem neuen Nissan Qashqai Facelift (2024): Keine Änderung bei den Motoren

Betrachtet man den üblichen Auto-Lebenszyklus, kommt die Überarbeitung des Qashqai nicht überraschend. Auch nicht überraschend ist, dass Nissan beim Antrieb seines SUV keinen Handlungsbedarf gesehen hat, diesen unverändert ließ und sich beim Feinschliff auf die Kosmetik sowie das Infotainment konzentriert hat. So gibt es weiterhin nur noch Benziner. Wer einen Selbstzünder will, für den sich in der Historie des Qashqai bislang ein Drittel der Kundschaft entschieden hat, muss sich woanders umschauen. Den Einstieg markiert ein 1,3-l-Benziner mit wahlweise 140 PS (103 kW) oder 158 PS (116 kW). Am anderen Ende befindet sich der 1,5-l-Ottomotor mit 190 PS (140 kW).

Kurz zum Antrieb: Der mindestens 1,4 t schwere Qashqai ist mit jeder Motorisierung gut für den Alltag gewappnet, wie die erste Testfahrt zeigt. Die entsprechenden PS werden durch einen seriellen Hybridantrieb an die Vorderräder verteilt. Tritt man beherzt aufs Gaspedal, murrt der Qashqai leise auf. Seine Kernkompetenz sind keine Geschwindigkeitsspielchen, sondern solides Gleiten über Autobahn und im Stadtverkehr. Und hier imponiert er hauptsächlich mit dem niedrigen Verbrauch. Gut beladen, benötigte das SUV nicht mehr als 5,5 l. Wem der Vorderradantrieb nicht ausreicht, kann den 158-PS-starken Benziner mit Allradantrieb haben. Dazu gibt es beim neuen Nissan Qashqai Facelift (2024) diverse neue Räder bis zu 20 Zoll und drei neue Farben (Pearl White, Pearl Black und Deep Ocean).

Die Konkurrenten:

 

Schickes Design & schlaue Helferlein an Bord

Spannender wird es beim neuen Nissan Qashqai Facelift (2024) bei der Optik sowie bei den technischen Helferlein. Am auffälligsten ist die geänderte Front. Der Frontgrill, der aus dreidimensionalen Elementen besteht, in schwarzer Hochglanzfarbe lackiert ist und sich an traditionellen japanischen Kampfgewändern inspiriert ist, zieht sich deutlich stärker zu den Seiten in die ebenfalls neu gestalteten Scheinwerfer. Das Nissan-Logo findet sich nicht mehr präsent im Grill, sondern wird durch eine Leiste abgetrennt. Innen wird es wertiger: Alcantara findet sich (ab der Ausstattungsstufe N-Connecta) nicht nur am Armaturenbrett, sondern auch an den Türeinlagen, der Mittelkonsole sowie den Sitzen. Kritisiert wurde mitunter die Geräuschkulisse in älteren Qashqai-Modellen. Hier hat der Autobauer zugehört und setzt nun dickeres Glas an der Windschutzscheibe ein, damit es selbst bei höheren Geschwindigkeiten ruhiger bleibt. Ob es wirklich einen Unterschied macht, konnten wir nicht feststellen, aber die Geräuschkulisse des Qashqai ist auf Klassenniveau.

Unterstützen will Nissan die Person am Steuer mit dem angepassten "Around View Monitor", der die Bilder von vier Kameras kombiniert, um eine Fahrzeugansicht aus der Vogelperspektive zu erzeugen, sowie der "unsichtbaren" Motorhaube, die einen virtuellen Blick unter das Blech auf die Vorderräder ermöglicht, was beim Randstein-Parken praktisch ist. Praktisch wie auch vertraut wird es mit den Google-Diensten, die nun erstmals im Qashqai Einzug erhalten. Grundsätzlich kann man beim neuen Nissan Qashqai Facelift (2024) wenig meckern. Es wird komfortabler, der Antrieb ist solide und sparsam, die Lenkung, das Platzangebot sowie die Sitze überzeugen.

 

Technische Daten

AUTO ZEITUNG 14/2024Nissan Qashqai Facelift
Technische Daten
Motorb4-Zylinder, Turbo, 4-Ventiler, 1332 cm³
AntriebAutomatikgetriebe; Vorderrad
Leistung159 PS/116 kW
Max. Drehmoment270 Nm
Karosserie
Außenmaße (L/B/H)4425/1835 (2084)*/1625 mm
Leergewicht/Zuladung1574/466-400 kg
Kofferraumvolumen455-1422 l
Fahrleistungen
Beschleunigung (0-100 km/h)9,9 s
Höchstgeschwindigkeit190 km/h
Verbrauch auf 100 km6,8 l 
Kaufinformationen
Grundpreis34.140 €
MarktstartJuni 2024
Alle Daten Werksangaben; *Breite mit Außenspiegel

 
Adele Moser Adele Moser
Unser Fazit

Vorsichtig, aber an den richtigen Stellen hat Nissan seinen Qashqai verfeinert. Die Einstiegsversion ist nun zwar preislich etwas teurer, aber das liegt daran, dass die bisherige Basisversion weggefallen ist. Weiterhin bleibt es jedoch die größte Herausforderung, sich zwischen all den vielen anderen SUV behaupten zu können. 

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