Michael Schumacher: Ferrari-Ausstellung (Maranello) Ferrari widmet Schumacher eine Sonderausstellung

von Gregor Messer 23.01.2019

Am 3. Januar 2019 wurde Michael Schumacher 50 Jahre alt. Ihm zu Ehren hat Ferrari nun eine Sonderausstellung im Museo Ferrari in Maranello eröffnet. Wir haben alle Informationen zu Öffnungszeiten und Ticketpreisen!

Acht der erfolgreichsten und wichtigsten Formel-1-Modelle aus Michael Schumachers Ferrari-Karriere stehen nun im überschaubaren Museum in Maranello, unweit des Stammsitzes der Scuderia. Hier wurde Anfang Januar anlässlich des 50. Geburtstags des F1-Rekordweltmeisters eine Sonderausstellung eröffnet. Der Ausstellungsraum im Museo Ferrari wird von acht Monopostos dominiert. Dazu erinnert ein kurzer Zweiminuten-Clip mit wichtigen Karrieremomenten an den erfolgreichsten Ferraristi. Zudem wird Schumacher auch als Entwicklungsfahrer für Serienmodelle gewürdigt: Nach seinem ersten Rücktritt nach der Saison 2006 lieferte er wichtigen Input beim Ferrari 430 Scuderia von 2007 sowie danach beim Viersitzer-Modell California. Beide Roten warten im Raum vor den F1-Boliden auf die Besucher. Neben dem Schumacher-Tribut sind noch die Themen "Driven by Enzo" sowie "Passion and Legend" zu erleben. Das Museo Ferrari Maranello ist von November bis März täglich von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet. Von April bis Oktober können Ferrari-Fans die Ausstellung von 9.30 bis 19 Uhr besuchen. Tickets kosten 17 Euro für Erwachsene. Studenten und über 65-Jährige zahlen 15 Euro, Kinder in Begleitung von Familienangehörigen 7 Euro. Mehr zum Thema: Mick Schumacher unterschreibt bei Ferrari

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Öffnungszeiten & Ticketpreise der Ferrari-Ausstellung zu Michael Schumacher

Hintergrund der Sonderausstellung Ferraris für Michael Schumer: Gleich sieben Mal wurde der Kerpener Formel-1-Weltmeister. Ein einsamer Rekord. Ob er je gebrochen werden wird? Das ist und bleibt fraglich. Gleich fünf der Titel aber holte Schumacher auf und für Ferrari. Angefangen mit dem Ferrari F310, mit dem der Deutsche in seinem ersten Ferrari-Jahr 1996 drei Grand Prix-siege feierte. Schumacher siegte damit in einem völlig verregneten Rennen in Barcelona und später noch in Spa und Monza. Dort schlossen Abertausende Tifosi ihn endgültig ins Herz. Der siebenmalige Champion aus einfachen Verhältnissen war der Messias, der die Roten vom Leid der Erfolglosigkeit befreite. 21 Jahre lang blieb Ferrari zuvor ohne Fahrertitel. Doch es dauerte noch bis in die Saison 2000, bis Schumacher den ersten von fünf Titeln in Folge nach Maranello brachte. 1997 verlor er den Titel im Finale im spanischen Jerez, als er mit seinem berühmten Rempler gegen Jacques Villeneuve im überlegenen Williams nicht nur sich selbst um die Früchte seiner Arbeit brachte, sondern ihm auch der Vizetitel von der FIA aberkannt wurde. 1998 waren Mika Häkkinen und Mercedes schlicht zu stark. Und 1999 vermasselte der Beinbruch von Silverstone Schumacher die WM-Tour. Mehr zum Thema: Das dritte Formel-E-Rennen in Santiago steht bevor

 

Austellung in Maranello: Schumis Ferrari-Karriere

Ab der Formel-1-Saison 2000 jedoch ließen sich Michael Schumacher und Ferrari nicht mehr aufhalten. Schumacher hatte eine Allianz der Stärke um sich geformt, die neue Maßstäbe im Formel-1-Sport setzten: Jean Todt als Teamchef. Ross Brawn, Technikdirektor. Rory Byrne leitete das Konstruktionsbüro und Paolo Martinelli die Motorenabteilung. Zusammen formierte man sich zu einer aberwitzigen Achse der Unbesiegbarkeit. Von seinen 91 Grand-Prix-Siegen in der Formel 1 gewann Michael Schumacher 72 mit Ferrari. 2002 holte er im Typ F2002 elf Siege in 17 Rennen. Ein dritter Rang war seine schlechteste Platzierung. Den Titel stellte Schumacher bereits sechs Rennen vor Saisonende sicher. So früh wie noch keiner vor ihm. Und 2004 gewann er im F2004 gleich 13 von 18 Rennen. Michael Schumacher kreierte Machtverhältnisse, wie es sie die Formel 1 bislang noch nicht erlebt hatte. Mit der Ausstellung "Michael 50" im Museo Ferrari in Maranello wird die Ferrari-Karriere des Rekordweltmeisters Michael Schumacher nun nochmals einem großen Publikum zugänglich gemacht.

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