Mansory Venatus Coupé: Lambo Urus-Tuning

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Mansory Venatus Coupé
Mansory Venatus Coupé Foto: Mansory

Mansory hat aus dem Lamborghini Urus ein echtes SUV-Coupé gezimmert.

Mansory Venatus Coupé
Mansory Venatus Coupé Foto: Mansory

Als Entschädigung für die fehlenden Türen erhält der große Stier massenhaft Spoiler, Skirts, Lufteinlässe und Verbreiterungen.

Mansory Venatus Coupé
Mansory Venatus Coupé Foto: Mansory

Herausgekommen ist ein Tuning-Koloss, in dem sich wohl nicht einmal Tim Wiese blicken lassen würde.

Mansory Venatus Coupé
Mansory Venatus Coupé Foto: Mansory

Die Vordertüren fallen 20 Zentimeter länger aus und erhalten einen dreidimensionalen Pfeil im Stile der Lambo-Designsprache.

Mansory Venatus Coupé
Mansory Venatus Coupé Foto: Mansory

Die Stückzahl des Coupés ist auf acht Modelle limitiert.

Mansory Venatus Coupé
Mansory Venatus Coupé Foto: Mansory

Der V8 wächst parallel zur Karosseriebreite und verfügt nun über 900 PS (662 kW) und 1100 Newtonmeter.

Mansory Venatus Coupé
Mansory Venatus Coupé Foto: Mansory

Das effektheischende Interieur in leuchtendem Blau ist nur eine von unzähligen Optionen.

Mansory Venatus Coupé
Mansory Venatus Coupé Foto: Mansory

Die mit Klappmechanismus nachgerüsteten Vordersitze sind dagegen Pflicht, um die hinteren Plätze überhaupt noch nutzen zu können.

Der Lamborghini Urus ist schon von Haus aus ein eher grobschlächtiger Performance-Panzer. Die Tuning-Profis von Mansory haben zwei Türen entfernt und ihm dafür mehr Kohlefaser, mehr Lufteinlässe und natürlich auch mehr PS geschenkt. Et voilà, das Mansory Venatus Coupé!

In einer Zeit, in der jede Limousine und jedes SUV mit nur einem Ansatz von Fließheck zum Coupé verklärt wird, bildet das Mansory Venatus Coupé eine willkommene Abwechslung. Der Tuner aus der Nähe von Bayreuth lotet mit sündhaft teuren Umbauten von nicht minder wertvollen Fahrzeugen seit Jahren die Grenzen des guten Geschmacks aus und hat sich auf Basis des Lamborghini Urus ein weiteres Mal selbst übertroffen. Das blau-lila schimmernde Tuning-Resultat eckt derart an, dass sich wohl nicht einmal Tim Wiese darin blicken lassen würde. Klammern wir an dieser Stelle einmal all die Spoiler, Skirts, Lufteinlässe und Verbreiterungen aus, blitzt der eigentliche Charme des großen Stiers hervor: Der Urus ist um zwei Türen verkürzt und darf sich damit als waschechtes SUV-Coupé bezeichnen. Für den Umbau entfernt Mansory erst alle vier Türen, um die B-Säulen 20 Zentimeter nach hinten versetzen zu können. Die Vordertüren müssen dementsprechend ebenfalls verlängert werden und erhalten bei dieser Gelegenheit auch gleich noch eine dreidimensionale Pfeilform nach der typischen Lamborghini-Designsprache. Die dahinterliegende Fahrzeugflanke muss der Betrieb völlig neu aufbauen. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Der Lamborghini Huracán Sterrato (2022) im Video:

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Video: Lamborghini

Tuning auf Lamborghini Urus-Basis: Mansory Venatus Coupé

Und jetzt können wir auch über das Bodykit des Mansory Venatus Coupés sprechen: Auf der erwähnten Flanke thront ein Lufteinlass im Aventador-Format, der sich mit einer weiteren Öffnung an der C-Säule in guter Gesellschaft befindet. Unweit von letzterer sitzt ein selbstbewusst gezeichneter Dachspoiler, der wiederum vom noch fetteren Heckflügel übertrumpft wird. Die unzähligen Sicken und Kanten münden wie eine Hightech-Tetris in einem monströsen Diffusor, in den ein dreifaches Endrohr eingearbeitet ist. An der Front geht es mit der ausgestellten Motorhaube und endlosen Lüftungsschlitzen ähnlich muskulös zu. Dass der auf 900 PS (662 kW) und 1100 Newtonmeter aufgepumpte V8-Biturbo auch einiges an Frischluft braucht, ist offensichtlich. Trotz der enormen Breite und Verspoilerung ist der Venatus mit 323 km/h fast 20 km/h schneller als der handelsübliche Lamborghini Urus. In Sachen Beschleunigung nimmt das Tuning-Coupé der Stangenware 0,4 Sekunden ab. Vom Zweitürer-Umbau spürt man am meisten im Innenraum: Dort grüßen nun umklappbare Frontsitze, damit die hinteren Stühle überhaupt noch nutzbar bleiben. Dass für die erlesene Kundschaft Bezüge sowie Dekorelemente in allen Farben und Materialien verwendet werden können, ist selbstverständlich. Die gleiche Selbstverständlichkeit betrifft den nicht kommunizierten Preis für die auf acht Stück limitierte Sonderserie. Ein Preisschild, doppelt so teuer wie die 260.000 Euro für den normalen Urus, würde uns nicht überraschen.

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