Isofix Base

Isofix Base Station

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Isofix Base oder Isofix-Station – Zauberworte, wenn es um die Befestigung des Kindersitzes geht? Was das System kann und was es zu beachten gilt.

Sicher und praktisch unterwegs mit der Isofix Base – davon haben viele Eltern schon einmal gehört. Aber was ist das eigentlich?

 

Isofix Base: Die Fakten

Isofix bezeichnet ein Befestigungssystem für Kindersitze in Fahrzeugen. Um der unübersichtlichen Auswahl verschiedenster Befestigungen Herr zu werden, wurde die Norm ISO 13216 eingeführt, woher auch der Name stammt.

Dabei lassen sich grob zwei Kategorien unterscheiden. Einerseits gibt es Isofix-System, die nur für bestimmte Fahrzeuge zugelassen sind. Dem gegenüber stehen Universal-Systeme, die sich in jedem Auto anbringen lassen. Eine Isofix-Verbindung besteht aus zwei Haltebügeln aus – üblicherweise – Stahl, die fest in der Lücke zwischen Lehne und Sitzfläche des Rücksitzes verbaut sind. Auf diese Haltebügel kann eine Isofix Base – oder auch ein Isofix-Kindersitz – verhakt werden. So ist der Sitz bzw. die Isofix-Station fest mit der Karosserie verbunden. Rutschen und Kippen sind somit ausgeschlossen.

Einer der wohl bekanntesten Namen, wenn es um Kindersitze geht: Maxi-Cosi. Auf diese Isofix-Station passen sowohl der Babysitz Pebble als auch der Pearl Autokindersitz (bis ca. 3,5 Jahre).

  • mit akustischer und visueller Anzeige für sichere Anbringung
  • kompatibel mit Maxi-Cosi-Sitzen "Pebble", "CabrioFix" und "Pearl"
  • entspricht ECE R44/04
  • Sitz lässt sich mit nur einem Klick anbringen

Vergleichsweise günstig ist die Isofix Aton Base von Cybex.

  • einfacher Einbau
  • kein separates Anschnallen des Kindersitzes erforderlich
  • Ein Indikator bestätigt den korrekten Einbau des Sitzes

Auch Römer gehört zu den bekannten Ausstattern von Babyartikeln im hochwertigen Bereich.

  • kompatibel mit zahlreichen Römer-Kindersitzen
  • einfacher und sicherer Einbau dank Isofix
  • müheloses Einrasten in die Basisstation
  • hergestellt in Großbritannien
 

Isofix Base: Besonder sicher?

Im Gegensatz zur allgemein verbreiteten Meinung ist ein Isofix-System übrigens nicht zwingend sicherer als die herkömmliche Befestigung des Kindersitzes mittels Dreipunktgurt. Anwenderfehler lassen sich somit aber wesentlich einfacher vermeiden, was insgesamt dann doch der Grundsicherheit zuträglich ist.

Prüfsiegel und Normen beachten

Wie Kinder im Auto richtig transportiert werden, ist nicht nur dem Fahrer überlassen. Abgesehen von den allgemeinen Regularien, wie zum Beispiel der Kindersitzpflicht für Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren oder einer Körpergröße von 1,50 Meter.

  • Norm ECE R44/04

Für die Sitze im Speziellen gibt es die Norm ECE R44/04. Nur Anbieter, die einen Crashtest für diese Norm vorgenommen haben, erhalten das Prüfsiegel. Kindersitze ohne dieses Siegel dürfen in Deutschland nicht verkauft werden. Was im Fachhandel üblicherweise kein Problem ist, kann bei Käufen im Internet weniger transparent sein. Beim Kauf sowohl eines Kindersitzes als auch einer Isofix Base muss also auf jeden Fall auf das Prüfsiegel geachtet werden – vor allem vom Fahrer, denn der haftet immer für die Sicherheit der Insassen.

  • Norm ECE R129

Das gilt übrigens auch für Taxis und Busse. Die etwas neuere, aber noch nicht verbindliche Norm ECE R129 ist parallel gültig und geht vor allem auf seitliche Kollisionen ein. Ein Kindersitz oder eine Isofix-Station ohne ein ECE-R129-Siegel ist daher ebenfalls sicher, lässt es aber an einem Extra an Sicherheit mangeln.

 

Was genau ist eine Isofix Base?

Eine Isofix Base ist im Grunde eine Schale, die per Isofix im Auto gesichert wird. Auf diese Schale lassen sich passende Kindersitze einfach aufsetzen und einrasten. Der Sitz ist somit fest mit der Isofix-Station verbunden, die wiederum fest in der Karosserie des Autos verankert ist. Der Schutz im Falle einer Kollision ist somit unmittelbar. Die einfache Verankerung des Sitzes in der Isofix Base senkt damit auch das Risiko, dass Kindersitze mittels Dreipunktgurt falsch angeschnallt werden – was leider oft vorkommt und den Schutz des Kindes dadurch erheblich mindert. Als ideale Kombination bieten viele Hersteller auch Kinderwägen und Buggys an, auf die der Kindersitz ebenfalls passt. So entfallen weitere Transportmittel für das Kind, und der Wechsel von der Straße ins Auto geht mühelos vonstatten – was vor allem bei Kleinwagen und Dreitürern ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist. Manche Anbieter, vor allem Maxi-Cosi, bieten auch "2way"-Stationen an. Auf diese kann der Kindersitz sowohl vorwärts- als auch rückwärtsgerichtet montiert werden. Dabei ist natürlich zu beachten, dass Kinder bis 15 Monate rückwärtsfahrend transportiert werden müssen. So will es der Gesetzgeber. Auch nach diesem Alter empfiehlt sich ein "Reboarder", also ein Kindersitz, dessen Rückseite in Fahrtrichtung zeigt.

 

Höhere Preise lohnen sich

Isofix-Stationen sind nicht immer ganz günstig, Isofix-Systeme selbst ebenfalls nicht. Die Sicherheit der Kleinsten sollte diese Investition indes immer wert sein. Mit einer Isofix Base gehört das umständliche und womöglich fehlerhafte Anschnallen des Kindersitzes im Auto der Vergangenheit an. Eine Isofix-Station kann das Alltagsleben von Eltern erheblich vereinfachen, und ist der Kindersitz einmal leer, verhindert die Befestigung per Isofix, dass der Kindersitz im Auto herumgeworfen wird oder leer angeschnallt werden muss.

 

Isofix Base: Sicherer als ein Dreipunktgurt?

Jein. Potenziell ist die Befestigung eines Kindersitzes per Dreipunktgurt genauso sicher wie ein Isofix-System. Fehler beim Befestigen, verdrehte Gurte oder eine nicht angepasste Gurthöhe können die Funktion des Gurts beeinträchtigen – Anwender können also durchaus Fehler machen. Beim Isofix-System ist eine falsche Montage beinahe unmöglich, da der Sitz lediglich einrasten muss. Der Einbau ist daher denkbar einfach.

 

Isofix Base Montageanleitung

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