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Gebrauchte E-Autos fürs Herz: Das ist unsere Top-5

Da die Spritpreise nicht günstiger werden, ist der Umstieg aufs gebrauchte E-Auto naheliegend. Auch Vernunftsentscheidungen sind in der Regel nicht einfach, daher haben wir fünf Elektroautos fürs Herz ausgesucht.

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Die Collage zeigt den Fiat 500 (links), den Honda e (oben rechts) und den Mazda MX-30.
Wir haben fünf gebrauchte E-Autos herausgesucht, die für Normalverdienende erreichbar sind und sich zudem durch einen echten Charakter von der Masse abheben. Foto: Hersteller / Collage: AUTO ZEITUNG
Der Honda e stehend von schräg vorne fotografiert.
Pixel-Leuchten, cleane Flächen, Kamera-Außenspiegel und das breite Display-Armaturenbrett machen den Honda e zum rollenden Gadget und zum Blickfang an jeder Ampel. Foto: Honda
Der Fiat 500e fahrend von schräg vorne fotografiert.
Ein modernes Lifestyle-Auto mit echtem, weil nicht aufgesetztem Retro-Flair: Genau das macht den Fiat 500e auch als Gebrauchten so begehrenswert. Foto: Fiat
Der Hyundai Ioniq 5 stehend von schräg vorne fotografiert.
Der Hyundai Ioniq 5 ist der im positiven Sinne schräge Gegenentwurf zum typischen Elektroauto-Alltag. Außerdem erwähnenswert: die 800-V-Technik, die in dieser Klasse alles andere als Standard ist. Foto: Hyundai
Der Mazda MX-30 e-Skyactiv R-EV (2025) stehend von schräg vorne.
Mit den gegenläufig öffnenden Türen, dem eigenständigen Design und dem reduzierten Innenraum samt Kork-Dekor bringt der MX-30 Charakter in den Gebrauchtwagenmarkt. Foto: Mazda
Der Renault Twizzy stehend von schräg vorne fotografiert.
Mit nur 2,34 m Länge, zwei als Tandem angeordneten Sitzen und der besonders schmalen Spur macht der Twizzy jede Parklücke zum Heimspiel. Foto: Renault

Elektroautos sind gefragter denn je, denn die gestiegenen Spritpreise haben das Interesse massiv in die Höhe getrieben. Doch viele Haushalte können sich einen Neuwagen schlicht nicht leisten und schauen sich nach Gebrauchten um. Die gute Nachricht: Der Verzicht auf die neueste Baureihe muss nicht bedeuten, auf das gewisse Etwas zu verzichten. Wir haben fünf gebrauchte E-Autos herausgesucht, die für Normalverdienende erreichbar sind und sich zudem durch einen echten Charakter von der Masse abheben: durch ein Design mit Wiedererkennungswert, durch ein Fahrerlebnis, das im Kopf bleibt oder durch einen Komfort, der heraussticht.

Der Honda e im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Der Charmeur: Honda e

Der Honda e ist konsequent auf Charme, Detailverliebtheit und nicht zuletzt Coolness getrimmt. Pixel-Leuchten, cleane Flächen, Kamera-Außenspiegel und das breite Display-Armaturenbrett machen ihn zum rollenden Gadget und zum Blickfang an jeder Ampel. Mit seinem 113 kW (154 PS) starken Heckantrieb und handlichen Fahrgefühl wirkt er in der Stadt fast so leichtfüßig wie ein GoKart. Mit etwa 17 kWh Strom auf 100 km ist er recht sparsam, was eine Reichweite von rund 210 km für den Alltag ermöglicht. Dank 56 kW DC-Ladeleistung lädt er in 40 min von zehn auf 80 %. Als Gebrauchtwagen startet er bei ungefähr 20.000 Euro.

Der All Time-Favorit: Fiat 500e

Der Fiat 500 ist seit jeher ein Klassiker und als E Auto passt er gefühlt besser denn je. Leise, flink und wendig gleitet er durch die Stadt und sieht dabei einfach richtig gut aus. Ein modernes Lifestyle-Auto mit echtem, weil nicht aufgesetztem Retro-Flair. Und genau das macht ihn auch als Gebrauchten so begehrenswert. Je nach Version sind bis zu 320 km Reichweite drin bei maximal 87 kW (118 PS). Mit rund 14,5 kWh pro 100 km fährt er zudem sparsam. Auf dem Gebrauchtmarkt startet er bei etwa 18.000 Euro.

Der Familienwagen mit Pfiff: Hyundai Ioniq 5

Der Hyundai Ioniq 5 ist der im positiven Sinne schräge Gegenentwurf zum typischen Elektroauto-Alltag. Die Modelle mit 125 oder 160 kW (170/218 PS) sind kantig im Auftritt, modern im Anspruch und bieten viel Komfort. Innen wirkt er fast wie eine kleine Lounge, hat viel Platz und drüber hinaus viele clevere Stromfunktionen, die den Alltag leichter machen. Dazu kommt die schnelle 800-V-Ladetechnik, die ihn in 18 Minuten von zehn auf 80 % laden lässt und somit nicht nur für die Stadt, sondern auch für die Langstrecke tauglich macht. Die Preise starten bei rund 33.000 Euro.

Der Individualist: Mazda MX-30

Der Mazda MX-30 gehört in diese Auswahl, weil er sich ganz bewusst von der Masse absetzt. Mit den gegenläufig öffnenden Türen, dem eigenständigen Design und dem reduzierten Innenraum bringt er Charakter in den Gebrauchtwagenmarkt. Eine besondere Erwähnung verdient das nachhaltige Dekor rund um die Mittelkonsole und den Türgriffen aus altem Kork.

Mit 107 kW (145 PS) ist der MX-30 nicht gerade üppig motorisiert, fährt aber souverän. Die Reichweite liegt aufgrund einer bewusst klein gehaltenen Batterie bei nur rund 200 km, der Verbrauch pendelt sich bei etwa 19 kWh pro 100 km ein. Als Gebrauchter ist er ab circa 19.000 Euro zu haben.

Der Radikale: Renault Twizy

Der Renault Twizy ist mit fünf bis 17 kW (7-24 PS) radikal anders und reduziert. Mit nur 2,34 m Länge, zwei als Tandem angeordneten Sitzen und der besonders schmalen Spur macht er jede Parklücke zum Heimspiel. Bei diesem Auto geht es nicht um Status, sondern um Leichtigkeit im Stadtverkehr. Nach 3,5 h Ladezeit ist er wieder für eine Reichweite von 80 bis 100 km fahrbereit. Gebraucht gibt es ihn ab 5000 Euro.