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Einparkhilfe nachrüsten: Kosten & Einbau So wird eine Einparkhilfe nachgerüstet

Dominik Mothes 09.06.2022
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Einparkhilfe nachrüsten
Das kann teuer werden! Eine Nachrüst-Einparkhilfe kann vor Kratzern und Dellen beim Rangieren bewahren. Foto: iStock / Vera_Petrunina
Inhalt
  1. Wie funktioniert eine PDC-Einparkhilfe?
  2. Welche Einparkhilfen gibt es?
  3. Einparkhilfe nachrüsten: Die besten Modelle
  4. Wann lohnt sich eine Einparkhilfe zum Nachrüsten?
  5. Wie wird eine Einparkhilfe nachgerüstet?
  6. Gibt es Nachrüstungen ohne Bohrer?
  7. Was kostet eine Einparkhilfe zum Nachrüsten?

Kleine Sensoren, großer Effekt: Ein Rückfahrwarner (PDC) kann beim Einparken in engen Lücken vor teuren Lackschäden und Dellen bewahren. So wird die Einparkhilfe nachgerüstet und das kostet der Einbau!

Einparken oder Rückwärts fahren kann in manchen Situationen gefährlich werden. Das gilt nicht nur für andere Verkehrsteilnehmer:innen, sondern vor allem dem eigenen Blechkleid. Eine kleine Unaufmerksamkeit oder ein für Fahrer:innen "unsichtbares" Hindernis – und ehe man sich versieht zieren unschöne und teure Kratzer und Dellen die Karosserie. Damit das nicht passiert, helfen sensorgestützte Rückfahrwarner – auch PDC (Park Distance Control) genannt – beim Rangieren mit einer optischen und/oder akustischen Warnung. Zwar sind viele moderne Autos ab Werk mit der Fahrhilfe ausgestattet oder bieten sie als Option an, doch besonders Gebrauchtwagenfahrer:innen müssen oft ohne sie auskommen. Wer sie nicht hat, vermisst die Sensoren besonders beim Rangieren in engen Parklücken, bei denen jeder Zentimeter zählt. Die gute Nachricht: PDC-Sensoren sind wohl die einfachste Möglichkeit, eine Einparkhilfe nachzurüsten. Die Systeme bestehen größtenteils aus nur wenigen Bauteilen und sind mit etwas Know-how kostengünstig bei nahezu jedem Auto zu verbauen.

 

Wie funktioniert eine PDC-Einparkhilfe?

Bei werkseitig eingebauten Systemen erhält das Steuergerät die nötigen Daten über Sensoren in den Stoßstangen. Meistens wird der Abstand mit Ultraschall-Signalen gemessen: Je nachdem, wie schnell das Signal wieder auf den Sensor trifft, errechnet das Fahrzeug den Abstand. Die Anzahl der Sensoren pro Stoßstange beeinflusst auch die Genauigkeit der Rückfahrhilfe. Ein neueres, aber auch teureres System ist die radarbasierte Parkhilfe. Sie ist genauer, aber kann nicht nachgerüstet werden.

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Welche Einparkhilfen gibt es?

Elektronische Einparkhilfen mit Sensoren können grob in zwei Kategorien eingeteilt werden: Systeme mit akustischer Warnung und Systeme mit optischer Warnung. Nachrüstungen mit akustischer Warnung weisen per Pieptönen auf nahe Objekte hin. Je schneller die Abfolge der Töne, desto näher ist das Auto dem Gegenstand. Ist der Ton durchgehend, sollte man stehen bleiben, dann ist das Auto – je nach Modell – zwischen 15 und 30 Zentimeter vom Hindernis entfernt. Die zweite Sorte von Einparkhilfen kommt zusätzlich mit einem kleinen Display fürs Armaturenbrett. Dieses zeigt mit bunten LED-Balken (blau/grün bis rot) oder in Zahlen an, wie viel Abstand zwischen Fahrzeug und Hindernis ist.

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Einparkhilfe nachrüsten: Die besten Modelle

Vega Parkpilot

Der Parkpilot von Vega ist ein Bestseller unter den akustischen Einparkhilfen. Kein Wunder! Neben verschiedenfarbigen und lackierbaren Sensoren kann auch zwischen einem einfachen Lautsprecher oder einer LED-Anzeige mit Balken gewählt werden. Eine teurere Pro-Variante kommt mit acht Sensoren für vorne und hinten, sowie einem Display mit Abstandsanzeige in Metern.

Valeo Beep & Park

Valeo bietet ein einbaufertiges Set mit lackierbaren Sensoren an. Das Standardpaket kommt nur mit einem Lautsprecher, wer mehr ausgeben möchte, bekommt das Set mit einem LCD-Monitor oder bis zu acht Sensoren.

Dunlop Parksensoren

Auch Dunlop bietet eine Einparkhilfe im Komplettset an. Mit dabei: Vier Sensoren, ein Steuergerät, ein Sound- und Anzeigemodul, sowie alles, was für die Installation wichtig ist – inklusive eines Bohraufsatzes für passende Löcher in der Heckstoßstange.

CoCar Rückfahrwarner

Eine der günstigsten Einparkhilfen kommt von CoCar, trotzdem ist im Lieferumfang alles dabei. Das Set kommt mit vier PDC-Sensoren und einer Steuereinheit, einem kabelgebundenen LCD-Monitor und einem Bohraufsatz. Die Sensoren sind in acht Farben lieferbar.

Lescars Rückfahrhilfe als Kennzeichenhalter

Wer nicht gerne in die Stoßstange bohren möchte, kann auch die Rückfahrhilfe von Lescars zurückgreifen. Drei Sensoren sind in die Kennzeichenhalterung für EU-Kennzeichen eingearbeitet. Verkabelt werden muss nur das Steuermodul. Das Signal wird per Funk an den selbstklebenden Bildschirm fürs Armaturenbrett gesendet.

YMPA Einparkhilfe als Kennzeichenhalter

Auch YMPA bietet einen Kennzeichenhalter mit Parksensoren an. Die Einparkhilfe muss ebenfalls nur mit dem Rücklicht gekoppelt werden. Das mitgelieferte Display muss nur an den Zigarettenanzünder angesteckt werden. Das Signal wird auch hier per Funk übertragen.

 

Wann lohnt sich eine Einparkhilfe zum Nachrüsten?

Eine Einparkhilfe sorgt besonders im Großstadtdschungel für sicheres Einparken. Insbesondere Autobesitzer:innen ohne eigenen Stellplatz dürften sich beim Rangieren über die dazugewonnene Übersichtlichkeit freuen. Je nachdem, für welches Modell man sich entscheidet, können die Nachrüst-Einparkhilfen entweder per akustischem Signal oder mithilfe einer kleinen Anzeige beim Einparken vor Hindernissen hinterm Auto warnen. Auch für Fahrer:innen beim Rückwärtsfahren versteckte, kleine Gegenstände – wie zum Beispiel Begrenzungspfosten – können frühzeitig erkannt werden, ein teurer Blechschaden bleibt aus.

 


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Wie wird eine Einparkhilfe nachgerüstet?

Eines vorweg: Der Do-it-Yourself-Einbau setzt etwas handwerkliches und technisches Geschick voraus. Wer sich nicht sicher genug fühlt, am Auto Hand anzulegen, sollte für den Einbau eine Werkstatt ansteuern. Zuerst müssen die Sensoren ans Fahrzeug. Hierfür werden Löcher in die hintere Stoßstange gefräst oder gebohrt. Hier muss sowohl auf die passende Größe wie auch Position und Abstand der Sensoren zueinander geachtet werden. Wichtig: Auf die Ausrichtung achten, sonst können diese im ungünstigsten Fall die Straße als Hindernis erkennen. Die angebrachten Sensoren werden mit einem Steuergerät verbunden, welches im Fahrzeuginneren versteckt eingebaut wird. Tipp: Nahe der Rücklichter positionieren, denn das Steuergerät wird mit dem Rückfahrscheinwerfer verkabelt. So aktiviert sich das System nur dann, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist. Anschließend müssen je nach Modell nur noch der Lautsprecher, sowie die LED-Anzeige verkabelt werden. Während der Lautsprecher im Kofferraum untergebracht werden kann, muss für die Anzeige ein weiteres Kabel vom Fahrzeugheck bis ans Armaturenbrett gelegt werden. Wer nicht nur nach hinten abgesichert sein möchte, muss nach Einparkhilfe-Systemen mit acht Sensoren Ausschau halten und dieselben Schritte an der Frontstoßstange wiederholen.

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Gibt es Nachrüstungen ohne Bohrer?

Ganz ohne handwerkliches Geschick geht es nicht. Dennoch versprechen Kennzeichenhalterungen mit integrierten Sensoren weniger Aufwand beim Einbau. Hier bleibt die Stoßstange verschont. Je nach Auto und Einparkhilfe muss jedoch trotzdem für die Kabel, die vom Gerät zum Rückfahrscheinwerfer verlegt werden, ein Loch her. Da die Sensoren jedoch direkt in den Kennzeichenhalter eingearbeitet sind, kommt es bei der Zuverlässigkeit der Hinderniserkennung stark auf die Position des Kennzeichens hinten am Fahrzeug an. Mittig in der unteren Hälfte der Heckansicht ist ideal, Autos mit gegenläufig öffnenden Hecktüren, wie Transporter oder einige Hochdachkombis und Geländewagen, fallen hier also raus. Dennoch sind Kennzeichenhalterungen mit integrierten Sensoren die PDC-Einparkhilfe mit der einfachsten Montage.

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Was kostet eine Einparkhilfe zum Nachrüsten?

Die PDCs an sich werden bereits ab etwa 20 Euro angeboten. Für ein hochwertiges Komplettset inklusive vier Sensoren, einem Steuergerät, allen benötigten Kabeln, einem LED-Display und einem Lautsprecher können auch schon bis zu 60 Euro und mehr anfallen. Die höchsten Kosten fallen bei der Installation an, wenn das Fahrzeug hierzu in eine Kfz-Werkstatt rollt. Je nach Stundensatz und Umfang der Arbeiten – etwa ob nur hinten oder auch vorne Sensoren eingebaut werden sollen – können so schnell etwa 300 Euro und aufwärts anfallen. Jedoch lohnt sich für Laien die Fahrt zur Fachwerkstatt, um die Systeme zuverlässig im Auto zu integrieren. Übrigens: Wenn die Einparkhilfe optisch im Einklang mit dem Auto sein soll, lohnt die Investition in eine Sprühdose oder einen Lackstift in Wagenfarbe. Hier unbedingt vor Kauf darauf achten, dass die Sensoren tatsächlich lackierbar sind.

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