DS7 Crossback (2017): Preis, Motoren & Crashtest So punktet der DS7 im Crashtest

von Thomas Geiger 06.12.2017
Inhalt
  1. Preis: DS7 Crossback (2017) ab 31.490 Euro
  2. Die Motoren des DS7 Crossback (2017)
  3. DS7 Crossback (2017) im Crashtest
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenKombi
Türen4/5
Abmessungen (L/B/H)k.A.
Leergewichtk.A.
Leistung130-300 PS
AntriebsartenVorderrad
GetriebeartenAutomatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel/Hybrid
AbgasnormEuro 6
Grundpreis31.490 Euro

Der DS7 Crossback (2017) ist die erste eigenständige Entwicklung von Citroëns Premiumtochter und steht zum Preis ab 31.490 Euro beim Händler. Im Crashtest erzielte das französische Luxus-SUV fünf Sterne. 

Der neue DS7 Crossback (2017) will zum Preis ab 31.490 Euro ab Februar kommenden Jahres mit dem bisherigen Einerlei in der Oberklasse Schluss machen. Kalte Perfektion aus deutschen Landen, cooler Chic aus Old Britannia oder luxuriöse Langeweile aus Fernost – viel Abwechslung hat es dort bislang nicht gegeben. Doch geht es nach Yves Bonnefont, ist es damit bald vorbei. Er ist der Chef der mittlerweile von Citroën emanzipierten PSA-Marke DS und will sich mit sechs neuen Modellen in weniger als sechs Jahren mit französischem Flair und Pariser Luxus zu einer glaubwürdigen Alternative zu Audi, BMW und Mercedes, Jaguar oder Land Rover und Lexus oder Infiniti aufschwingen. Den Anfang macht der DS7 Crossback als erstes, komplett eigenständiges DS-Modell. Von außen wirkt der ambitionierte Aufsteiger noch vergleichsweise einfallslos. Denn die Franzosen scheuen das Risiko und bleiben deshalb mit einem SUV auf der sicheren Seite. Selbst wenn die Positionierung mit Preisen knapp über 30.000 Euro und einem Format von 4,57 Metern ganz geschickt gewählt ist. Schließlich ist der DS7 Crossback (2017) damit so groß wie ein Q5, kostet aber nicht viel mehr als ein Q3.

DS7 Crossback (2017) im Video:

 
 

Preis: DS7 Crossback (2017) ab 31.490 Euro

Aber sobald man in den DS7 Crossback (2017) einsteigt, betritt man tatsächlich eine andere Welt: Patiniertes Leder, Nähte wie Perlenketten, Schalter, die aussehen, als hätte sie ein Uhrmacher geschliffen, und als Blickfang eine mechanische Uhr, die sich wie eine Reverso erst beim Anlassen aus dem Cockpit dreht - so wirkt die Kabine wie ein alt eingesessenes Juwelier-Geschäft in der Rue du Faubourg Saint-Honore. Und damit sich niemand fühlt wie in einem Oldtimer, gibt es dazu digitale Instrumente und einen Touchscreen von rekordverdächtigen zwölf Zoll. Zusammen mit den butterweichen Massagesesseln und der auf Flüsterniveau gedämmten Geräuschkulisse zaubert das ein Wohnzimmer-Gefühl, das Projektleiter Xavier Savignac die DS-Lounge nennt. Auch technisch ist der DS7 Crossback (2017) auf der Höhe der Zeit – oder ihr sogar ein bisschen voraus. Außen zeugen davon die mit ihren fast hypnotischen Flammenrauten vielleicht spektakulärsten Rückleuchten diesseits des Bugatti Chiron und schwenkbare LED-Scheinwerfer im Geist der originalen DS, im Cockpit flimmert ein Nachtsichtsystem und das Fahrwerk kann sich dank einer Kamera vorausschauen auf die kommenden Meter einstellen. Unter dem für mehr Ruhe erstmals geschweißten und geklebten Blech ist es mit der Avantgarde dagegen nicht so weit her.

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Die Motoren des DS7 Crossback (2017)

Schließlich ist erst einmal nur die Achtgang-Automatik vom BMW-Zulieferer Aisin eine echte Neuheit. Ansonsten gibt es bekannte Motoren, vom eher mickrigen Dreizylinder mit 130 PS bis zum vielversprechenden Turbo mit 230 PS, die allerdings alle nur die Vorderachse antreiben und dem Allrad der Konkurrenz nur wenig entgegen zu setzen haben. Doch auch das soll sich ändern. Denn schon bald nach dem Start gibt es den DS7 Crossback (2017) als ersten Plug-In-Hybrid im PSA-Konzern nicht nur mit einem Akku für 60 Kilometer ohne Sprit, sondern auch mit gleich zwei E-Motoren, von denen einer die Hinterachse antreibt. So wird der DS7 Crossback (2017) dann tatsächlich zu einem glaubwürdigen Geländewagen und mit 300 PS obendrein zu einer veritablen Alternative auf der linken Spur. Denn wer aufsteigen will, braucht gute Traktion und jede Menge Vortrieb.

DS7 Crossback (2017) im Crashtest (Video):

 
 

DS7 Crossback (2017) im Crashtest

Beim offiziellen Crashtest durch Euro NCAP erzielte der DS7 Crossback (2017) fünf Sterne und gute Werte beim Insassenschutz. Den Testergebnissen zufolge erreichte das französische SUV beim Erwachsenen- und Kinderschutz 91 beziehungsweise 87 Prozent der möglichen Punkte. Beim Fußgängerschutz stehen 73 Prozent, und bei den Assistenzsystemen 76 Prozent zu Buche. Bei allen Crashtest-Varianten, sei es der überlappend oder der komplette Frontaufprall, der Heck oder der seitliche Aufprall, überzeugt der Crossback mit gutem bis adequatem Schutz für die Insassen. Lediglich die Werte beim Seitenschutz monierten die Tester am DS7 Crossback (2017), dass im Falle eines Unfalls die Rippen gestaucht worden wären. Der serienmäßige Notbremsassistent habe im Funktionstest rundum überzeugt.

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