Premiere

Cupra Raval enthüllt: VW zieht das Tuch vom "MEB+"-Erstling

Der dynamisch ausgelegte Cupra Raval macht den Anfang bei VWs „MEB+“-Modelloffensive. Neben dem Preis erlaubt Cupra nun auch den Blick auf das Design und die technischen Daten.

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Video: AUTO ZEITUNG

Etliche Vorab-Termine und Info-Scheibchen, Erlkönige und Teaser später ist es endlich soweit: VW zieht das Tuch vom Cupra Raval, dem ersten Modell auf der brandneuen „MEB+“-Plattform. Mit VW ID. Polo, ID. Cross und Skoda Epiq rollen 2026 drei weitere elektrische Kleinwagen beziehungsweise City-SUV auf der frischen Architektur auf die großen Bühnen und in die Showrooms – doch der 4,05 m kurze Raval darf als erstes ran, womöglich, weil er gemeinsam mit dem ID. Polo im Seat/Cupra-Werk Martorell (Spanien) vom Band geht.

Als Riege der elektrischen Einstiegsautos sollen die drei Neulinge dem Traditionskonzern den dringend benötigten Aufschwung bescheren. Die Preise des Cupra Raval starten bei 25.950 Euro, der Konfigurator nimmt bereits Bestellungen für die höheren Varianten entgegen. Das Topmodell VZ Extreme ist mit 46.525 Euro eingepreist (Stand: April 2026).

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Der Cupra Raval steht in urbaner Umgebung, von vorne links fotografiert.
Mit dem Cupra Raval enthüllt der VW-Konzern nun das erste Modell auf der heiß erwarteten „MEB+“-Plattform. Foto: Cupra
Der Cupra Raval steht in urbaner Umgebung, von hinten links fotografiert.
Der Raval misst bei 2,60 m Radstand rund 4,05 m in der Außenlänge. Foto: Cupra
Der Cupra Raval steht in urbaner Umgebung, von vorne links fotografiert.
Das User Interface basiert auf Android und erinnert in der Bedienlogik stark ans Smartphone. Foto: Cupra

Cupra Raval: Vier Antriebe, zwei Batterien

Das Antriebsportfolio des Cupra Raval ist umfassend. Es stehen vier Leistungsvarianten zur Verfügung, wobei die beiden schwächeren auf eine Batterie mit 37 kWh Kapazität zurückgreifen und die beiden stärkeren auf eine 52-kWh-Variante. Interessanterweise unterscheiden sich die Batterien in ihrer Zellchemie: Zum Lithium-Eisenphosphat-Einstiegsakku (LFP) gesellt sich eine größere Nickel-Mangan-Kobalt-Batterie (NMC). Das NMC-Prinzip bringt meist höhere Preise mit sich, erlaubt aber gleichzeitig höhere Energiedichten. Die Ladezeiten mit Gleichstrom von zehn auf 80 Prozent Ladestand wird für beide Akku-Varianten mit rund 24 min angeben, für den Raval in der Einstiegsmotorisierung steht die entsprechende Angabe noch aus.

Die Antriebsleistungen betragen 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS), 155 kW (211 PS) und 166 kW (226 PS) beim VZ. Die beiden erstgenannten Motorisierungen sind mit vorläufigen Reichweiten von rund 300 km angegeben. Während der 155-kW-Antrieb mit 413 bis 444 km den Reichweitenkönig mimt, soll es der VZ nach Herstellerangaben auf maximal 381 km bringen. Wie alle „MEB+“-Modelle fährt der Raval ausschließlich mit Frontantrieb, was im Heck Platz schafft für den mit 430 l äußerst beachtlichen Kofferraum.

Alle wichtigen Fakten und weitere Bilder gibt es auf unserer Modellseite zum Cupra Raval!