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Citroën Ami for all: E-Zweisitzer mit Umbau für Rollstuhlfahrende

Citroën passt den Ami gezielt für Menschen mit Einschränkungen an. Der Ami for all ist ab sofort in Deutschland bestellbar und soll vor allem Rollstuhlfahrenden mehr selbstständige Mobilität auf kurzen Alltagswegen ermöglichen.

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Citroën Ami for all von schräg vorn mit Rollstuhl auf dem Heckträger.
Der Citroën Ami for all bleibt äußerlich weitgehend der bekannte elektrische Zweisitzer. Sichtbar wird der besondere Einsatzzweck vor allem durch den am Heck montierten Rollstuhlträger. Foto: Citroën
Seitenansicht des Citroën Ami for all mit am Heck befestigtem Rollstuhl.
Mit 2,41 m Länge bleibt der Citroën Ami for all auf kurze Wege und den Stadtverkehr zugeschnitten. Der zusätzliche Heckträger ermöglicht dabei den Rollstuhltransport, ohne den Beifahrersitz zu belegen. Foto: Citroën
Citroën Ami for all mit weit geöffneter Fahrertür und Rollstuhl auf dem Heckträger.
Die Fahrertür lässt sich beim Citroën Ami for all bis zu 90 Grad öffnen. Das schafft mehr Platz beim Einsteigen. Foto: Citroën
Rollstuhl auf dem Aluminium-Heckträger des Citroën Ami for all in Nahaufnahme.
Auf dem Heckträger lässt sich der Rollstuhl außerhalb des Innenraums transportieren. Dadurch kann im Citroën Ami for all eine zweite Person auf dem Beifahrersitz mitfahren. Foto: Citroën
Ausgeklapptes Transferbrett zwischen Türöffnung und Fahrersitz des Citroën Ami for all.
Das ausklappbare Transferbrett überbrückt den Abstand zwischen Rollstuhl und Fahrersitz. Die stabile Fläche soll so den seitlichen Wechsel auf den Sitz erleichtern. Foto: Citroën
Halteschlaufe am Türrahmen des Citroën Ami for all als Unterstützung beim Ein- und Ausstieg.
Eine Halteschlaufe am Türrahmen ergänzt die Einstiegshilfen des Citroën Ami for all und bietet beim Wechsel zwischen Rollstuhl und Fahrersitz zusätzlichen Halt. Foto: Citroën
Zusätzliche mechanische Bedieneinheit im Lenkradbereich des Citroën Ami for all.
Auch die Bedienung wurde für den Citroën Ami for all angepasst. Foto: Citroën

Citroën Ami for all erleichtert den Wechsel vom Rollstuhl ins Auto

Von außen bleibt der Ami for all ein Citroën Ami. Die entscheidenden Änderungen stecken dort, wo der Einstieg in ein herkömmliches Auto für Rollstuhlfahrende schwierig werden kann. Die Fahrertür öffnet hier bis zu 90 Grad und schafft damit mehr Platz für den Wechsel auf den Fahrersitz.

Dabei hilft ein ausklappbares Transferbrett. Gemeint ist eine stabile Platte, die den Zwischenraum zwischen Rollstuhl und Fahrersitz überbrückt und so das Umsetzen erleichtert. Zusätzlich befindet sich eine Halteschlaufe am Türrahmen, an der sich die einsteigende Person abstützen beziehungsweise festhalten kann.

Auch die Bedienung wurde angepasst. Gas und Bremse lassen sich über einen mechanischen Handhebel steuern, beim Lenken und Rangieren unterstützt ein Drehknauf am Lenkrad. Die normalen Pedale bleiben erhalten. Dadurch kann der Ami for all weiterhin auch von Personen gefahren werden, die die Handbedienung nicht benötigen.

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Zwei Möglichkeiten für den Rollstuhltransport

Wohin mit dem Rollstuhl während der Fahrt? Citroën sieht dafür zwei Lösungen vor. Ist nur eine Person an Bord, kann der Rollstuhl im Innenraum auf dem Beifahrersitz transportiert werden. Fahren zwei Personen, lässt sich der Rollstuhl auf einem Aluminium-Heckträger befestigen.

Die Umrüstung übernimmt in Deutschland das Mobilcenter Zawatzky. Der Umbau ist TÜV-geprüft und mit allen konfigurierbaren Varianten des Ami kompatibel. Die Anpassungen bleiben dabei weitgehend mechanisch und verändern die grundsätzliche Bedienung des Elektro-Zweisitzers nicht.

Bis zu 75 km Reichweite und weniger als vier Stunden Ladezeit

Beim Elektroantrieb gibt es gegenüber dem regulären Ami keine Änderungen. Der Ami for all fährt bis zu 45 km/h schnell und bietet rund 75 km Reichweite. Seine Batterie hat eine Kapazität von 5,5 kWh und wird über eine normale Haushaltssteckdose mit 230 V geladen. Eine vollständige Ladung dauert laut Citroën weniger als vier Stunden.

Mit 2,41 m Länge und einem Wendekreis von 7,20 m bleibt der Ami auf kurze Wege und den Stadtverkehr zugeschnitten. Zudem darf der elektrische Zweisitzer in Deutschland bereits ab 15 Jahren mit der Führerscheinklasse AM gefahren werden.