Neue Ausgabe

AUTO ZEITUNG 16/2026: Das sind die Themen!

Drei Elektro-Kleinwagen im großen Vergleichstest und zwei Kompakt-SUV im Duell. Zudem eine umfangreiche Übersicht über rabattierte Neuwagen. Das und vieles mehr in der neuen AUTO ZEITUNG 16/2026!​

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Foto: AUTO ZEITUNG

Liebe Leserinnen und Leser,

die Autobranche hat schon mal bessere Zeiten erlebt: Während die Hersteller versuchen, die größte technische Transformation ihrer Geschichte zu stemmen, zerschlagen Handelskriege und militärische Konflikte über Jahrzehnte aufgebaute Wirtschaftsverbindungen und lassen komplette Geschäftsmodelle unrentabel werden. Die Folge: Modelle, Jobs und ganze Werke stehen auf dem Prüfstand. Das gilt nicht nur für die deutschen Konzerne. Viele chinesische Hersteller stehen ebenfalls finanziell mit dem Rücken zur Wand.

Gleichzeitig liegt das Konsumklima am Boden. Multiple Krisen verderben nicht nur uns Deutschen die Kauflaune. Dabei lassen sich gerade in schlechten Zeiten die besten Schnäppchen machen. „Kaufen, wenn die Kanonen donnern.“ Diese 200 Jahre alte Börsenweisheit des Bankiers Carl Mayer von Rothschild gilt zwar eigentlich für Investments. Sie lässt sich aber auch prima auf den Autokauf anwenden.

Beispiele gefällig? Den Peugeot 308 SW gibt es aktuell als Neuwagen mit satten 38 Prozent Rabatt ab 21.910 Euro. Zuletzt war der kompakte Kombi vor sechs Jahren so günstig. Auch beim Opel Corsa verzichten einige Händler auf ein Drittel des Listenpreises und bieten den Kleinwagen ab 16.105 Euro an. Schnäppchen gibt es in jedem Segment, von der Mittel- und Oberklasse bis hin zu den beliebten SUV. Mein Kollege Markus Schönfeld zeigt Ihnen die stärksten Rabatt-Highlights ab Seite 46.

In schwierigen Zeiten unterstützt auch der Staat beim Autokauf: Gab es während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 die Abwrackprämie, fördert die Bundesregierung aktuell den Kauf von Elektroautos und Plug-in-Hybriden mit bis zu 6000 Euro. Zwar wurden bis Mitte Juli bereits über 82.000 Förderanträge gestellt – das vorhandene Geld reicht jedoch für bis zu 800.000 Fahrzeuge.

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Das Tolle: Monatlich kommen jetzt neue kleine Elektroautos auf den Markt. Sie bieten bezahlbare E-Mobilität für immer mehr Käuferschichten. Das erste Modell der neuen kleinen Stromerfamilie aus dem VW-Konzern, den Cupra Raval, haben wir gleich mal in einen Vergleichstest geschickt (ab Seite 12). Und wer beim Listenpreis des Testwagens Schnappatmung bekommt, dem sei gesagt, dass es sich hierbei um die besonders sportliche Variante handelt. Günstigere Versionen folgen.

Und noch eine Tatsache lässt dieses Jahr zu einem günstigen Zeitpunkt für einen Autokauf werden: Eine so große Vielfalt an Antriebsarten und Karosserievarianten wie heute gab es in der Vergangenheit nicht und wird es künftig mit großer Sicherheit auch nicht mehr geben. So ist aktuell etwa der Opel Astra als Diesel, Benzin-Hybrid, Plug-in-Hybrid und reines Elektromodell lieferbar. Auch das Angebot an Automarken ist bei uns so groß wie nie: Waren es vor zehn Jahren noch 46 Hersteller, ist ihre Anzahl bis heute auf 65 gestiegen. Doch nicht alle werden die Krise überleben.

Die Börsenweisheit mit den Kanonen gilt übrigens auch im ursprünglichen Sinn: Deutsche Autoaktien sind aktuell günstig zu haben. Und im Gegensatz zu den gehypten US-Techkonzernen schütten BMW, Mercedes und Co. auch in Krisenzeiten noch ordentliche Dividenden an ihre Aktionäre aus.

Ihr Markus Bach