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Geht auch ganz einfach:

RS e-tron GT/AMG EQE 53/Taycan Turbo: Test Elektro-Luxuskarossen im Dreikampf

Elmar Siepen 25.01.2023
Inhalt
  1. Audi RS e-tron GT, Mercedes-AMG EQE 53 und Porsche Taycan Turbo Sport Turismo im Vergleichstest
  2. Fahrkomfort: Hier glänzt der Porsche Taycan Turbo Sport Turismo
  3. Motor/Getriebe: Audi RS e-tron GT mit dem sparsamsten Antrieb
  4. Fahrdynamik: Der Porsche Taycan Turbo Sport Turismo in seinem Element
  5. Umwelt/Kosten: Mercedes-AMG EQE 53 mit dem niedrigsten Preis
  6. Technische Daten & Messwerte von Audi RS e-tron GT, Mercedes-AMG EQE 53 4matic+ & Porsche Taycan Turbo Sport Turismo
  7. Ergebnis in Punkten

Die moderne Mobilität entwickelt sich bekanntermaßen zunehmend elektrisch. Und so finden in der E-Szene inzwischen nicht nur Vernunftmobile, sondern auch üppig motorisierte Luxussportler ihren Platz. Was sie können und was sie kosten, zeigt der Vergleichstest von Audi RS e-tron GT, Mercedes-AMG EQE 53 4Matic+ und Porsche Taycan Turbo Sport Turismo.

Es ist noch nicht lange her, da war der prestigeträchtige Achtzylinder unter der Haube ein Muss für jene, die Lust auf Leistung und Luxus verspürten – das war jedoch vor der Zeit von Audi RS e-tron GT, Mercedes-AMG EQE 53 und Porsche Taycan Turbo Sport Turismo wie in diesem Vergleichstest. Inzwischen hat sich die Welt weitergedreht, und es gehört zum guten Ton, sich auch im Hunderttausend-Euro-Plus-Segment mit E-Karossen sehen zu lassen. Viel Kraft durch Kilowatt wird hier gern genommen. Beispielhaft steht dafür der Jüngste aus diesem Trio, der Mercedes-AMG EQE 53 4Matic+, der dank Boost-Funktion üppige 505 kW (687 PS) und 1000 Newtonmeter Drehmoment auf den Antriebsstrang loslässt. Der Audi RS e-tron GT bringt maximal 475 kW (646 PS) mit Boost-Funktion und wahrt damit den Sicherheitsabstand zum antriebsseitig gleich konfigurierten Porsche Taycan Turbo Sport Turismo, der bis zu 500 kW (680 PS) abliefert. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Der Porsche Taycan Sport Turismo (2020) im Fahrbericht (Video):

 
 

Audi RS e-tron GT, Mercedes-AMG EQE 53 und Porsche Taycan Turbo Sport Turismo im Vergleichstest

Die Zeitenwende macht sich bei den Kandidaten aus diesem Vergleichstest nicht erst beim Antrieb, sondern schon bei der Form bemerkbar. Beim Mercedes-AMG EQE 53 zum Beispiel handelt es sich nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, um eine elektrifizierte E-Klasse. Der Stuttgarter steht stattdessen auf der EVA II-Plattform für Elektrofahrzeuge und tauscht die klassische Stufenheck-Form zugunsten einer viertürigen, coupéhaften Limousine, ähnlich wie Audi und Porsche. Beide können aber keineswegs mit dem im Kopfbereich luftigen Raumgefühl des Mercedes mithalten. Im Fond reicht hier allenfalls der Porsche Taycan Turbo Sport Turismo an den EQE heran, denn gegenüber dem Standard-Taycan bietet die Kombivariante deutlich mehr Kopffreiheit. Weiterer Vorteil: die große Heckklappe, hinter der sich bis zu 1171 Liter Kofferraum verbergen. Hinzu kommen 84 Liter Volumen unter der vorderen Haube (Audi: 85 Liter). Hinter den Rücksitzen erreichen der Audi RS e-tron GT 350 und der EQE 430 Liter, die nur über konventionelle Kofferraumdeckel erreichbar sind. Im Alltag gefällt der Audi mit seinem gekonnten Arrangement aus Touchflächen und klassischen Drucktasten, etwa für die Klimabedienung. Auch die Menüführung ist hier und da intuitiver erfassbar als im Porsche. Der Mercedes sticht die Rivalen mit dem Hyperscreen aus, einer sündhaft teuren Bildschirmlandschaft (16.505 Euro), die quer über das Armaturenbrett reicht. Auch hier muss man sich zunächst orientieren, was übrigens auch für die Touchflächen im Lenkrad gilt. Dafür bringt den Daimler seine sehr leistungsfähige Sprachbedienung nach vorn. Qualitativ erfüllen die drei Konkurrenten – wie zu erwarten – hohe Ansprüche. Allen voran der Porsche Taycan Turbo Sport Turismo mit wertigen Materialien und perfekter Verarbeitung. Spätestens beim Blick auf die für besonders kritische Augen leicht speckig wirkende Armaturenbrettoberfläche stellt man fest, dass der Konzernkonkurrent Audi RS e-tron GT da nicht ganz mitkommt. Einen hochwertigen Eindruck hinterlässt auch der Mercedes-AMG EQE 53. Unterschiedlich fluchtende Chromleisten an den Übergängen von den vorderen Dreiecksfenstern bis zu den Vordertüren sollten aber in einem solchen Vergleichstest nicht sein.

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Fahrkomfort: Hier glänzt der Porsche Taycan Turbo Sport Turismo

Luftfederung, adaptive Dämpfer, beim Porsche Taycan Turbo Sport Turismo sogar Niveauregulierung – die drei Kandidaten dieses Vergleichstests sind mit allem gespickt, was dem Federungskomfort dient. Und so nehmen sie denn auch den meisten Fahrbahnunebenheiten ihre Schrecken, ohne dabei auf einen eigenständigen Komfort-Charakter zu verzichten. Der Audi RS e-tron GT reagiert nicht nur sehr feinfühlig auf Fahrbahn-Wartungsmängel, sondern beruhigt sich nach Passieren derselben sehr schnell wieder. Das kann der Porsche noch geschmeidiger, weil er auf Frostaufbrüchen deutlich weniger rumpelig agiert. Diese Samtpfotigkeit ist ebenfalls im Mercedes-AMG EQE 53 zu registrieren, doch legt dieser auf Bodenwellen deutlich ausgeprägtere Ein- und Ausfederbewegungen an den Tag, die sich auf den Aufbau übertragen. Eine Eigenschaft, die dem EQE auch mit voller Nutzlast an Bord erhalten bleibt. Unter diesen Bedingungen legt der Audi noch etwas zu, denn die vereinzelt auftretende Staksigkeit beim Überfahren von kleinen Schlaglöchern weicht einem deutlich satteren Abrollverhalten. Seinen Meister findet er allerdings im Porsche Taycan Sport Turismo, der das alles noch eine Spur besser beherrscht. Fahrbahnkanten reichen die Fahrzeuge aufgrund ihrer 21-Zoll-Räder allerdings stets ungefiltert Richtung Besatzung weiter. Auf der Autobahn sind im Ingolstädter die lautesten Abrollgeräusche im Testfeld zu registrieren. Dieses Thema hat Porsche ebenso wie den Sitzkomfort besser im Griff. Die im Zuffenhausener Testwagen eingebauten adaptiven Sportsitze mit einstellbaren Wangen (aufpreisfrei wählbar) lassen sich nämlich optimal an unterschiedliche Oberkörper anpassen und sind die besten im Vergleichstest. Hinten dagegen ist es der Mercedes-AMG EQE 53, der mit einer guten Oberschenkelauflage punktet, aber etwas ausgeprägtere Konturierungen auf Sitzfläche und -lehne aufweisen dürfte.

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Motor/Getriebe: Audi RS e-tron GT mit dem sparsamsten Antrieb

Die eingangs erwähnten Leistungsdaten gewähren allen drei Kandidaten aus diesem Vergleichstest ein Beschleunigungserlebnis, das Zweirad-Piloten von Supersport-Motorrädern kennen. Beim Start per Launch-Control – dank je einer E-Maschine an Vorder- und Hinterachse nahezu schlupffrei verlaufend – fühlt sich die Besatzung wie von einem Katapult geschossen, bevor nach nur 3,1 (Porsche Taycan Turbo Sport Turismo) beziehungsweise 3,4 Sekunden (Mercedes-AMG EQE 53) die 100-km/h-Marke passiert wird. Der für das Überholen so wichtige Bereich zwischen 80 und 120 km/h erledigt der Porsche beim Durchbeschleunigen in 1,7 (Audi RS e-tron GT: 1,8), der Mercedes in 2,1 Sekunden. Wer die volle Leistung abrufen möchte, sollte also angesichts der schlagartig einsetzenden Zugkräfte – zwischen 830 (Audi) und 1000 Newtonmeter (Mercedes) – Menschen mit strapazierfähigen Mägen an Bord haben. In der Höchstgeschwindigkeit stehen Audi mit 250 und Porsche mit 260 km/h starken Verbrennern kaum nach. Der Mercedes erreicht ab Werk nur 220 km/h. Ordert man für den Mercedes-AMG EQE 53 das AMG Dynamic Plus-Paket (4760 Euro), sind 240 km/h möglich. Bei diesen Tempi leeren sich die Akkus der Testkandidaten schneller als auf der Verbrauchsrunde. Hier kommt der Audi als Sparsamster mit einem Testverbrauch von 24,7 kWh und mit einer Nettokapazität von 83,7 kWh auf eine Reichweite von 338 Kilometern (Minimalverbrauch/maximale Reichweite: 19,0 kWh/440 km). Am meisten Strom zieht der Mercedes-AMG: Während der Testrunde konsumiert er 28,7 kWh, was bei einer Netto-Kapazität von 90,6 kWh 315 Kilometer Reichweite ergibt (Minimalverbrauch/maximale Reichweite: 21,6 kWh / 419 km). In puncto Laden sind Audi und Porsche bestens aufgestellt. Ihre Batterien arbeiten mit jeweils 800 Volt Spannung, und die Ladeleistung beträgt bei beiden bis zu 270 kW. So gibt man für Audi RS e-tron GT unter optimalen Bedingungen circa 22,5 Minuten für einen Ladevorgang von fünf bis 80 Prozent Ladestand an. Die Mercedes-AMG-Batterie operiert mit einer Spannung von 328 Volt und wäre bei 170 kW Ladeleistung demnach rein rechnerisch nach rund 24 Minuten zu 80 Prozent gefüllt. Steht also eine entsprechende Ladestation zur Verfügung, kommt man mit dieser Technik auf durchaus vertretbare Ladezeiten.

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Fahrdynamik: Der Porsche Taycan Turbo Sport Turismo in seinem Element

Zugegeben, die Schlüssel für ein Vergleichstest-Trio der 600-PS-Klasse bekommen wir auch nicht alle Tage. Setzt man sich damit auseinander, sollte hinreichend Respekt vor der Physik im Hinterkopf abgelegt sein. Bei Missachtung derselben und deren Folgen drohen schließlich unerquickliche Gespräche mit der Chefredaktion und dem betroffenen Hersteller. Also fand der fahrdynamische Showdown auf dem GP-Kurs des Nürburgrings statt: sicheres Terrain dank entsprechender Auslaufzonen. Umso überraschender sind die Eindrücke, die alle drei vermitteln – allen voran der Porsche Taycan Turbo Sport Turismo. Dank intelligenter Kraftverteilung und der Differenzialsperre an der Hinterachse zeigt er ein ausgewogenes, neutrales Eigenlenkverhalten im sehr hoch angesiedelten Grenzbereich. Wer es dabei nicht belassen möchte, provoziert bestens kontrollierbares Leistungsübersteuern. Wird es einem zu viel und man geht vom Strompedal, dreht der Porsche mit der Hinterachse ein, aber nur, bis sie wieder mit der Vorderachse fluchtet. Zur optimalen Kontrollierbarkeit tragen die bestens abgestimmte Allradlenkung und das Fehlen von Seitenneigung bei. Diese hält sich auch beim Audi RS e-tron GT im Rahmen. Subjektiv sind bei ihm aber größere Lenkwinkel nötig. Hinzu kommt, dass der Ingolstädter Bolide schon früh beginnt, die Spur über die Vorderräder zu verlassen. So kann er nicht so viel Tempo mit in die Kurve nehmen und wirkt deutlich stoischer als sein Konzernkonkurrent, zumal sich auch das Heck nicht gern zum Eindrehen überreden lässt. Trotz einer um 105 Kilogramm höheren Vorderachslast neigt der Mercedes-AMG EQE 53 subjektiv zwar etwas weniger zum Untersteuern als der Audi, reagiert jedoch im Grenzbereich auf Lupfen des Stromfußes mit kräftig eindrehender Hinterachse. Wird dann Gegenlenken notwendig, sind relativ hohe Lenkkräfte erforderlich. Überhaupt reicht die Lenkpräzision des Mercedes-AMG nicht an jene der Konkurrenten aus dem Vergleichstest heran. Einlenkvorgänge verlaufen wegen des um bis zu 154 Kilogramm höheren Leergewichts gegenüber den Rivalen ebenfalls spürbar träger, was sich auch in den längsten Bremswegen bemerkbar macht.

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Umwelt/Kosten: Mercedes-AMG EQE 53 mit dem niedrigsten Preis

Es gibt Elektroautos, deren Anschaffung sich wegen niedrigerer Unterhaltskosten als bei Verbrennern lohnt. Die Kandidaten aus diesem Vergleichstest gehören nicht dazu. Den Vogel schießt der Porsche Taycan Turbo Sport Turismo mit einem bewerteten Preis in Höhe von 172.092 Euro ab. Am anderen Ende der Skala geht der Mercedes-AMG EQE 53 mit 122.173 Euro auch nicht gerade als Schnäppchen durch. Entsprechend hoch ist der Wertverlust: Der Porsche verliert in vier Jahren und 80.000 Kilometern laut Deutscher Automobil Treuhand 72.691 Euro. Nominal ist der Mercedes-AMG EQE mit 48.961 Euro in dieser Disziplin zwar der günstigste Testkandidat. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass es für diese Summe auch schon eine anständig motorisierte Mittelklasse-Limousine aus der Premium-Liga gibt. Die Energiekosten fallen dagegen sehr günstig aus, sofern man etwa an der heimischen Wallbox lädt. "Zapft" man dagegen spontan und ohne gebuchten Spezialtarif an einer der Schnellladesäulen entlang der Autobahnen, dreht sich das Bild abrupt. Hier werden dann schon mal 79 Cent pro Kilowattstunde fällig, was angesichts der gegenwärtigen Energiepreisentwicklung nicht das Ende sein dürfte. Auch das ist ein Zeichen der Zeitenwende.

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Technische Daten & Messwerte von Audi RS e-tron GT, Mercedes-AMG EQE 53 4matic+ & Porsche Taycan Turbo Sport Turismo

AUTO ZEITUNG 23/2022Audi RS e-tron GTMercedes-AMG EQE 53 4matic+Porsche Taycan Turbo Sport Turismo
Technik
E-Motorenv./h. je eine flüssigkeitsgekühlte, perm.-erregte Synchronmaschinev./h. je eine flüssigkeitsgekühlte, perm.-erregte Synchronmaschinev./h. je eine flüssigkeitsgekühlte, perm.-erregte Synchronmaschine
Systemleistung440 kW/598 PS (Boost: 465 kW/646 PS)460 kW/626 PS (Boost: 505 kW/678 PS, opt.)460 kW/625 PS (Boost: 500 kW/680 PS)
Systemdrehmoment830 Nm950 Nm (Boost: 1000 Nm)850 Nm
BatterieLi.-Ionen, flüssigkeitsgekühltLi.-Ionen, flüssigkeitsgekühltLi.-Ionen, flüssigkeitsgekühlt
Spannung/Kapazität (netto)800 V/93,4 kWh (83,7 kWh)328 V/100 kWh (90,6 kWh)800 V/93,4 kWh (83,7 kWh)
Max. Ladeleistung DC/AC270 kW/11 kW (opt. 22 kW)170 kW/11 kW (opt. 22 kW)270 kW/11 kW (opt. 22 kW)
Getriebe/Antriebv.: Eingang-Getriebe; h.: autom. Zweigang-Getriebe, elektr. geregeltes Hinterachsdifferenzial / AllradantriebKonstantübersetzung / Allradantriebv.: Eingang-Getriebe h.: autom. Zweigang-Getriebe, elektr. geregelte Hinterachsdifferenzialsperre / Allradantrieb
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)2347/2359 kg2450/2513 kg2320/2373 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)3,2 s3,4 s3,1 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)250 km/h220 km/h (opt. 240 km/h)260 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
34,7/33,9 m35,6/35,4 m33,5/33,0 m
Verbrauch auf 100 km (Test¹/WLTP)24,7 kWh28,7 kWh26,7 kWh
CO2-Ausstoß (Test/WLTP)²104/0 g/km121/0 g/km112/0 g/km
Reichweite (Test/maximal)338/440 km315/419 km313/429 km
Preise
Grundpreis142.500 €109.778 €157.300 €
Testwagenpreis153.690 €122.173 €172.092 €

¹ Außentemperatur bei den Verbrauchsmessungen: 13 °C
² äquivalent gemäß deutschem Strommix (420 g CO2/kWh)

 

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung (max. Punkte)Audi RS e-tron GTMercedes-AMG EQE 53 4matic+Porsche Taycan Turbo Sport Turismo
Karosserie (1000)656677675
Fahrkomfort (1000)807823825
Motor/Getriebe (1000)810783807
Fahrdynamik (1000)809763852
Eigenschaftswertung (4000)308230163159
Kosten/Umwelt (1000)217238203
Gesamtwertung (5000)329922843362
Platzierung231

Elmar Siepen Elmar Siepen
Unser Fazit

Was in Sachen E-Mobilität heute möglich ist, belegen die drei Kandidaten aus der Power-Luxusliga in diesem Vergleichstest eindrucksvoll. Allen voran der Testsieger Porsche Taycan Turbo Sport Turismo. Hohe Verarbeitungsqualität, beste Alltagstauglichkeit dank großer Heckklappe und ein exorbitantes Fahrdynamikpotenzial führen zum Sieg. Auch wenn in dieser Klasse nicht über den Preis gekauft wird, der Audi RS e-tron GT ist deutlich günstiger, im Fond aber knapper geschnitten und weniger fahrdynamisch – Platz zwei. Der Mercedes-AMG EQE 53 4Matic+ landet auf dem dritten Platz. Das großzügige Raumgefühl und die guten Komforteigenschaften des AMG empfehlen sich für jene, die das üppige Längsdynamikpotenzial gern mit einem gelassenen Auftritt genießen. Querdynamisch stört das hohe Gewicht.

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