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VW Multivan im Leasing: Busfahren schon ab 359 Euro im Monat

VWs Familien-Packesel namens Multivan ist gleichermaßen beliebt wie berüchtigt: Mit einem flexiblen Innenraum stellt er sich dem Alltag mit Kindern wie kaum ein anderes Auto, kostet dafür aber auch mehr als so mancher Konkurrent. Im Leasing wird der VW Multivan dagegen sogar zur bezahlbaren Kompakt-SUV-Alternative. Wir zeigen die besten Deals.

Der VW Multivan statisch von schräg vorne links in einer Garageneinfahrt geparkt.Auf Pinterest merken
Frisch geliftet: Im Frühsommer 2026 erhielt der Multivan ein dezentes Facelift, dazu zählt eine neue gestaltete Front. Foto: VW Nutzfahrzeuge

VW Multivan im Leasing: Ab 359 Euro pro Monat bei Carwow

Der Multivan war schon ein gefragtes Familienauto, als er noch die schicke Pkw-Version des rustikalen Transporters war. Seit 2021 geht der VW Multivan eigene Wegen, setzt auf den Modularen Querbaukasten (MQB) als Basis. Das rückt das Multitalent aus Wolfsburg immer näher an den Pkw heran – auch wenn die Vermarktung des de-facto auch Sharan-Nachfolgers immer noch in den Händen der hannoverschen Nutzfahrzeug-Sparte liegt.

Geblieben ist neben den Maßen – Multivan L1 und T6.1 Multivan trennen nur wenige Zentimeter in Höhe, Länge und Breite – auch die preisliche Hürde, um ins Steuer des ausgewachsenen Vans greifen zu dürfen. In seiner günstigsten Ausführung kostet er mit 150 PS (110 kW) starkem 2.0 TDI und Siebengang-DSG immerhin 57.465 Euro (Stand: August 2026), ohne jegliche Sonderausstattung.

Im Leasing wird diese Hürde zumindest zum Teil genommen. Im aktuell günstigsten Angebot auf Carwow wird ebendieser Einstiegs-Multivan mit Turbodiesel ab 359 Euro im Monat gehandelt, nur fällt eine saftige Anzahlung von 10.000 Euro an. Das geht noch besser.

Und wie das besser geht! Wer Plug-in-Hybriden gegenüber offen ist, kann den VW Multivan 1.5 eHybrid für vergleichsweise schmale 364 Euro im Monat auf Carwow leasen. Hier fällt zwar auch eine Anzahlung an, 2500 Euro sind es in der Beispielrechnung, diese lassen sich aber vom Staat zurückholen: Als Plug-in-Hybrid qualifiziert sich der Van für die E-Auto-Förderung 2026, die Teilzeitstromer mit bis zu 4500 Euro bezuschusst. Wer sich also für die Föderung qualifizieren kann, fährt den Multivan ab knapp unter einem Euro pro Tag über 36 Monate Laufzeit. Die Fahrleistung im Angebot ist bei 10.000 km angerechnet, eine Anpassung dieses Werts gegen eine geänderte Monatsrate möglich.

Der VW ID. Buzz im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Der VW Multivan bei der ersten Testfahrt: T7 ohne Nutzfahrzeug-Charakter

Der neue VW T7 Multivan, der perspektivisch auch den Sharan ablöst, wurde erstmals nicht als Nutzfahrzeug konzipiert und aufwendig auf Pkw-Niveau getrimmt. Das Entwicklungsziel hieß Großraumlimousine. Soviel vorweg: Es wurde erreicht. Die Technik des neuen, in Aufbaulängen von 4,98 und 5,18 m erhältlichen Multivan lehnt sich an den viel zitierten Modularen Querbaukasten (MQB) des VW-Konzerns an und teilt sich etwa Elektronik-Architektur und Antriebe mit anderen Baureihen.

In Sachen Bedienung folgt der T7 Multivan dem Beispiel des aktuellen VW Golf. Schalter und Knöpfe sind Tipp- und Wischflächen gewichen – bekanntermaßen nicht die optimale Lösung. Auf Wunsch gibt es auch ein Head-up-Display. Die große Stunde des neuen Multivan aber schlägt beim Fahren. Rund 200 kg weniger Gewicht als beim T6.1 und das als Extra erhältliche Adaptivfahrwerk, mit dem sich auch die Dämpfung einstellen lässt, machen sich positiv bemerkbar. Selbst bei zügiger Gangart wankt, nickt und stampft der Bulli kaum.

Der Bulli wird vom Nutzfahrzeug zur Großraumlimousine. Der Fahrkomfort und die Fahreigenschaften des neuen VW T7 Multivan können bei der ersten Testfahrt überzeugen. Auch der Innenraum ist wegen der leichter ausbaubaren Sitze besser nutzbar als der des Multivan 6.1, der für seine Fans noch bis 2024 weitergebaut wird. Von Stefan Miete

Für wen lohnt sich der VW Multivan?

  • Flexible Familien: Bis zu sieben Sitzplätze, verschiebbare Einzelsitze im Fond und zwei Schiebetüren machen den Multivan besonders variabel, wenn Kinder, Gepäck oder Fahrräder mitmüssen. Mit 1,91 m Außenhöhe und wahlweise 4,97 oder 5,17 m Länge bleibt er dabei näher am Pkw-Format als mancher klassische Großraum-Van.

  • Pendler:innen mit Ladepunkt: Interessant ist hier vor allem der Multivan eHybrid. Der Plug-in-Hybrid schafft je nach Ausführung 87 bis 94 km elektrische WLTP-Reichweite, kann mit bis zu 40 kW Gleichstrom laden und kombiniert teilelektrisches Fahren mit Allradantrieb, eine im Van-Segment eher seltene Kombination.

  • Reisefreudige Platznutzer:innen: Wer häufiger mit mehreren Personen samt Gepäck unterwegs ist, findet mit der Langversion und bis zu 4005 l maximalem Ladevolumen viel Spielraum. Anders als etwa der rein batterieelektrische VW ID. Buzz lässt sich der Multivan zudem weiterhin als Diesel, Benziner oder Plug-in-Hybrid bestellen, damit lässt sich der Antrieb stärker ans persönliche Streckenprofil anpassen.

Fazit

So richtig günstig ist der VW Multivan im Leasing nur als Plug-in-Hybrid, da sich hier die Anzahlung dank Elektro-Förderung wieder zurückholen lässt. Wer sich hierfür qualifiziert, erhält eine moderne Großraumlimousine, die dazu noch im Alltag stromert, während auf Langstrecken der Benziner jegliche Reichweitenangst vergessen lässt. So geht der Multivan auch preislich als Alternative zu kompakteren und engeren SUV durch.