Vorstellung

Toyota GR GT: Supersportler zum Tempura-Torpedo getunt

Der Toyota GR GT dürfte bereits serienmäßig alles andere als eine Miso, pardon, miese Performance bieten. Mit dem digitalen Bodykit von TheKyza katapultiert sich der Supersportler optisch aber endgültig ins Ferrari-Territorium.

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Der Toyota GR GT Widebody stehend von schräg vorne
Weil die endgültige Serienversion des Toyota GR GT noch immer nicht präsentiert wurde, hat sich Digital-Designer TheKyza den 2025 veröffentlichten Prototyp für eine Kotflügel-Fütterung geschnappt. Foto: Instagram/TheKyza
Der Toyota GR GT Widebody stehend von schräg hinten
Am spitzen Entenschwanz-Spoiler scheint sich nichts geändert zu haben. Dafür gibts reichlich Flaps an allen Enden. Foto: Instagram/TheKyza
Der Toyota GR GT Widebody stehend von vorne
Im Fokus des Tunings steht der fleischige Breitbau, der sogar weit über die Außenspiegel zu ragen scheint. Foto: Instagram/TheKyza
Der Toyota GR GT Widebody stehend seitlich
Ingwerfarbene BBS-Mehrteiler verleihen dem Toyota den gewissen Aftermarket-Charakter. Foto: Instagram/TheKyza
Der Toyota GR GT Widebody stehend von hinten
Ob die Illustration in der Theorie technisch noch mehr draufhaben soll als der reguläre Prototyp, verrät Saleem nicht. Foto: Instagram/TheKyza

Mehr Wasabi-Wagen: TheKyza verschärft den Toyota GR GT

Die japanische Tuning-Kultur macht bekanntlich vor nichts Halt, was nicht bei drei im Exporthafen ist. Deshalb wird auch der Toyota GR GT bei seinem Marktstart 2027 im Essstäbchen-Umdrehen slammed, verbreitert und aufgepumpt. Einen ersten Ausblick auf das, was da von Liberty Walk & Co. folgen wird, hat nun Digital-Designer Khyzyl „TheKyza“ Saleem auf seinen Social-Media-Kanälen geteilt.

Auf den Fotos erkennt man den ultimativen Toyota mit einer fliederfarbenen Lackierung in Kombination mit sanft-güldenen BBS-Mehrteilern. Was aber noch weit mehr Eindruck schindet als die Räder, ist das, was sie da umrandet: Kotflügelverbreiterungen, noch massiger als die Speckröllchen einer Buddha-Statue. Die geraten derart fleischig, dass sie die trapezförmige Seitenlinie des GR GT komplett aufbrechen und so eine ganz eigene Formensprache kreieren.

Die komplette Wirkung entfaltet sich vor allem durch die deutlich tieferliegende Karosserie. Zwischen Gummi und Radhaus passt jetzt höchstens noch Reispapier. Um beim Bordsteinparken nicht die verchromten Schüsseln zu zerkratzen, scheinen sich die weit nach außen ragenden, seitlichen Flaps dazwischen legen zu wollen. Damit gelingt der kampferprobte GT3-Look schneller, als Toyota lieb wäre.

Was ebenfalls auffällt: Am oberen Ende der verspoilerten Front hat Saleem tatsächlich das Toyota-Logo integriert, während der reguläre Prototyp des Reis-Bo(w)liden die familiäre Nähe zu Yaris, Corolla & Co. eher zu verleumden scheint. Dort stehen nämlich ausschließlich GR- und GT-Wappen an der Tagesordnung.

Der Dacia Duster von Redust im Fahrbericht (Video)

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Außen volle Breitseite, innen backt der GR GT kleine Banänchen

Die Luftauslässe hinter der Vorderachse sowie der Entenschwanz-Spoiler sorgen für einen martialischen Look, wurden von TheKyza aber offenbar nicht angefasst. Es ist eher das Spiel aus Licht und Schatten auf den Bildern, die der Mystik des Toyota-Renners zugutekommt.

Für Inside-Out ist der Widebody-GR GT nicht so der Typ. Vom Innenraum erkennt man höchstens, dass es statt Überrollkäfig und Rennschalen serienmäßig-gediegen zu geht. Neu ist hier wohl nur der Blick auf die formatfüllenden Backen durch die vergleichsweise nah am Fahrzeug platzierten Außenspiegel.

Noch mehr Ungewissheiten stecken unter der Motorhaube, denn selbst Toyota scheint sich noch nicht endgültig sicher zu sein, wie viel Leistung der V8-Biturbo mit E-Motor im Transaxle-Getriebe generieren darf. Mindestens 650 PS (478 kW) sollen es auf jeden Fall werden, womit der GR GT in jedem Fall das ein oder andere Maki vom Teller ziehen dürfte.

Der Kyza-Kreation traut man bei dem stämmigen Auftritt natürlich noch mehr zu. Immerhin will der weit mehr als zwei Meter breite Aufbau auch noch bei 320 Sachen gegen den Fahrtwind gepresst werden. Der Digital-Designer schweigt sich zu den Specs aus.