SUV-Vergleich: Range Rover gegen Touareg

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Geländewagen im Vergleichstest: Range Rover Sport 3.0 TDV6 und VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology
Geländewagen im Vergleich

Range Rover Sport 3.0 TDV6 und VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Fahrdynamik
Range Rover Sport 3.0 TDV6


Gar nicht sportlich: Der Range Rover Sport ist das richtige Auto für all jene, die entspannt gleiten wollen

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Gewicht
Range Rover Sport 3.0 TDV6


Das größte Handicap des Engländers ist dessen Gewicht: 2,6 Tonnen Eigenlast machen ihn zu einem schweren, gemütlichen und braven SUV

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Luftfederung
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Prunkstück Luftfederung: Auf holprigem Gelände schluckt diese jede Unebenheit

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Front
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Unter der maximalen Beladung (555 kg) wirkt der Brite noch etwas geschmeidiger und weniger zittrig als im Leerzustand

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Fenster Übersicht
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Dank der großen Fenster, der leicht abfallenden Motorhaube und der hoch montierten Sitze, bietet der Range Rover viel Übersicht

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Design
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Mit seinem kantigen Äußeren und seiner Höhe von 178 Zentimetern ...

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Seite
Range Rover Sport 3.0 TDV6

... kommt der Engländer wie das ideale Abbild eines Geländewagen daher

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Cockpit
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Diskreter Luxus – die feine englische Art

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Bedienung
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Abgesehen vom träge reagierenden Touchscreen-Navi ist die Bedienung einfach

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Terrain Response
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Das Terrain Response-System passt die Steuerung von Motor, Getriebe, Differenzialen und Traktionskontrolle entsprechend der per Drehknopf vorwählbaren Kennfelder an die jeweilige Gelände-Situation an

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Fahrwerk
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Range Rover "Terrain Response": Das mittels Lamellenkupplung elektro-mechanisch sperrbare Planeten-Differenzial verteilt die Kraft zwischen Vorder- (50 %) und Hinterachse (50 %). Gegen Aufpreis (810 Euro) ist ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse erhältlich

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Rückbank
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Hohe Rückbank zu Lasten der Kopffreiheit, wenig Sitzkontur

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Heckscheibe
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Die Öffnung der Heckscheibe ist nett, taugt aber nur für leichtes Transportgut

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Kofferraum
Range Rover Sport 3.0 TDV6

In das Heck des Sport passen satte 450 bis 2.013 Liter Volumen Gepäck

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Xenon
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Der Range Rover kommt ab Werk mit Xenon-Licht

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Felgen
Range Rover Sport 3.0 TDV6

Mit 19 Zoll großen Goodyear-Gummis verzögert das wuchtige SUV prima

Range Rover Sport 3.0 TDV6 Motor
Range Rover Sport 3.0 TDV6

600 Nm Drehmoment entwickelt der V6 mit 245 PS. Verbrauch: 11,2 Liter

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Geländewagen
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology


Nur die wenigsten nutzen Geländewagen tatsächlich im Gelände. Daher setzt VW beim Touareg voll auf Alltagstauglichkeit ...

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Fahrdynamik
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology


... SUV-typische Differenzialsperren sind serienmäßig nicht dabei. So spart der Wolfsburger Gewicht und wirkt agiler

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Geländetechnik
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Doch selbst mit Geländetechnik an Bord bewegt sich der Touareg fast leichtfüßig

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Federung
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

In der Fahrwerkseinstellung "Sport" wird die Federung allerdings bockig

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Seite
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Obwohl der Touareg einige Zentimeter kleiner ist als der Range Rover, bietet er mehr Platz im Innenraum

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Front
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Im Gegensatz zum Briten fällt die Serienausstattung des Touaregs nicht gerade üppig aus - dafür ist der VW knapp 10.000 Euro günstiger

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Tank
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Zusammem mit dem Terrain-Tech-Paket hat der SUV von VW einen 100-Liter-Tank an Bord - weniger Tankstopps sind das Resultat

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Cockpit
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Solidität gepaart mit feinen Materialien. Ergonomie, Bedienung und Funktion im Touareg sind top. Touchscreen-Navi für 2.265 Euro

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Terrain-Tech
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Echte Geländetechnik kostet für den VW Touareg 1.900 Euro extra

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Terrain Tech
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

In der Standardeinstellung verteilt eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung die Kraft zwischen den beiden Antriebswellen für Vorder- und Hinterachse schlupfabhängig und stufenlos. Das Zentraldifferenzial kann bei Bedarf zu 100 % gesperrt werden

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Rücksitze
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Viel Platz im Fond, gute Kopffreiheit wegen tief montierter Sitze

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Laderaum
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

In den praktisch-rechteckigen Kofferraum passen 580 bis 1.642 Liter

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Heckabsenkung
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Bequemes Beladen dank Heckabsenkung per Knopfdruck im Kofferraum

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Scheinwerfer
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht gehören zur Serienausstattung des Touareg

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Felgen
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Die Bremsen des Touareg sind sehr belastbar und sprechen bissig an

VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology Motor
VW Touareg V6 TDI BlueMotion Technology

Kultiviert laufender V6 TDI mit 240 PS. Im Test benötigte er 10,5 Liter Diesel

Mit kultiviertem V6-Diesel und serienmäßiger Geländetechnik tritt der Range Rover Sport gegen den VW Touareg V6 TDI mit optionalem Offroad-Paket an

Die wenigsten Käufer von Geländewagen nutzen ihre Fahrzeuge tatsächlich für den groben Offroad-Einsatz. Da ist es nur konsequent, dass Volkswagen beim Der neue Touareg mit neuem V6-Turbodiesel darauf verzichtet, klassische Differenzialsperren oder eine Getriebereduktion serienmäßig zu montieren. Ganz anders der Range Rover Sport, der unter allen Bedingungen für sich reklamiert, das geländegängigste SUV seiner Klasse zu sein. Neben Reduktion und zentraler Differenzialsperre bildet sein Terrain-Response-System das notwendige technische Rüstzeug dazu. Doch gegen Aufpreis lässt sich auch der große Allrad-VW mit Gelände-Technik aufrüsten und schickt sich dann an, im Revier des arrivierten Offroad-Primus Range Rover Sport zu wildern.

Karosserie

Echte Geländewagen sind groß und schwer. Doch obwohl der Brite den Deutschen in Länge und Höhe um einige Zentimeter überragt, kann er ihm in Sachen Raumangebot nicht das Wasser reichen. Sowohl vorn als auch im Fond bietet der VW mehr Kopffreiheit und Innenbreite, zudem haben Hinterbänkler mehr Platz für die Beine. Nur die Übersichtlichkeit des Range Rover ist besser. Dank großer Fenster rundum, der nur leicht abfallenden Motorhaube und hoch montierter Sitze kann man beinahe jeden Winkel des Sport gut einsehen. Enttäuschend ist jedoch sein bei aufgestellten Fondlehnen kleines Ladevolumen (450 Liter) – ein Tribut an die schrägen D-Säulen. Der VW schluckt in dieser Einstellung 130 Liter mehr Gepäck und staubt so zehn zusätzliche Zähler ab – obwohl sein Maximalvolumen kleiner ausfällt als das des Range. Auch bei der Sicherheitsausstattung hält der Touareg seinen Rivalen auf Distanz. Zwar können beide auf Wunsch rundum mit Kameratechnik ausgestattet werden, und der Range verfügt ab Werk über zehn Airbags sowie Xenonlicht, doch der VW läuft ihm den Rang ab. Mit Extras wie Spurhalte- und Spurwechselassistent, Fahrerknieairbag, automatisch abblendenden Außenspiegeln, Gepäcktrennnetz, Notruffunktion und – im Ernstfall – aktiver Unfallvorbereitung (Gurtstraffung, Schließen der Fenster) macht er weiteren Boden gut. Außerdem sammelt der Wolfsburger Offroader mit rund 30 Kilo mehr Zuladung, der VW-typischen, intuitiven Bedienbarkeit und dem im Detail hochwertigeren und solideren Qualitätseindruck weitere Punkte, sodass er nach diesem Kapitel mit komfortablem Abstand in Führung liegt.

KarosserieMax. PunkteVW Touareg V6 TDI BlueMotion TechnologyRange Rover Sport 3.0 TDV6
Raumangebot vorn1009390
Raumangebot hinten1008885
Übersichtlichkeit705659
Bedienung/ Funktion1009085
Kofferraumvolumen1006151
Variabilität1004540
Zuladung/ Anhängelast806259
Sicherheit150114105
Qualität/ Verarbeitung200178170
Kapitelbewertung1000787744

Fahrkomfort

2.575 Euro kostet die Luftfederung mit Heckabsenkung per Knopfdruck (zum leichteren Beladen) sowie automatischer Niveau- und Dämpferregelung bei VW. Das ist im Range Rover Sport inklusive – und trotzdem findet er beim Federungskomfort im Touareg seinen Meister: Mit zwei Personen an Bord spricht das Fahrwerk auf Querfugen zwar sanft an, trotzdem ist vereinzelt ein Nachzittern in der Karosserie spürbar. Auf derben Buckelpisten trüben Klappergeräusche aus dem Bereich der Rückbank und des Kofferraums das Bild. Zudem neigen die großen Räder bei hohem Tempo auf groben Wellen zum Poltern. Auf holprigen Landstraßen schluckt die Luftfederung des Range Rover Sport dagegen jede Unebenheit souverän.

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Trotzdem ist der VW Touareg besser: In der Comfort-Stufe scheint das Fahrwerk auf ungepflegten Landstraßen und Buckelpisten beinahe entkoppelt von der Karosserie zu arbeiten. Das Überfahren von Querfugen und Rinnen regt jedoch auch die Karosserie des Touareg zu dezenten Zitterbewegungen an. Sind beide Geländegänger voll beladen (Range Rover: 555 kg, VW: 584 kg), ändert sich das Bild nur unwesentlich. Der Brite wirkt etwas geschmeidiger und weniger zittrig als im Leerzustand. Der Touareg hingegen kann sein Niveau nicht ganz halten. Besonders das Ansprechverhalten beim Überfahren von Fahrbahnkanten leidet ein wenig. Ungeachtet dessen verfügen beide Kandidaten jedoch über ausreichende Federwegreserven, um auch Offroad-Pisten in flotter Fahrt zu verkraften.

Über mangelnde Optionen bei der Sitzeinstellung kann man sich weder an Bord des Range Rover noch im VW beklagen. Allerdings ist die Bestuhlung des Touareg vorn und hinten besser konturiert, weshalb die Lederbezüge mehr Halt bieten. Auch in Sachen Ergonomie hat der Deutsche mit größeren Ablagemöglichkeiten sowie der deutlich niedrigeren Ladekante die besseren Karten.

Die gemessenen Phonwerte dokumentieren, dass der Brite dezent zu Werke geht. Jedoch klingt sein TDV6 präsenter als der V6 TDI des VW Touareg, weshalb der Deutsche im subjektiv beurteilten Geräuscheindruck noch eine Spur besser abschneidet. Einigkeit herrscht indes bei der Güte der vielfältig einstellbaren und wirksamen Klimatisierung.

FahrkomfortMax. PunkteVW Touareg V6 TDI BlueMotion TechnologyRange Rover Sport 3.0 TDV6
Sitzkomfort vorn150122118
Sitzkomfort hinten1008078
Ergonomie150122115
Innengeräusche503234
Geräuscheindruck1006057
Klimatisierung503333
Federung leer200144130
Federung beladen200140133
Kapitelbewertung1000733698

Motor und Getriebe

Der Range Rover Sport mag es gemütlich und strahlt das auch mit jeder Faser aus. 193 km/h Höchstgeschwindigkeit sind genug für ein kantiges SUV dieser Größe. Trotzdem kostet ihn der Abstand zum 216 km/h schnellen Touareg acht Zähler. Der moderner gezeichnete VW hat überdies auch beim Sprint die Nase vorn und knackt die Tempo-100-Marke eine ganze Sekunde früher als der Range.

Der Wolfsburger überzeugt ferner mit seiner sauber schaltenden Achtstufenautomatik, gleichmäßiger Kraftentfaltung und Drehfreude bis weit über 4.000 Touren. Der Antritt des Range Rover erfolgt im direkten Vergleich leicht verzögert. Drehzahlen über 3.500 Umdrehungen hat er selten nötig, da der TDV6 schon bei 2.000 Touren satte 600 Newtonmeter Drehmoment entwickelt.

Angesichts des hohen Leergewichts und der üppigen Leistung sind 11,2 Liter Diesel auf 100 Kilometern ein guter Wert – jedoch begnügt sich der VW im Test mit 0,7 Litern weniger. Zudem hat der Touareg mit dem „Terrain Tech“-Paket serienmäßig einen 100-Liter-Tank an Bord und hält somit deutlich länger ohne Tankstopp durch.

Motor und GetriebeMax. PunkteVW Touareg V6 TDI BlueMotion TechnologyRange Rover Sport 3.0 TDV6
Beschleunigung150119111
Elastizität100  
Höchstgeschwindigkeit1506548
Getriebeabstufung1009088
Kraftentfaltung503432
Laufkultur1008078
Verbrauch325182169
Reichweite251914
Kapitelbewertung1000589540

Fahrdynamik

Was die Zeitnahme beim Überfahren der Ziellinie auf dem Rundkurs und nach dem Slalom ausweist, ist keine Überraschung. Auch mit ein paar Kilos mehr auf den Rippen verhält sich der Touareg schnell und sicher und ist beinahe leichtfüßig zu bewegen – am besten im Normal-Modus. In der Einstellung „Sport“ wird die Federung recht bockig, sodass die Hinterachse in schnellen Wechselkurven unharmonisch ums Eck stempelt. Mit seiner präzisen Lenkung, der stets neutralen Straßenlage und den gut dosierbaren Bremsen kann der Touareg weiter punkten. Der "Autobiography Black"-Sondermodell zum 40. Range-Rover-Jubiläum hingegen ist trotz adaptiven „Dynamic Response“- Fahrwerks (3.160 Euro) auf Geländefahrten geeicht. Dafür beeindruckt die Bremsleistung des schweren Allradlers: Mit 36,3 Metern kalt und 35,9 Metern warm hält er sogar den VW auf Distanz – von Fading keine Spur.

FahrdynamikMax. PunkteVW Touareg V6 TDI BlueMotion TechnologyRange Rover Sport 3.0 TDV6
Handling1506645
Slalom1004735
Lenkung1008575
Geradeauslauf504640
Bremsdosierung301817
Bremsweg kalt1508487
Bremsweg warm1508792
Traktion1008585
Fahrsicherheit150130120
Wendekreis2077
Kapitelbewertung1000655603

Umwelt und Kosten

Wer sich einen Range Rover Sport kauft, ist Überzeugungstäter und nimmt dafür höhere Kosten für Grundpreis, Unterhalt und Wertverlust in Kauf. Das ist bei Touareg-Käufern sicher anders, wobei die Serien-Ausstattung des VW nicht so reichhaltig ausfällt wie die des Briten. Range Rover gewährt aber lediglich sechs Jahre Garantie gegen Durchrostung und gibt nur drei Jahre Mobilitätsgarantie. Dafür sind die Versicherungseinstufungen des noblen Briten günstiger eingepreist als die Typklassen für den Wolfsburger.

Kosten/UmweltMax. PunkteVW Touareg V6 TDI BlueMotion TechnologyRange Rover Sport 3.0 TDV6
Bewerteter Preis67511190
Wertverlust50129
Ausstattung251717
Multimedia50  
Garantie/Gewährleistung502822
Werkstattkosten201511
Steuer1065
Versicherung402223
Kraftstoff553129
Emissionswerte258573
Kapitelbewertung1000327279

Fazit

Der Test belegt, dass die beiden großen SUV außer ihrer Allradtechnik wenig gemeinsam haben. Die Charaktere der zwei Geländegänger sind völlig unterschiedlich. So ist der "Autobiography Black"-Sondermodell zum 40. Range-Rover-Jubiläum das richtige Auto für all jene, die entspannt gleiten wollen, ab und zu einen Abstecher in schweres Gelände mögen und denen der britische Charme des Range gefällt. Doch das praktischere Auto mit dem besseren Komfort, der effizienteren Antriebstechnik und dem dynamischeren Fahrwerk ist in diesem Vergleichstest der VW Touareg. Kein Wunder, dass der Wolfsburger etwa fünfmal so oft gekauft wird wie der Engländer – zumal er auch noch günstiger ist.

Gesamtbewertung

 Max. PunkteVW Touareg V6 TDI BlueMotion TechnologyRange Rover Sport 3.0 TDV6
Summe500030912864
Platzierung 12