Sonnenbrille zum Autofahren: UV-Schutz & Tönung Diese Sonenbrillen eignen sich zum Autofahren

von Christina Finke 25.05.2020

Bei der Wahl einer Sonnenbrille zum Autofahren sollten Käufer vor allem auf die Form des Gestells achten. Cabriofahrer hingegen benötigen einen ausreichenden UV-Schutz und die richtige Tönung. Auch polarisierende Sonnenbrillen sind ein Thema!

Wer eine Sonnenbrille zum Autofahren trägt, kann dabei den ausreichenden Schutz vor UV-Strahlen sowie eine starke Tönung der Gläser eigentlich vernachlässigen. Tatsächlich schützt die normale Fahrzeugverglasung die Augen bereits ausreichend vor der schädigenden UV-Strahlung. Viel wichtiger ist die Form des jeweiligen Brillen-Modells: Zum Autofahren eigenen sich vor allem Sonnenbrillen mit schmalen Fassungen, dünnen Bügeln und großen Gläsern. Sie bieten einen guten Schutz für die Augen, schränken dabei aber das Blickfeld nicht unnötig ein. Darüber hinaus tragen auch stabile und verzerrungsfreie Gläser zum Schutz der Augen bei. Sie sollten also keine Blasen oder Einschlüsse aufweisen und auch bei leichtem Druck nicht in der Fassung nachgeben. Cabriofahrer hingegen sollten bei der Wahl einer Sonnenbrille zum Autofahren durchaus darauf achten, dass diese einen wirkungsvollen UV-Schutz von bis zu 400 Nanometer bietet. Schließlich sind sie der Sonne direkt ausgesetzt. Die entsprechende Angabe sind zumindest bei empfehlenswerten Markenprodukten auf der Innenseite des Brillenbügels vermerkt. Mehr zum Thema: Autofahren mit Flip Flops

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Sonnenbrille zum Autofahren: Auf Tönung, UV-Schutz & polarisierende Sonnenbrille achten!

Beim Kauf einer Sonnenbrille zum Autofahren sollte darüber hinaus darauf geachtet werden, ob die Gläser einen sogenannten Polarisationseffekt bieten. Polarisierende Sonnenbrillen sorgen dafür, dass die Gläser nur gerichtetes Licht durchlassen. Ein großer Teil der Reflexion kann so wirkungsvoll absorbiert werden und Autofahrer nicht mehr geblendet werden. Das ist hilfreich, wenn man etwa bei starkem Gegenlicht auf nasser Fahrbahn unterwegs ist. Die Kombination von hellem Licht mit starken Reflexionen führt nämlich dazu, dass Autofahrer schneller ermüden und sich ihre Reaktionszeit verschlechtert. Weniger praktisch sind polarisierende Sonnenbrillen dagegen beim Ablesen des Navis und digitaler Displays im Auto, die immer häufiger statt herkömmlicher Kombiinstrumente eingesetzt werden. Denn viele dieser Bildschirme, zum Beispiel sogenannte LCD-Displays, arbeiten mit linear polarisiertem Licht. Wer nun mit einer Sonnenbrille, die polarisierend wirkt, in einem ungünstigen Blickwinkel auf das Display schaut, kann Infos auf dem Bildschirm kaum erkennen, denn sie werden stark bis zur Unkenntlichkeit abgedunkelt.

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