Der beste Sonnenschutz fürs Auto

Mit dem Sonnenschutz ihr Kind vor Sonneneinstrahlung schützen
Mit dem Sonnenschutz ihr Kind vor Sonneneinstrahlung schützen © iStock

Sonnenblende, Sonnenschutzrollo oder Gardine? Welcher Sonnenschutz im Auto schützt zuverlässig vor UV-Strahlung? Hier die wichtigsten Modelle.

 

Sonnenschutz: Die Modelle im Vergleich

Sonnenblende, Sonnenschutzgardine oder Sonnenschutzrollo? Welches Modell ist besonders flexibel und schützt zuverlässig gegen UV-Strahlen? Hier ist der Vergleich.

 

Sonnenschutz im Auto: Die Fakten

Schutz vor Hitze und blendendem Licht – ein Sonnenschutz im Auto ist nicht nur praktisch, sondern wird auch von vielen Experten empfohlen, um die Haut und Augen vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen.

Bei langen Fahrten

Vor allem bei längeren Fahrten mit Kindern und Babys sollte ein geeigneter Sonnenschutz im Auto obligatorisch sein. Einige Hersteller weisen diesbezüglich auch den jeweiligen Lichtschutzfaktor (LSF) des Modells aus.

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Welcher Sonnenschutz fürs Auto ist der richtige?

Der Handel bietet eine große Auswahl an Sonnenschutz-Systemen. Hier sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle.

Sonnenblende fürs Auto:

Sonnenblenden gibt es in verschiedenen Standardgrößen. Sie werden mithilfe von Saugnäpfen oder selbstklebenden Materialien an der Innenseite der Scheiben montiert und lassen sich einfach anbringen sowie rückstandsfrei wieder entfernen.

Je nach Größe wird aber nur ein Teil der Scheibe abgedeckt. Zudem sind sie unbeweglich, wodurch sich die Sonneneinstrahlung bei Bedarf nicht regulieren lässt. Das Öffnen der Fenster ist mit angebrachten Sonnenblenden nicht möglich.

Sonnenschutzrollo fürs Auto:

Sonnenschutzrollos gehören zu den flexibelsten Systemen. Sie haben den Vorteil, dass sie dauerhaft montiert bleiben können und bei Bedarf einfach nur eingerollt werden müssen. Zudem lassen sich die Fenster trotz Rollo noch öffnen.

Sonnenrollos können an der Heckscheibe und an den Seitenscheiben angebracht werden. Befestigt wird der Sonnenschutz entweder mit Saugnäpfen oder durch Haken am oberen Ende der Scheibe.

Sonnenschutzfolie fürs Auto:

Spezielle Sonnenschutzfolien werden passgenau und dauerhaft auf die Innenseite der Scheibe geklebt. Es gibt sie in diversen Lichtdurchlässigkeitsstufen. Sie bieten zwar permanenten Schutz vor Sonne und UV-Strahlung, sind aber weder einfach anzubringen noch einfach zu entfernen. Die Scheiben sind also auch im Winter abgedunkelt.

Sonnenschutzgardine fürs Auto:

Wie beim Rollo lässt sich der Lichteinfall individuell regulieren. Je nach Stoffqualität kann der Fond auch komplett abgedunkelt werden. Befestigt werden die Sonnenschutzgardinen in der Regel mit Saugnäpfen.

Vorteil: Vor allem in der Breite können die Gardinen passgenau an das Fenster angepasst werden. Ein gleichzeitiges Öffnen der Fenster ist bei einigen Modellen theoretisch möglich.

Sonnenschutzüberzug fürs Auto:

Besonders praktisch und einfach zu montieren: Sonnenschutzüberzüge werden einfach über die obere Hälfte der gesamten Autotür gezogen. Beim Schließen der Tür wird das elastische Material straff gehalten. Der Sonnenschutz erstreckt sich dann über das gesamte Fenster, kann aber während der Fahrt nicht reguliert werden.

Die Scheiben lassen sich aber problemlos öffnen, der Sonnenschutzüberzug funktioniert dann gleichzeitig als Fliegenschutzgitter. Nach der Nutzung kann der Überzug einfach zusammengefaltet werden und beansprucht praktisch keinen Platz im Stauraum.

 

UV-Strahlung: Sonnenschutz für Babys im Auto

Auch die Stiftung Warentest empfiehlt, sich auf längeren Autofahrten vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Während moderne Windschutzscheiben häufig einen integrierten UV-Filter besitzen, verfügen die Seiten- und Heckscheiben jedoch über keinen speziellen Schutz.

Besonders wichtig für Babys

. Vor allem empfindliche Babyhaut sollte deshalb mit einem zusätzlichen Sonnenschutz abgeschirmt werden. Beim Kauf ist dabei vor allem auf einen ausreichenden UV-Schutz zu achten.

 

Sonnenschutz fürs Auto: Fazit

Ein Sonnenschutz fürs Auto kann einfach und kostengünstig installiert werden. Gute Modelle schützen dabei nicht nur vor blendendem Sonnenlicht, sondern gleichzeitig auch vor schädlicher UV-Strahlung. Die verschiedenen Systeme haben aber Vor- und Nachteile. Bei der Entscheidung, welcher Sonnenschutz der geeignetste ist, helfen drei Fragen:

  • Soll der Sonnenschutz dauerhaft oder nur auf längeren Fahrten installiert werden?
  • Soll das Fenster trotz Sonnenschutz geöffnet werden können?
  • Soll das System so flexibel sein, dass während der Fahrt die Sonneneinstrahlung individuell reguliert werden kann?

Als besonders praktisch haben sich Sonnenschutzüberzüge erwiesen. Sie nehmen zusammengefaltet kaum Platz weg, fallen nicht so leicht ab, sind schnell installiert, die Fenster lassen sich während der Fahrt öffnen und sie schirmen die komplette Fensterscheibe vor Sonnenstrahlung ab.

 

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