Reifenfüller für das Auto ­im Vergleich

Reifenfüller für das Auto ­im Vergleich
Den Reifendruck des Autos mit dem Reifenfüller auffüllen © iStock

Mit einem Reifenfüller sparen Autofahrer Benzin, Material – und fahren sicherer. Ein Überblick über Produkte und Handhabung.

Viele Autofahrer hegen und pflegen ihr Fahrzeug, am liebsten von Hand und jedes Wochenende. Einfache Dinge wie das Laden der Autobatterie oder die Kontrolle des Reifendrucks werden jedoch häufig vergessen. Gerade der Reifendruck spielt jedoch eine große Rolle im Alltagsverkehr.

 

Mit dem Reifenfüller Reifendruck anpassen

Ist der Druck in den Reifen zu niedrig, verbraucht das Fahrzeug mehr Kraftstoff, die Reifen verschleißen schneller und das Fahrverhalten kann sich vor allem in Kurven negativ verändern. Ein Reifenfüller ist daher praktisch, um den Reifendruck zu messen und anzupassen.

Reifendruck Kontrolle erforderlich

Ob mit dem Auto zur Arbeit, dem Fahrrad an den See oder mit dem LKW ins Nachbarland: Der Reifendruck ist so wichtig, dass eine Kontrolle alle 14 Tage empfohlen wird. Viele Autofahrer nutzen dafür die Tankstelle, an der oft lange Schlangen vor den Pumpstationen stehen und vielerorts auch Geld für die Nutzung der Luftpumpe verlangt wird.

 

Reifenfüller kaufen – preiswert und praktisch

Ein Reifenfüller ist eine optimale und einfache Lösung, um ein Auge auf den Luftdruck zu haben und schnell den idealen Reifendruck zu erhalten. Viele Produkte sind sogar echte Allrounder. Folgende Modelle sind liegen im mittleren bis preiswerten Segment und kamen bei Amazon gut an. Entscheidend bei der Auswahl ist auch Wunsch nach Zusatz-Einsatzmöglichkeiten und der Frage: Digital oder nicht?

Der Reifenfüller von Trehai bietet eine digitale Anzeige und misst sehr genau. Bei Nichtbenutzung schaltet sich das Gerät ab und schont damit die Batterien.

Der Reifenfüller von Hazet befindet sich im mittleren Preissegment. Das analoge Manometer und die bunte Farbe machen das Gerät für Privatkunden attraktiv.

Preislich interessant ist das Modell von Güde. Es ist recht kompakt und einfach zu bedienen. Für das erste Gerät sicherlich eine Überlegung wert.

 

Reifenfüller - vielseitig einsetzbar & kompakt

Vielseitg einsetzbar

Ein Reifenfüller bietet üblicherweise verschiedene Adapter und einen Belastungsbereich von bis zu 10 Bar. So kann der Reifenfüller nicht nur für das klassische KFZ, sondern auch für LKWs und Busse genutzt werden. Natürlich ist aber auch das Prüfen und Anpassen des Reifendrucks im Fahrrad oder einer Luftmatratze kein Problem.

Kompakt

Die vielseitige Anwendung lässt daher immer mehr Privatpersonen den Weg zur Tankstelle scheuen und stattdessen eine Lösung für das eigene Zuhause suchen. Zumal Reifenfüller immer kompakter werden und teils sogar als (zugegeben, nicht sehr handliche) Anhänger für den Schlüsselbund erhältlich sind.

Reifendruck überprüfen: Tipps
Hier findest du den beliebtesten Reifenfüller bei Amazon
 

Manometer

Ein Reifenfüller, der seinen Namen wert ist, besitzt neben dem Adapter zum Aufstecken auf das Ventil natürlich ein Manometer. Ein Manometer ist ein Druckmessgerät, genau genommen ein Differenzdruckmessgerät, dass den gemessenen Druck auf einer Skala anzeigt. Bei analogen Geräten ist diese Skala meist rund und zeigt den Druck in Bar an, digitale Geräte gibt es aber inzwischen ebenfalls zuhauf.

Reifendruck messen bei PKWs

Wie viel Druck genau benötigt wird, unterscheidet sich von Fahrzeug zu Fahrzeug. Bei Personenkraftwagen finden sich die Informationen zum optimalen Reifendruck immer in der Betriebsanleitung des Autos, meist aber auch aufgedruckt auf der Innenseite des Tankdeckels. Den Reifendruck prüft und regelt man übrigens bei kalten Reifen.

Täuschungen beim Reifendruck

Sind die Reifen schon warm gefahren, oder kommt man gar direkt von der Autobahn, hat sich die Luft im Reifen erhitzt, was temporär einen höheren Luftdruck vorgaukelt – Abweichungen von bis zu 0,3 Bar sind hier keine Seltenheit. Auch bei Fahrrädern können Werte von bis zu 8 Bar nötig sein, je nach Reifenart und Gewicht des Fahrers.

 

 

 

Reifenfüller: Darum lohnt sich der Kauf

Eine Kontrolle alle 14 Tage ist sicherlich nicht nötig, um sicher und kraftstoffarm unterwegs zu sein. Einmal im Monat lohnt sich aber. Ein Unterdruck von nur 0,5 Bar pro Reifen kann bis zu einen Liter mehr Benzin auf 100 Kilometer verursachen. Rechnet man hierzu noch die Kosten, die Tankstellen (und der Weg dorthin) immer öfter für die Nutzung ihrer Reifenfüller erheben, amortisiert sich ein eigener Reifenfüller sehr schnell.

Kompressor ist nötig

Natürlich bringt nur das reine Messgerät mit Adapter nichts. Ein Kompressor, der die nötige Luft erzeugt und durch den Schlauch in den Reifen pumpt, ist ebenfalls nötig. In professionellen Werkstätten befinden sich natürlich grundsätzlich leistungsstarke Kompressoren. Doch auch Privatpersonen greifen immer öfter zum Kompressor fürs Zuhause, die oft schon für um die 50 Euro zu haben sind.

Selbst der kombinierte Preis für Reifenfüller und Kompressor ist meist schon nach wenigen Monaten eingespart, wenn der Luftdruck nun immer optimal ist und keine Kosten für externe Dienstleister mehr benötigt werden.

 

Reifenfüller: Fazit

Für den alltäglichen Kontrollblick empfiehlt es sich, wenn nicht sowieso schon im Auto verbaut, ein RDKS nachzurüsten. Das Auffüllen geht mit einem Reifenfüller dann schnell von der Hand, egal ob Fahrrad, LKW oder heiß geliebtes Auto.

Copyright 2018 autozeitung.de. All rights reserved.