Ranking

Mindestens 1000 PS: Die Top-10 der stärksten Tuning-Limousinen

In unserer Top-10 der stärksten Tuning-Limousinen der Welt duellieren sich große Tuningschmieden mit ambitionierten Privatumbauten. Mit dabei: Unheilige Engine-Swaps, Turbo-Eskalationen und Tuning-Freak Philipp Kaess. 1000 PS sind hier nur der Anfang!

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Der Final Boss 600 X S 63s stehend von schräg vorne.
Diese unheilige Mischung aus Mercedes 600 und S 63 E Performance mag zwar auf den Namen Final Boss hören, aber in diesem Ranking ist das verspoilerte 5,5 m-Schiff nur der Anfang einer stufen(-heck)weisen Leistungseskalation. Den Hybrid-Antriebsstrang hat S-Klub LA aus Kalifornien (USA) auf 1000 PS (735 kW) Systemleistung und 1356 Nm Drehmoment gepusht. Was das mit den Fahrleistungen anstellt? Gute Frage. Wir sind uns aber ziemlich sicher: Brutaler wurde ein Haubenstern nie durch den Fahrtwind geschossen. Foto: S Klub LA
Der VW Passat von Tanner Foust stehend von schräg vorne.
Während sich der Final Boss mit E-Unterstüzung in Richtung 1000-PS-Meilenstein schleppt, vertraut der VW Passat von Motorsport-Ass Tanner Foust auf eine Nitro-Einspritzung, die das Wolfsburger Stufenheck von 850 auf 1000 PS (von 625 auf 735 kW) hochtreibt. Dass hier natürlich kein Zweiliter-Motor von der Stange mehr unter der Haube werkelt, dürfte klar sein. Fousts Mittel der Wahl ist der berüchtigte LS-Swap: Der frei saugende, vergleichsweise günstige und leicht zu tunende V8 aus der Corvette bietet die perfekte Basis für ungehobelte Leistungsexzesse. Und wofür braucht man die lineare und schier endlos anliegende Power? Zum Driften natürlich! Foto: Hoonigan
Die Mercedes Drift Limo stehend von vorne.
Damit wäre auch der Übergang zu unserem Platz Nummer acht perfekt: Die Mercedes E 240 Drift Limo möchte mit ihrem LS-Motor vorwiegend die insgesamt zehn Seitenfenster als Insektenfriedhof zweckentfremden. Dabei war die abgehalfterte Stretchlimo selbst einmal für ein Bestattungsunternehmen im Einsatz. Dann kaufte sie Youtuber „Backfire Brad“ und gönnte dem Benz einen 1000 PS (735 kW) starken V8 mit zwei halb aus der Haube ragenden Turboladern. Foto: Instagram/Backfire.Brad
Der Hennessey Dodge Charger HPE1000 Redeye stehend von vorne.
Mit dem 1000-PS-Tuning (735 kW) am Dodge Charger Hellcat Redeye hat es sich Hennessey auf den ersten Blick recht leicht gemacht, denn bereits das Basisfahrzeug holt unglaubliche 808 PS (594 kW) aus seinem V8. Die zusätzlichen 192 Pferde summieren sich vor allem durch optimierte Einspritzung, Kühlung und Katalysatoren. Nach 2,8 s erreicht der Ami die 100 km/h-Marke. Foto: Hennessey
Der Mercedes 190 Evil Evo stehend von vorne.
Mit unserem sechsten Platz geht es endlich über die 1000-PS-Schwelle hinaus: Trickfactory Customs aus Kanada wollte scheinbar eigenhändig mit dem Vorurteil aufräumen, dass Kanadier:innen die freundlichsten Menschen der Welt sind und legte deshalb den „Evil Evo“ auf. Dem einstigen DTM-Helden wurde jeglicher Rest Vernunft mit Kohlefaser und Ladeluft weggeblasen, sodass nun ein Twin-Turbo-LS-V8 unter der offenherzigen Haube brüllt. Der bemitleidenswerte Prüfstand bescheinigt dem Benz 1025 PS (754 kW) und 1116 Nm Drehmoment. Foto: Youtube/Trickfactory Customs
Getunter BMW 5er E39 mit Toyota-Motor im Wald, fotografiert von schräg vorne.
Auch dieser BMW 5er (E39) musste sich von seinem Serientriebwerk trennen. Aber bevor man jetzt gelangweilt weiterswiped: Es ist kein LS-Motor! Tatsächlich war der polnische Tuner KMS Engine von der Zusammenarbeit zwischen BMW und Toyota – siehe Supra und Z4 – so inspiriert, dass er sich dazu entschloss, den legendären 2JZ-Motor hinter die Doppelniere zu verfrachten. Dieser stammt bekanntermaßen aus der vierten Supra-Generation und fühlt sich ohne vierstellige Leistungsexplosionen regelrecht unterfordert. Deshalb bekam er via Turbo-Upgrades die 1056 PS (776 kW) spendiert, die er verdient hat. Foto: KMS Tuning via Facebook
Der Renntech AMG GT63 Monster stehend von vorne.
Renntech aus Florida gehört zu den ganz großen Tuning-Playern der USA und der Mercedes-AMG GT 63 S ist sein Flaggschiff. Die Firma bietet seit geraumer Zeit gleich vier Leistungsstufen bis gut 1000 PS für die Schrägheck-Limo an, was für Firmenchef Hartmut Feyhl aber noch immer nicht ausreichte. Deshalb lancierte er den GT63 Monster, der den serienmäßigen Biturbo-V8 auf knapp die doppelte Leistung hievt. In Zahlen bedeutet das 1196 PS (880 kW) und null auf 100 km/h in 2,3 s. Schneller kann man eine Familie eigentlich nicht auf vier Reifen von A nach B transportieren. Foto: Renntech
Der Posaidon Mercedes S63 RS1200e stehend von vorne.
Und doch haben wir noch die Plätze eins bis drei offen. Hier kommt ein weiterer Stern zum Einsatz, der bei Posaidon aus Mülheim-Kärlich in den Orbit gedopt wurde. Wie auch beim Final Boss von S-Klub LA bildet der Hardcore-Hybrid des S 63 E Performance die Basis, der schon serienmäßig mit 802 PS (590 kW) Systemleistung nichts für schwache Nerven ist. Nach dem Treatment durch Posaidon heißt die Luxusklasse nicht nur RS1200e, sondern baut auch genau 1200 PS (883 kW) unter dem verhältnismäßig dezenten Blechkleid auf. Foto: Facebook/Posaidon
Die Audi RS 4 Limo 2.0 stehend von vorne.
Wenn wir schon beim Sleeper-Look sind: Da gäbe es noch einen gewissen Philipp Kaess, der sich seinen Traum vom Audi RS 4 mit Hypercar-Eckdaten bereits zum zweiten Mal aufgebaut hat. Kaess ist nicht nur als PS-, sondern noch mehr als Gewichtsfreak bekannt. Das führte dazu, dass so ziemlich alles an der Mittelklasse aus Alu oder Kohlefaser besteht und somit nur gut 1200 kg zu beschleunigen sind. Dadurch mutet die Gewalt des auf drei Liter aufgebohrten V6 von 1500 PS (1103 kW) noch brachialer an. Foto: Youtube/Philipp Kaess
Der Ford Granada mit Koenigsegg-V8 stehend von vorne.
Die absolute Spitze der PS-Limos markiert ein Ford Granada der zweiten Generation, dem ein Koenigsegg-V8 aus dem CCX in den Motorhauben-Schoß fiel. Hemdsärmelige Turbo-Upgrades pushen das Aggregat – zumindest kurzzeitig – auf 1700 PS (1250 kW). Auch hier dominiert der Sleeper-Look, was aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass so ziemlich jedes Bauteil im Antriebs- und Fahrwerkskosmos für teuflischen Umbau modifiziert werden musste. Foto: ZZZ...ZZZ via www.corsasport.co.uk

Top-10 der stärksten Tuning-Limousinen mit 1000 PS und mehr

Luxuslimousinen mit bis zu vierstelliger PS-Zahl sind das Extrem der Tuning-Zunft. Wir haben die zehn leistungsstärksten Exemplare in unserer Top-10 aufgefahren, wobei bereits Platz zehn einen Mercedes ins Feld führt, der sich weder optisch noch technisch zu verstecken braucht. Neben Mercedes dominieren vor allem LS-Swaps das Feld, doch auch Umbauten von Modellen von Audi, BMW, Dodge, Ford und VW setzen Ausrufezeichen.

Zwecks einer abwechslungsreicheren Bildergalerie führen wir nur ein Fahrzeug pro Tuner auf. Weitergehende Berichterstattungen zu den jeweiligen Autos haben wir oft in den Bildunterschriften untergebracht. Viel Spaß beim Durchklicken und Staunen!

Mitfahrt mit dem Ford Focus RS Turnier im Video

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Video: AUTO ZEITUNG