VW ID. Buzz vs. Opel Zafira Electric: Elektro-Vans im Vergleichstest

Der Umstieg auf die E-Mobilität hängt nicht selten vom fehlenden Angebot ab. Für Großfamilien gibt es allerdings keine Ausreden mehr: Der Opel Zafira XL Electric und der VW ID. Buzz Pro LWB bieten
Platz für bis zu sieben Personen. Ein Vergleichstest!

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Blick von vorne auf die beiden fahrenden elektrischen Vans VW ID. Buzz und Opel Zafira Electric.
VW ID. Buzz/Opel Zafira Electric Foto: Daniela Loof

Der VW ID. Buzz ist nicht der erste seiner Art: Der Opel Zafira Electric hatte als elektrischer Van bereits einige Jahre Vorsprung. Höchste Zeit für einen Vergleichstest!

Blick von schräg vorne auf den fahrenden Elektro-Van Opel Zafira Electric.
Opel Zafira Electric Foto: Daniela Loof

Sicheres Fahrverhalten, aber gefühllose Lenkung und mäßige Bremswerte.

Blick auf die Armaturen im Innenraum des Opel Zafira Electric.
Opel Zafira Electric Foto: Daniela Loof

Wuchtiges Cockpit mit digitalen Anzeigen und teils nachlässiger Verarbeitungsqualität.

Jemand baut den Sitz im Fond des Opel Zafira Electric aus.
Opel Zafira Electric Foto: Daniela Loof

Hochvariabler Laderaum dank langer Sitzschienen und ausbaubarer Sitze.

Blick durch die geöffnete Seiten-Schiebetür in den Fondabteil des Opel Zafira Electric.
Opel Zafira Electric Foto: Daniela Loof

Das VIP-Sitzpaket bietet bequeme Einzelsitze auch in Reihe zwei und drei.

Gruppenbild mit Blick von schräg hinten auf die beiden Elektro-Vans VW ID. Buzz und Opel Zafira Electric.
VW ID. Buzz/Opel Zafira Electric Foto: Daniela Loof

Schiebetüren auf beiden Seiten sind Serie – elektrisches Öffnen und Schließen ist optional.

Blick von schräg vorne auf den fahrenden Elektro-Van VW ID. Buzz.
VW ID. Buzz Foto: Daniela Loof

Anders als der Zafira Electric bietet der ID. Buzz nicht nur Komfort, sondern auch Fahrspaß.

Blick auf die Armaturen im Innenraum des VW ID. Buzz.
VW ID. Buzz Foto: Daniela Loof

Mehr Platz vorn als im Zafira Electric und eine im Detail besser Verarbeitungsqualität.

Blick durch die geöffnete Seiten-Schiebetür in den Fondabteil des VW ID. Buzz.
VW ID. Buzz Foto: Daniela Loof

Weit vorklappende Sitze in Reihe zwei erleichtern den Zugang nach ganz hinten.

Jemand klappt die Sitze aus der dritten Sitzreihe im Fond des VW ID. Buzz um.
VW ID. Buzz Foto: Daniela Loof

Beim Volkswagen lassen sich nur die optionalen Sitze in Reihe drei ausbauen.

Gruppenbild mit Blick von schräg vorne auf die beiden Elektro-Vans Opel Zafira Electric und VW ID. Buzz.
Opel Zafira Electric/VW ID. Buzz Foto: Daniela Loof

Im Vergleich der beiden elektrischen Vans siegt der VW ID. Buzz Pro LWB mit überdeutlichem Punktevorsprung. 

Zwei Elektro-Vans im Vergleichstest: Opel Zafira und VW ID. Buzz

Bei der Frage, ob Opel oder VW den ersten elektrisch angetriebenen Van auf den Markt schickte, würde die Mehrheit wohl wie mit einer Stimme Volkswagen in den Raum rufen – und läge damit falsch. Auch wenn VW ziemlich viel Getrommel um die Entstehungsgeschichte und zur Markteinführung des ID. Buzz gemacht hat, war der elektrische Bulli nicht die Nummer eins im Geschäft. Als er 2022 die Bildfläche betrat, war der Opel Zafira mit E-Antrieb schon seit zwei Jahren
auf Kundenfang. Dabei drängt sich die Frage auf, welcher der beiden Vans nun das bessere Paket für Großfamilien schnürt – der wenig extrovertierte Opel Zafira Electric XL oder der nach Aufmerksamkeit heischende VW ID. Buzz Pro mit langem Radstand? Die Antwort liefert dieser Vergleichstest!
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Der VW ID. Buzz (2022) im Fahrbericht (Video):

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Karosserie: Pragmatischer Opel Zafira Electric-Innenraum

Vans sind nicht selten eine reine Vernunftentscheidung. Das Hauptargument für sie ist Platz. Sie sind praktische Räume auf vier Rädern, in denen sich große Familien ohne Enge entfalten können – wenn sie dabei auch noch attraktiv sind, kann das nicht schaden. Der stylische VW ID. Buzz folgt diesem Anspruch ebenso wie der Opel Zafira XL Electric. Dennoch sind die Unterschiede riesig.

Der elektrische Bulli bietet serienmäßig nur Platz für fünf. Optional gibt es zwar noch zwei weitere Plätze im Heck des Wolfsburgers, aber in Reihe drei wird dann deutlich, dass der ID. Buzz auch mit langem Radstand innen nicht ganz so üppig geraten ist wie der Zafira im XL-Format. Der Rüsselsheimer bietet einfach viel mehr Platz in seinem bestuhlten Laderaum. Sieben Sitzplätze sind bei ihm bereits Serie. Wichtig dabei ist, dass sie auch maximal variabel hin- und hergeschoben und einzeln ausgebaut werden können. Das geht beim Bulli nicht. Auch wenn sich die Lehnen der Reihe zwei umlegen lassen, steht die Bank – oder wahlweise die für den ID. Buzz erhältlichen Einzelsitze – dem Beladen sperriger Gegenstände im Weg.

Dadurch bleibt die Variabilität des VW eingeschränkt. Lediglich die optionalen Sitze in Reihe drei lassen sich bei Bedarf mit wenigen Handgriffen volumenneutral entfernen, während die mittlere Reihe nur mit Einsatz professionellen Werkzeugs den Laderaum freigibt. Der Opel wird ohne Sitze im Handumdrehen zum Lieferwagen mit komplett ebenem Ladeboden und bietet bis zu 4900 l Stauvolumen. Der VW kann nicht mehr als 2469 l anbieten. Grundsätzlich mehr als genug, aber eben mit eingeschränkter Nutzbarkeit, wenn man zum Beispiel einfach mal seine Mountainbikes ins Heck schieben möchte.

Gruppenbild mit Blick von schräg hinten auf die beiden Elektro-Vans VW ID. Buzz und Opel Zafira Electric.
Foto: Daniela Loof

Für beide Rivalen eher mäßig sind die Zuladung von nur 530 kg beim Opel und ebenso dürftigen 569 kg beim VW sowie die für Vans niedrige Anhängelast von maximal 1000 kg. Und auch wenn die gute Variabilität des Laderaums den Opel auszeichnet, zeigt sein Hang zum Lieferwagen bei der Qualität dann doch zu viel Pragmatismus. Der VW kann zwar seine dem Kostendruck geschuldeten Hartplastikanteile ebenfalls nicht verbergen, hinterlässt aber dennoch einen deutlich solider verarbeiteten Eindruck, was er vor allem mit seiner – im Vergleich zum sich in seiner Karosseriestruktur windenden Zafira – hohen Karosseriesteifigkeit belegt.

Auch bei der Sicherheitsausstattung legt der Große aus Hannover die Messlatte im Vergleichstest zu hoch für den Rüsselsheimer Van, der sich mit kaum mehr als den gesetzlich geforderten Assistenten begnügt. Der VW ID. Buzz unterstützt hingegen mit Querverkehrswarnung oder Kreuzungsassistenten sowie einer Matrixlicht-Funktion der LED-Scheinwerfer, 360°-Kamera und dem Travel-Assistenten. Letzterer übernimmt entlastende Lenk- und Bremsmanöver teilautonom, was den Komfort und die Sicherheit im täglichen Umgang steigert. Allerdings ist der größte Teil der Assistenten nur optional im Assistenzpaket Plus (1892 Euro) enthalten.

Fahrkomfort: VW ID. Buzz limousinenhaft unterwegs

Die beim Opel Zafira XL Electric nicht optimale Karosseriesteifigkeit hat auch auf den Komfort spürbare Auswirkungen. Die ohnehin etwas uninspiriert abgestimmte Feder- und Dämpfer-Charakteristik der Verbundlenkerachse findet nicht die notwendige Abstützung durch die Karosserie, um ihren Job halbwegs ordentlich zu machen. Gelingt es der Opel-Vorderachse noch einigermaßen, Unebenheiten abzumildern, verstolpert sich der Zafira mit der Hinterachse ausgesprochen ungelenk. Beruhigen kann er das Heck so gut wie nie, selbst ebene Autobahnabschnitte absolviert er mit unangenehmer Unruhe.

Der VW ID. Buzz zeigt im Vergleichstest, dass es deutlich besser geht. Er erinnert beim Überfahren von Kanten und Bodenwellen mehr an eine solide Limousine als an einen mit Sitzplätzen ausstaffierten Kleintransporter wie der Opel. Seine Dämpfer arbeiten zwar mit kerniger Note, zeigen aber erheblich mehr Feingefühl in ihrem Ansprechverhalten auf die auf das Fahrwerk einwirkenden Störimpulse der Fahrbahn. Die straffe Grundabstimmung sorgt zudem dafür, dass außerdem das mitunter störende Wanken und Schwanken des Rüsselsheimers erspart bleibt, ohne dabei Härte durchkommen zu lassen.

Vertraut man den lobenden Worten der Produktbeschreibung der aufpreispflichtigen Sitze des optionalen VIP-Sitzpakets im Opel Zafira XL Electric, das mit Lederpolstern, Massage-Funktion, Armlehnen- Sitzheizung sowie vier Einzelsitzen im Fond maximalen Sitzkomfort verspricht, wird man von der Realität eines Besseren belehrt. Zum einen sind die Sitze insgesamt, aber vor allem die Sitzflächen eher klein ausgelegt, zum anderen fehlt dem Gestühl eine stützende Kontur mit stabiler Polsterung, was vor allem auf längeren Etappen zu frühzeitigen Ermüdungserscheinungen führt.

Deutlich wohler fühlt man sich im VW ID. Buzz. Seine im Ausstattungspaket Style Plus enthaltenen Komfortsitze mit ausziehbaren Schenkelauflagen, Sitzheizung und Massage-Funktion sind nicht nur größer und wesentlich angenehmer gepolstert, sondern schmiegen sich mit ihrer guten Kontur auch spürbar besser an den Rücken an und bieten den Oberschenkeln eine entlastende Auflage. Auch die Einzelsitze in Reihe zwei und drei des Opel sehen zwar schick aus, können aber keine Komfortvorteile gegenüber der Sitzbank des ID. Buzz für sich verbuchen.

Und obwohl diese Tatsachen dem VW eigentlich schon reichen würden, um das Kapitel dominant zu gewinnen, legt er beim Geräuscheindruck noch nach. Während beim Opel der Wind lautstark an der Karosserie entlangstürmt und das Fahrwerk mit Poltern und Knarzen für Unruhe sorgt, herrscht im VW die Ruhe, die man von einem E-Fahrzeug erwartet.

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Motor/Getriebe: Der Opel Zafira XL Electric fährt dem Bulli hinterher

In diesem Vergleichstest-Kapitel lässt der VW ID. Buzz ebenfalls nicht locker. Er verfügt im Gegensatz zum Opel Zafira XL Electric – mit seinen mickrigen 100 kW (136 PS) an der Vorderachse und schüchternen 260 Nm Drehmoment –  über eine mit 210 kW (286 PS) kräftigere und mit wuchtigen 560 Nm stärkere E-Maschine – natürlich im Heck, wie es sich für einen Bulli, der seinem Urahnen nacheifert, gehört. Vollkommen lautlos schickt er seine Leistung direkt und mit fülliger Kraft an die Hinterräder. Übers Fahrpedal lässt er sich dabei wunderbar dosieren.

Auch wenn der VW ID. Buzz Pro LWB keine echte One-Pedal-Drive-Funktion unterstützt, nutzt er im B-Modus sehr konsequent die mögliche Rekuperation der E-Maschine, schont so die mechanische Bremse und fördert die Effizienz. Beim Opel Zafira Electric XL (75 kWh), der ebenfalls ohne One-Pedal-Funktion auskommen muss, lässt sich die Rekuperation in drei Stufen einstellen. Allerdings werden die Übergänge zwischen Schub und Rekuperation nicht ganz so elegant überblendet wie beim VW. Sorgt man noch für Druck aufs Bremspedal, vollzieht sich der Übergang zur mechanischen Bremse – im Gegensatz zur saften Überblendung im VW – recht unsanft.

Gruppenbild mit Blick von schräg vorne auf die beiden Elektro-Vans Opel Zafira Electric und VW ID. Buzz.
Foto: Daniela Loof

Dass der VW dabei mit seiner Kraft auch noch deutlich spritziger nach vorn eilt und mühelos seinen Topspeed von 160 km/h erreicht, dürfte alle Zafira Electric-Fahrenden neidisch machen. Der Rüsselsheimer kommt mit seinen mauen 136 Pferdchen nur sehr bedächtig auf Trab und muss oberhalb von 100 km/h mächtig schuften, um am Ende mit maximal 130 km/h vorwärtszukommen. Bleibt noch die Effizienz im Umgang mit der im Akku gespeicherten Energie: Der VW ID. Buzz nutzt die bekanntermaßen effiziente AP-550-Maschine und hat schon mehrfach in Tests bewiesen, dass er genügsam übers Land stromert. Auch diesmal überzeugt er mit einem Testverbrauch zwischen 18,3 und 21,3 kWh auf 100 km, was ihm dank des 86-kWh-Akkus eine akzeptable Reichweite zwischen 404 und 470 km beschert.

Zudem legt der VW ID. Buzz im Vergleich zum Opel Zafira Electric mit seinen mageren 100 kW mit satten 200 kW auch noch doppelt so stark beim Laden los, was dafür sorgt, dass er den Ladehub von zehn auf 80 Prozent in nur 26 min abarbeitet. Der Opel hängt für diese Prozedur nervend lange 45 min am DC-Lader. Zudem muss der Zafira wegen seines kleinen 68-kWh-Akkus und eines Verbrauchs von 20,4 bis 24,5 kWh im Vergleichstest bei vollem Energiespeicher bereits nach 278 oder maximal nach 333 km wieder an die Ladestation.

Fahrdynamik: Der VW ID. Buzz ist das klar agilere Auto

Fahrdynamik meint im Vergleich zwischen den beiden E-Bussen in erster Konsequenz Fahrsicherheit. Zumindest geht der Opel Zafira Electric hier keine Kompromisse ein. Bevor der Spaß beginnen könnte, schiebt er schon sicher über die Vorderachse nach außen – nicht plötzlich, aber konsequent. Sein ESP findet dabei die notwendige Ruhe, um ihn nicht hektisch am Limit taumeln zu lassen, sondern führt ihn bestimmt und sicher zurück in die Spur. Gefällig ohne Höhen und Tiefen präsentiert sich seine etwas zu leichtgängige Lenkung.

Der VW ID. Buzz potenziert die Fahrsicherheit, die der Opel vorgibt, und vermittelt der Person am Steuer über seine Lenkung eine ganze Portion mehr Gefühl für die Vorderachse – wodurch beim elektrischen Großfamilien-Volkswagen dann doch so etwas wie Fahrfreude aufkommt. Dass der Bulli zudem eine deutlich bessere Dosierung des Bremspedals ermöglicht im Vergleich zum flauen Pedalgefühl des Zafira und mit guten Verzögerungswerten aufwartet, während der Opel für die Vollbremsung aus Tempo 100 im Vergleichstest einige Meter mehr benötigt, passt in die gute Gesamtvorstellung des stylischen E-Vans aus Hannover.

Auch der im Vergleich deutlich kleinere Wendekreis, der den ID. Buzz nicht zuletzt beim Rangieren in Parklücken handlicher macht, spricht für ihn.

Umwelt/Kosten: Unter dem Strich ist der Opel deutlich günstiger

Egal ob in der Basis oder mit den testrelevanten Extras: Der Opel Zafira Electric XL mit der 75-kWh-Batterie ist zwischen 7000 und 8000 Euro günstiger als der VW ID. Buzz Pro LWB. Dennoch relativieren die niedrigeren Kraftstoff- und Versicherungskosten sowie die bessere Serienausstattung, die beim VW bereits eine Klimaautomatik und Leichtmetallräder umfasst, den höheren Preis und den damit verbundenen zu erwartenden schlechteren Wiederverkaufswert. Das Kapitel geht aber trotzdem an den Opel.

Technische Daten und Messwerte von Opel Zafira Electric XL (75 kWh) und VW ID. Buzz Pro LWB

AUTO ZEITUNG 23/2025Opel Zafira Electric XLVW ID. Buzz Pro LWB
Technik
MotorPermanenterregte Synchronmaschine (vorn)Permanenterregte Synchronmaschine (hinten)
Leistung100 kW (136 PS)210 kW (286 PS)
Max. Drehmoment260 Nm560 Nm
BatterieLithium-IonenLithium-Ionen
Kapazität netto (brutto)68 (75) kWh86,0 (91,0) kWh
Gewichte
Leergewicht (Werk/Test)2304 / 2417 kg2648 / 2771 kg
Zulässiges Gesamtgewicht2947 kg3340 kg
Maße (L/B/H)5331 / 2010 (2225)* / 1890 mm4962 / 1985 (2213)* / 1924 mm
Kofferraumvolumen1500 - 4900 l1121 - 2496 l
Effektive Zuladung530 kg569 kg
Dachlast / Stützlast150 / 60 kg100 / 50 kg
Fahrleistungen
0 - 30 km/h2,3 s1,6 s
0 - 50 km/h4,1 s2,8 s
0 - 60 km/h5,3 s3,4 s
0 - 70 km/h6,7 s4,1 s
0 - 80 km/h8,5 s5,0 s
0 - 90 km/h10,6 s6,0 s
0 - 100 km/h12,9 s7,1 s
0 - 120 km/h19,1 s9,8 s
Höchstgeschwindigkeit130 km/h160 km/h
Handling (Rundenzeit)2:09,3 min1:57,7 min
Slalom (18 m Pylonenabstand)51,9 km/h55,4 km/h
Bremswege
100 km/h kalt / warm38,5 / 38,4 m35,3 / 34,9 m
50 km/h / 150 km/h kalt10,1 / 64,9 m9,1 / 59,8 m
Innengeräusche
bei 50 km/h57 dB(A)56 dB(A)
bei 100 / 130 km/h65 / 69 dB(A)64 / 69 dB(A)
Verbrauch & Emissionen
Testverbrauch24,5 kWh / 100 km21,3 kWh / 100 km
WLTP-Verbrauch24,6 kWh / 100 km20,1 kWh / 100 km
CO₂-Ausstoß (Test / WLTP)103 / 0 g/km89 / 0 g/km
Reichweite elektrisch (Test / max / WLTP)278 / 333 / 347 km404 / 470 / 473 km
Preise
Grundpreis54.550 €62.903 €
Bewerteter Preis (inkl. Optionen)63.100 €70.769 €
Wartung, Rabatt & Wertverlust
Werkstattkosten (jährlich)509 €553 €
Wertverlust nach 4 Jahren (20.000 km/Jahr)59,3 % / 32.348 €58,5 % / 36.789 €
Versicherung & Steuern
Typklassen (HP / VK / TK)22 / 25 / 2320 / 24 / 23
Versicherungskosten (HP / VK / TK)944 / 1116 / 173 €860 / 1057 / 180 €
Abgasnorm / Steuer pro JahrElektro / befreitElektro / befreit

Ergebnis in Punkten

Gesamtbewertung (max. Punkte)Opel Zafira Electric XLVW ID. Buzz Pro LWB
Karosserie (1000)717752
Fahrkomfort (1000)617716
Motor/Getriebe (1000)611717
Fahrdynamik (1000)416590
Eigenschaftswertung (4000)23612775
Kosten/Umwelt (1000)286283
Gesamtwertung (5000)26473058
Platzierung21

Fazit

Im Vergleich der beiden elektrischen Vans siegt der VW ID. Buzz Pro LWB mit überdeutlichem Punktevorsprung. Der Volkswagen ist nicht nur dank großer Reichweite und starker Lade-Performance das bessere E-Fahrzeug, sondern auch aufgrund seiner soliden Verarbeitung, des guten Komforts, des im Vergleich gelungenen Handlings und des nicht zu abgehobenen Preises das deutlich bessere Auto. Dem hat der Opel Zafira Electric XL nicht viel entgegenzusetzen. Lediglich die beeindruckende Variabilität seines zudem riesigen Ladeabteils wird die einen oder anderen Interessent:innen zu den Opel-Händlern locken.