Mini John Cooper Works GP (2020): Erste Fotos Der Muskel-Mini kommt 2020

von Sven Kötter 26.04.2019

Mit dem Mini John Cooper Works GP kommt 2020 ein besonders scharfes Topmodell der aktuellen Baureihe. Der über 300 PS starke Mini ist auf 3000 Exemplare limitiert. Erste Fotos zeigen das Sportmodell bei Testfahrten.

Die ersten Fotos des Mini John Cooper Works GP (2020) sind verheißungsvoll. Nicht nur die vielen Anbauteile und der große Spoiler, sondern auch die Tarnfolierung im Rennstrecken-Design verspricht maximalen Fahrspaß und macht Lust auf das Serienmodell. Überhaupt verrät der Erlkönig schon viel vom späteren Modell, das sich stark and er auf der IAA 2017 gezeigten Studie orientieren wird. Besonders spektakulär sind die Sideblades ausgefallen, die sich großflächig an die vorderen und hinteren Kotflügel schmiegen und den Wagen stämmiger denn je wirken lassen. Hinter dem Grill im JCW-Design sitzt ein Vierzylinder-Turbomotor mit über 300 PS. Ob das aus dem BMW X2 M35i bekannte Aggregat auch im Mini 306 PS und 450 Newtonmeter leisten wird, ist noch nicht bekannt. Das Heck wird von einem Maxi-Spoiler dominiert, der die Linien der Sideblades aufnimmt. Zentral in der Heckschürze sitzt der obligatorische Doppelrohr-Auspuff, der von einem großen Diffusor eingerahmt wird. Ein erster Blick in den Innenraum zeigt das bekannte Ambiente, eine Handschaltung sucht man allerdings vergeblich. 3000 Mini John Cooper Works GP sollen ab 2020 in Liebhaberhände gelangen – das sind immerhin 1000 Exemplare mehr als vom Vorgängermodell. Mehr zum Thema: Das ist der BMW X2 M35i

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Das Mini John Cooper Works GP Concept (2017) im Video:

 
 

Erste Fotos vom Mini John Cooper Works GP (2020)

 

 

Mit der Studie Mini John Cooper Works GP Concept von 2017 erinnerten die Briten nicht nur an die Motorsporterfolge bei der Rallye Monte Carlo vor 50 Jahren, sondern nahmen erstmals große Teile des Serienmodells vorweg, das 2020 erscheinen wird. "Das Mini John Cooper Works GP Concept steht für ungefiltertes Fahrgefühl und Performance wie im Motorsport. Das ist Fahrspaß pur!", erklärt BMW-Vorstandsmitglied Peter Schwarzenbauer, zuständig für Mini. Doch Mini wäre nicht Mini, würde das Nützliche nicht mit Reminiszenzen an die Vergangenheit verknüpft. Auf der Kotflügelverbreitung der Vorderachse prangt die Zahl "0059", die sich auf das Geburtsjahr des ersten Minis bezieht. Oder die LED-Heckleuchten, die je eine Hälfte der britischen Union Jack abbilden. Und nicht zuletzt das farbliche Zusammenspiel aus dem zwischen Grau und Schwarz changierenden "Black Jack Anthracite" und der Akzentfarbe "Curbside Red metallic", die sich unter anderem am grobmaschigen Kühlergrill, an den Spoilern und an den 19-Zoll-Leichtbaufelgen widerfindet. "Das Mini John Cooper Works GP Concept vereint in sich sämtliche stilprägende Designmerkmale und interpretiert sie in ihrer sportlichsten und aufregendsten Form – kurz: maximale Performance, maximal Mini", erklärt Adrian van Hooydonk, Designchef bei BMW. Die Entwickler verzichteten zugunsten eines besseren Leistungsgewichts bewusst auf Rücksitzbank, auf Dachhimmel oder auf konventionelle Türverkleidungen. Eingefasst von einem Überrollkäfig, hocken Fahrer und Beifahrer im Mini John Cooper Works GP Concept in zwei tief montierten Schalensitzen, fest verzurrt von Fünf-Punkt-Gurten.

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