Erlkönig

Mercedes-AMG GT: Erlkönig kündigt Update an

Unser Erlkönig-Jäger hat einen Erlkönig des Mercedes-AMG GT bei Testfahrten gesichtet. Der Prototyp mit getarnter Frontpartie könnte demnach ein kleines Facelift ankündigen – oder etwa eine neue Motorisierung. Was wir bisher wissen!

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Mercedes-AMG GT Erlkönig (2026).
Mercedes-AMG testet eine neue Variante des Zweisitzers AMG GT. Foto: SH Proshots
Mercedes-AMG GT Erlkönig (2026).
Der Erlkönig fällt mit einer abgeklebten Frontpartie auf. Foto: SH Proshots
Mercedes-AMG GT Erlkönig (2026).
Das Profil scheint dagegen größtenteils ungetarnt zu sein. Foto: SH Proshots
Mercedes-AMG GT Erlkönig (2026).
Bei der Heckpartie fallen besonders die vier kreisrunden Endrohre des 43er-Modells auf. Foto: SH Proshots
Mercedes-AMG GT Erlkönig (2026).
Für ein umfangreiches optisches Facelift erscheinen uns die Veränderungen zu wenig zu sein. Vielleicht eine neue Motorisierung? Foto: SH Proshots
Mercedes-AMG GT Erlkönig (2026).
Der streng limitierte „Mythos“ ist mit einem vermutlich rund 650 PS (478 kW) starken 4,0-l-V8-Flatplane versehen. Dasselbe Aggregat könnte auch beim AMG GT infrage kommen. Dann im regulären Antriebsportfolio und ohne Limitierung. Foto: SH Proshots

Solche schneebedeckten Landschaften wie auf den hier zu sehenden Bildern können wir uns hier in Deutschland während der (zu) heißen Sommertage im August nur herbeisehnen. Nicht minder heiß geht es derweil bei Mercedes-AMG zu. Unser Erlkönig-Fotograf konnte ein neues, noch getarntes Exemplar ausfindig machen, das Fragen aufwirft. Zu sehen ist der Zweisitzer mit abgeklebter Frontpartie. Profil und Heck bleiben ungetarnt, dabei fallen besonders die vier runden Endrohre des Mercedes-AMG GT 43 auf.

Der Mercedes-AMG GT 4-Türer (2026) im Video

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Für ein Facelift passiert beim Mercedes-AMG GT Erlkönig zu wenig

Dass es sich beim gesichteten Erlkönig des Mercedes-AMG GT um ein umfangreiches optisches Facelift handelt, halten wir für unwahrscheinlich. Dafür passiert beim Karosseriedesign hier schlicht zu wenig. Denkbarer wäre, dass Mercedes hier eine neue Motorisierung testet, die das AMG GT-Portfolio bald bereichern wird. Eine Top-Motorisierung? Möglich, denn ein leistungsstärkeres Aggregat könnte auch mehr Frischluft benötigen – was dann zu Veränderungen an der Frontpartie führen würde.

Für diese These spricht zudem die Entwicklungsarbeit am Mercedes-AMG CLE Mythos, der streng limitiert und mit einem vermutlich rund 650 PS (478 kW) starken 4,0-l-V8-Flatplane vorfahren soll. Könnte dasselbe Aggregat auch beim AMG GT infrage kommen? Denkbar, zumal die 63er-Modelle des Mercedes-AMG GT ohnehin schon mit einem V8 daher kommen, als GT 63 S E-Performance sogar hybridisiert und mit 816 PS (600 kW).

Aber: Für eine solch potente Motorisierung wirkt die Karosserie schlicht zu zahm. Warum Mercedes-AMG hier auf eine 43er-Karosserie zurückgreift, können wir nicht mit Gewissheit sagen.