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Kleinste Camper mit Bad: Vier Campingbusse mit Nasszelle

Wie klein können Wohnmobile mit Nasszelle sein? Wir haben vier Campingbusse zusammengestellt, die trotz kompakter Maße mit einem Heckbad bestellt werden können.

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Die Collage zeigt links das Heckbad im Karmann Duncan 550 und rechts die zwei Modelle Karmann Duncan 550 (oben) und Ford Nugget (unten).
Foto: Hersteller/Collage: AUTO ZEITUNG
Der Ford Nugget mit langem Radstand statisch von schräg hinten rechts mit geöffnetem Aufstelldach.
Mit dem bei Westfalia in Auftrag gebauten Ford Nugget bietet der Autobauer nicht nur einen eigenen Campingbus an, sondern auch einen der wenigen auf dem Markt, bei dem Dusche und WC an Bord sein können – wenn auch nur optional. Foto: Ford
Blick durch die geöffnete Heckklappe in den Wohnraum des Ford Nugget mit optionaler Toilette im Heck.
Mit mindestens 75.505 Euro (Alle Preise: Stand April 2026) ist der Ford-Camper zwar kein Schnäppchen, die Heckdusche ist aber bereits serienmäßig dabei. Das optionale WC kostet 629 Euro Aufpreis, ist aber nur für den Nugget mit langem Radstand (L2) verfügbar. Dafür ist die Option aber sowohl für Aufstelldach- als auch Hochdach-Modelle verfügbar. Foto: Ford
Der Karmann Duncan 550 statisch von schräg vorne rechts mit geöffnetem Aufstelldach.
Auch der Karmann Duncan 550 verbindet alltagstaugliche Maße mit einem eigenen Bad an Bord. Doch die Sprendlinger:innen verlangen keinen Premium-Tarif, der Grundriss 550 beginnt mit serienmäßigem Heckbad bereits bei 57.800 Euro. Foto: Karmann Mobil
Die Collage zeigt das Heckbad im Karmann Duncan 550.
Das Bad befindet sich als halbgeschlossener Raum ganz hinten links im Wohnraum und umfasst sowohl ein Kassetten-WC als auch eine integrierte Duschtasse mit Lattenrost. Warmwasser ist ebenfalls an Bord, der Frischwassertank fasst überschaubare 50 l. Foto: Karmann Mobil/Collage: AUTO ZEITUNG
Der Panama P59+ statisch von schräg vorne rechts mit geöffnetem Aufstelldach.
Auch der spanische Campervan Panama P59+ setzt auf den Ford Tourneo Custom mit langem Radstand. Mit einem Preis ab 63.990 Euro bewegt er sich im Mittelfeld zwischen dem günstigen Karmann und dem teuren Ford Nugget. Das Bild zeigt einen Panama-Campingbus auf kurzem Tourneo-Custom-Radstand. Foto: Panama Van
Blick durch die geöffnete Heckklappe in den Wohnraum des Panama P59+.
Auch bei Panama setzt man auf eine halbgeschlossene Lösung: Das Kasetten-WC versteckt sich auf der linken Fahrzeugseite unter einer Ablage, eine halbhohe Trennwand schafft Privatsphäre. Geduscht wird draußen oder auch im Wohnraum. Eine Duschtasse gibt es nicht, dafür aber ein am Aufstelldach einhängbares Duschzelt mit Ablauf. Foto: Panama Van
Der Westfalia Kelsey mit geöffnetem Aufstelldach statisch von schräg vorne rechts.
Der Westfalia Kelsey ist zu einem Preis von 68.190 Euro verfügbar und setzt ebenfalls auf den Ford Tourneo Custom L2 als Basisfahrzeug. Foto: Westfalia
Blick durch die Heckklappe in das Badezimmer im Wohnraum des Westfalia Kelsey.
Hier sieht es am ehesten nach „Nasszelle“ aus: Ein WC befindet sich an der linken Wand, eine Trennwand separiert das Bad vom übrigen Wohnraum. Mit einem Vorhang lässt sich auch im Wohnraum duschen, ein Ablauf ist bereits im Boden integriert. Foto: Westfalia

Ein richtiges Badezimmer ist beim Urlaub auf einem guten Campingplatz zwar nicht zwingend notwendig, da in der Regel gut gepflegte Sanitäranlagen zur Verfügung stehen – aber nicht immer möchte man sich auf den langen Weg ins weit entfernte Gemeinschaftsbad machen. Wie praktisch dann eine eigene Nasszelle an Bord ist! Doch in der Regel braucht man hierfür mindestens einen Campervan – diese beginnen meist bei über 5,5 m Außenlänge und weit über zwei Metern Höhe und sind damit als Alltags- und Camping-Allrounder nicht wirklich praktisch.

Doch es gibt sie, die kompakten Campingbusse, die kompakte Maße und Nasszellen-Komfort verbinden können! Die Unterschiede zwischen den gängigen Wohnmobil-Bauarten erklären wir übrigens hier im Detail. Auffällig: Alle vier Modelle, die wir in unserer Bildergalerie vorstellen, basieren auf dem Ford Tourneo Custom. Neben der breiten Verfügbarkeit an Modellen auf Tourneo-Custom-Basis dürfte das auch am angebotenen langen Radstand des Basisfahrzeugs liegen, der genug Platz für Dusche und WC im Heck lässt.

Tipps zum Wohnmobilkauf im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Campingbusse mit Toilette und Dusche: Was heißt hier denn Bad?

Zugegeben, das Wort „Bad“ trifft bei den vier Campingbussen in unserer Galerie nicht unbedingt das, was wirklich hinter ihren Heckklappen steckt. Denn in den meisten Fällen handelt es sich nicht um die klassische „Nasszelle“ als geschlossenen Raum, sondern um eine fest installierte Toilette im Heckstauraum sowie eine ausziehbare Dusche. Der Grund ist auch schnell erklärt: Nach oben gibt es in dieser Campingfahrzeug-Gattung nur Stehhöhe, wenn das Aufstelldach geöffnet wird, feste Wände sind also im Innenraum nicht möglich. Dennoch: Für etwas mehr Komfort an Bord hilft ein eigenes Kassetten-WC und eine Heckdusche allemal. Die gängigen Bad-Varianten in Campern stellen wir hier im Detail vor.