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Völlig irre Luxus-Extras von Bugatti, Mercedes & Co.: Top-5

Vom Sternenhimmel bis hin zum maßgeschneiderten Falknerei-Set: Autohersteller erweitern die Palette der Sonderausstattung permanent. Diese fünf Extras zeigen, wie kreativ und außergewöhnlich Optionen heute gestaltet werden – oft mit einem Preis, der die Vorstellungskraft sprengt!

Eine Collage aus drei Bildern, die außergewöhnliche Sonderausstattung im Auto zeigen.
Foto: Collage: AUTO ZEITUNG
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Im Premium- und Luxussegment ist Individualisierung längst nicht auf Ledersitze oder ein hochwertiges Soundsystem beschränkt. Hersteller wie Rolls-Royce, Bentley, BMW oder Mercedes bieten Optionen, die weit über Komfort und Technik hinausgehen: von parfümierten Innenräumen über Champagnerkühlern im Fond bis zu handgefertigten Sternenhimmeln im Dachhimmel.

Die AUTO ZEITUNG zeigt fünf außergewöhnliche Sonderausstattungen, die Autos zu rollenden Statements machen. Einiges davon ist sogar halbwegs bezahlbar – wobei „bezahlbar“ durchaus relativ ist. Bei manchen Extras ist der Preis aber so hoch, dass dafür sogar ein nagelneues Auto drin wäre!

Der Ferrari Amalfi im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Platz 5: Parfüm-System mit Duftkartuschen

Das Parfum im Handschuhfach eines Mercedes.
Foto: Mercedes

Wir beginnen weniger spektakulär: Parfums von Autoherstellern gibt es viele. Doch Mercedes bietet auch ein „Air Balance Paket“ an, bei dem ein Parfum in das Handschuhfach eingebaut wird und einen „atmosphärischen Duft“ in das Gefährt bringt. Möglich ist das beispielsweise bei der C-Klasse, die Option kostet bei der Konfiguration 430 Euro. Laut Hersteller soll der Duft den „Alltagsstress vergessen lassen“. Hat man viel Stress und der Duft neigt sich dem Ende, kann man natürlich nachbestellen. Eine neue 15-ml-Kartusche kostet stolze 70 Euro (Alle Preise: Stand Februar 2026).

Platz 4: Champagnerhalterung und Silbergläser

Champagnergläser in der Rückbank eines Mercedes.
Foto: Mercedes

Bereits in der Basis werden für einen Mercedes-Maybach GLS mindestens 181.999 Euro fällig. Wer noch mehr Exklusivität will, kann das kristallweiße/silbergraue Pearl Leder für weitere 16.065 Euro wählen. Günstiger wirken da die „kleinen“ Extras: So kostet das Kühlfach mit 10-l-Kühlschrank „nur“ 1368 Euro, der Halter für Champagnergläser „geringfügige“ 952 Euro. Passende Gläser kann man natürlich auch ordern, für 996 Euro – pro Stück! Die Frage ist nur: Wie oft wird unterwegs tatsächlich angestoßen?

Platz 3: Falknerei-Set im Kofferraum

Ein Falke vor einem Kofferraum eines Bentley.
Foto: Bentley

Hundegitter im Kofferraum? Wie ordinär, dachte sich Bentley, und bot 2017 ein maßgeschneidertes Falknerei-Set an. Mit Blick auf den arabischen Raum hat der Autobauer das Extra mit dem schicken Namen „Bentayga Falconry by Mulliner“ im Angebot, dass im Kofferraum dann unter anderem eine spezielle Schublade, Lederhandschuhe, Ferngläser und GPS-Tracker für den Greifvogel bereithält.

Zahlen kommuniziert man natürlich nicht so gerne bei Luxusautobauern, doch kursiert für das spezielle, handgefertigte Ausstattungspaket ein Preisschild von 80.000 Euro. Dann fehlt nur noch der Vogel – und das passende Auto.

Platz 2: Sterne im Dachhimmel

Der Sternenhimmel in einem Rolls-Royce.
Foto: Rolls-Royce

Berühmt geworden durch Rolls-Royce: Tausende winziger Glasfaser-Lichtpunkte erzeugen über den Köpfen einen personalisierten Sternenhimmel – auf Wunsch sogar inklusive Sternschnuppen-Effekt. Der Aufwand ist enorm, der Preis entsprechend: Schätzungen liegen bei 10.000 und 15.000 Euro. Die handgenähten Glasfaserpunkte sind optional für fast alle neuen Modelle erhältlich oder können als Teil des exklusiven „Bespoke“-Programms individuell integriert werden.

Platz 1: Luxus-Uhr im Armaturenbrett

Eine Detailaufnahme des Armaturenbretts eines Bugatti.
Foto: Bugatti

Wie bei Autos gibt es auch äußerst exklusive Uhren. Eine davon ist die Audemars Piguet Royal Oak Tourbillon, für die man selbst gebraucht mindestens 130.000 Euro hinblättern muss. Für die allermeisten schon unbezahlbar, hat sich Bugatti diese Uhr ausgesucht, um sie im Armaturenbrett eines Einzelstücks zu integrieren. Platz gefunden hat sie im F.K.P. Hommage, das als Würdigung des Bugatti Veyron entstanden ist.

Technisch basiert der Zweisitzer auf der Plattform des Bugatti Mistral, unter dem Blech arbeitet der W16-Motor mit 1600 PS (1177 kW), bekannt aus dem Chiron Super Sport. Und weil das scheinbar noch getoppt werden kann, findet sich im Cockpit eine speziell angefertigte Audemars Piguet Royal Oak Tourbillon als mechanische Uhr im Armaturenbrett integriert. Wer auf den Geschmack gekommen ist: Kaufen kann man den Bugatti F.K.P. Hommage nicht, er wurde für einen privaten Sammler realisiert.

Fazit

Die Automobilwelt zeigt eindrucksvoll, wie weit Individualisierung und Exklusivität heute gehen. Zwischen echtem Komfortgewinn und purem Prestige liegt oft nur ein schmaler Grat – und ein hoher Aufpreis.

Quellen

  • Eigene Recherche

  • Hersteller