Hundegitter: Sicherheit geht vor

Hundegitter
Hunde müssen im Auto per Gesetz abgesichert werden. Wir erklären, warum ein Hundegitter dafür die bessere Alternative ist und worauf es beim Kauf ankommt. © iStock
Inhalt
  1. Hundegitter: Welche Sicherungs-Systeme gibt es?
  2. Hundegitter: Das richtige Modell finden
  3. Hundegitter im Test: Die vier Top-Kandidaten
  4. Die Vorteile im Überblick
  5. Hundegitter: Das sagt der Gesetzgeber

Wer seinen Hund im Auto transportieren will, egal, ob auf längeren Fahrten in den Urlaub oder auf dem kurzen Weg zum Tierarzt, heißt es: Sicherheit geht vor! Es gibt dazu verschiedene Systeme und Modelle. Die optimale Lösung sind Hundegitter. Sie lassen sich einfach montieren, leicht wieder abbauen und bieten den besten Schutz für Mensch und Tier. Es gibt aber einiges beim Kauf zu beachten.

 

Hundegitter: Welche Sicherungs-Systeme gibt es?

Hundegitter, Sicherheitsgurt oder Transportbox: Alle Systeme sollen dafür sorgen, dass im Fall einer Vollbremsung oder eines Aufpralls der Hund nicht durch das Auto geschleudert wird. Außerdem wird das Tier davon abgehalten, den Fahrer zu stören oder abzulenken.

Am meisten verbreitet sind Hundegitter, auch Trenngitter genannt. Es wird entweder an den Kopfstützen oder mit Teleskopstangen im hinteren Teil des Autos befestigt und trennt den Kofferraum vom Font. Mit Hundegittern kann daher auch anderes sperriges Transportgut gesichert werden.

 

Hundegitter: Das richtige Modell finden

Die meisten Hundegitter können in der Höhe und in der Breite eingestellt werden. Dennoch sollte der hintere Bereich des Autos vorher ausgemessen werden, da die einzelnen Modelle doch recht unterschiedliche Maße unterstützen.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Systeme zur Befestigung: Einige Modelle werden nur an den Kopfstützen angebracht, andere werden durch Teleskopstangen befestigt. Als besonders stabil haben sich Hundegitter erwiesen, die beide Systeme vereinen.

Der einzige Nachteil bei der Befestigung mit Telekopstangen ist, dass einzelne senkrechte Streben in den Kofferraum ragen können und somit Platz wegnehmen. Auch kann es passieren, dass vor allem große Hunde die Stangen verrücken und lockern. Abhilfe schaffen Hundegitter, die seitlich ausziehbare Teleskopstangen verwenden. Häufig werden diese Modelle zusätzlich auch an den Kopfstützen montiert. Diese Modelle können wir dir bezüglich Komfort und Sicherheit am meisten empfehlen. 

 

Hundegitter im Test: Die vier Top-Kandidaten

Wer ein Hundegitter kaufen möchte, sollte darauf achten, dass die Montage einfach ist, und dass es fest und stabil im Auto befestigt werden kann. Diese Modelle haben bei den Kunden am besten abgeschnitten.

Hundegitter Trixie 13171

Der Bestseller bei Amazon. Das Trixi 13171 Hundegitter wird sowohl an den Kopfstützen als auch mit Teleskopstangen befestigt und bietet dadurch besonders hohe Sicherheit für Hund und Mensch. Dank der seitlich befestigten Telekopstangen ragen keine Streben in den Kofferraum, wodurch der komplette Laderaum frei bleibt.

• Befestigung: an Kopfstützen und Teleskopstangen
• Material: leichtes Aluminium
• Einstellbare Höhe: 34 cm bis 48 cm
• Einstellbare Breite: 96 cm bis 163 cm
• Leichte Montage

 

Hundegitter Rosewood 02449

Das Rosewood Hundegitter ist für die meisten Autotypen geeignet (Kombis, Autos mit Fließheck und Geländewagen) und bietet ein besonders gutes Preis-Leitungsverhältnis. Für Autos mit geneigtem Dach wird zusätzlich ein Sicherheitsriemen mitgeliefert. Die meisten Kunden loben die einfache Montage und den günstigen Preis.

• Befestigung: Teleskopstangen
• Material: Metall
• Einstellbare Höhe: 76 cm cm bis 101 cm
• Einstellbare Breite: 916 cm bis 140 cm
• Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

 

Hundegitter Kleinmetall 10001407 Roadmaster

Das besonders stabile Roadmaster-Hundegitter aus Stahl wird sowohl an den Kopfstützen als auch mit seitlichen Teleskopstangen montiert. Ein Verrutschen und Ruckeln ist nahezu ausgeschlossen. Außerdem ragen keine sperrigen Stangen in den Laderaum. Die meisten Käufer waren dementsprechend zufrieden, lobten die einfache Montage, und dass dieses Gitter auch anderes Gefahrgut im Laderaum absichert.

• Befestigung: Kopfstützen und Teleskopstangen
• Material: Stahl
• Einstellbare Höhe: 20 cm bis 54 cm
• Einstellbare Breite: 85 cm bis 135 cm
• Besonders platzsparende Montage

 

Hundegitter Sakura SS5259

Das günstige Sakura SS5259 Hundegitter wird direkt an den Kopfstützen montiert und verfügt über ein Hauptgitter und zwei kleine Gitter, die seitlich ausgezogen an die Breite des Autos angepasst werden können. Die Kunden lobten vor allem die einfache Montage und die stabile Verarbeitung. Einziger Nachteil: Es lässt sich nicht in der Höhe verstellen, wodurch es bei einigen Auto-Typen zu Problemen kommen kann.

• Befestigung: Kopfstützen
• Material: Metall
• Einstellbare Höhe: nein
• Einstellbare Breite: 106 cm bis 145 cm

 
 

Die Vorteile im Überblick

  • Der Hund muss in keine enge Transportbox gesperrt werden
  • Kein unangenehmes Strangulieren durch Hunde-Sicherheitsgurte
  • Sicherer Transport von Hund und Mensch
  • Viele Modelle eignen sich auch, um anderes Gefahrgut im Auto abzusichern
  • Schnelle und einfache Montage
  • Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben
 


Hundegitter: Das sagt der Gesetzgeber

Genauso wie die Gurtpflicht oder die Nutzung einer Freisprechanlage für Telefonate ist auch das Sichern der Transportladung gesetzlich vorgeschrieben. Hunde zählen für den Gesetzgeber dazu. Deshalb sind Autofahrer verpflichtet, den oder die Vierbeiner ordnungsgemäß während der Fahrt abzusichern.

Falls man ohne Hundegitter & Co erwischt wird, kostet das mindestens 35 Euro Bußgeld. Bei Gefährdung oder sogar Sachbeschädigung sind bis zu 75 Euro und einen Punkteeintrag in Flensburg fällig. 

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