Ford-Rückruf (Juli 2021): Ford Explorer Ford ruft weltweit Explorer zurück

von AUTO ZEITUNG 19.07.2021
Inhalt
  1. Ford-Rückruf 2021: Mängel beim Ford Explorer
  2. Ford-Rückrufe 2020: Probleme bei Mustang & Kuga
  3. Ford-Rückruf 2019: Galaxy, S-Max und Mondeo müssen in die Werkstatt
  4. Ford-Rückrufe 2018: Verschiedene Baureihen betroffen

Ein Ford-Rückruf im Juli 2021 betrifft weltweit rund 775.000 Fahrzeuge der Baureihe Explorer. Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr wegen Mängeln an Achse und Radaufhängung. Das müssen Ford-Fahrer:innen zu diesem und weiteren Rückrufen wissen!

 

Ford-Rückruf 2021: Mängel beim Ford Explorer

  • Ein Ford-Rückruf betrifft im Juli 2021 weltweit rund 775.000 Fahrzeuge des Modells Ford Explorer. Bei Exemplaren der Modelljahre 2013 bis 2017 gibt es Mängel an der Achse und Radaufhängung, die die Fahrsicherheit erheblich verringern können. In Nordamerika gab es nach eigenen Angaben sechs Vorfälle mit Verletzungen im Zusammenhang mit den entdeckten Defekten. Halter:innen können die Mängel an Klopfgeräuschen und falsch ausgerichteten Hinterrädern erkennen. In Europa sollen 13.162 Ford Explorer vom Rückruf betroffen sein. Die Reparaturen sollen im August 2021 starten. Nicht betroffen ist der aktuelle Ford Explorer, den Ford seit 2019 wieder offiziell in Deutschland anbietet.

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Ford-Rückrufe 2020: Probleme bei Mustang & Kuga

  • Etwa 38.000 Fahrzeuge betrifft der Ford-Rückruf im Oktober 2020: Bei Mustang-Modellen mit der Zehnstufen-Automatik, die zwischen 4. März 2019 und 13. August 2020 gefertigt wurden, kann das Bremspedal brechen. In Europa sowie bei unternehmensinternen Tests soll es mehrere dieser Fälle bei Vollbremsungen gegeben haben. Verletzt worden sei bisher aber niemand. Der Grund für den Defekt scheint daran zu liegen, dass ein Zulieferer der Amerikaner ein anderes Material für die Halterung des Bremspedals verwendet hat. Wieviele Autos in Deutschland vom Ford-Rückruf betroffen sind, ist nicht bekannt. Mehr zum Thema: VW-Ford-Allianz

  • Weltweit sind rund 27.800 Fahrzeuge von einem Ford-Rückruf im August 2020 betroffen. Bei Modellen der Baureihe Kuga, die zwischen 2019 und 2020 produziert wurden, ist möglicherweise die Steckverbindung an der Batterie beschädigt. Das könne laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) zu einer Überhitzung der Batterie und damit verbundener erhöhter Brandgefahr führen. Die Steckverbindung sollte daher bei einem Werkstattbesuch überprüft werden. Gut 6300 der betroffenen Fahrzeuge sollen den KBA-Daten zufolge in Deutschland registriert sein.

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Ford-Rückruf 2019: Galaxy, S-Max und Mondeo müssen in die Werkstatt

  • Ford musste im September 2019 in Deutschland rund 100.000 Fahrzeuge der Modelle Galaxy, S-Max und Mondeo in die Werkstätten rufen. Betroffen seien Autos aus dem Produktionszeitraum vom 13. Februar 2014 bis zum 11. Februar 2019 aus dem Werk Valencia in Spanien. Der Grund für den Rückruf: Durch ausgetretene Batteriesäure besteht die Gefahr eines Motorbrands, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Nach Angaben eines Ford-Sprechers könnte ausgetretene Batteriesäure um den Batterie-Minuspol dazu führen, dass der Sensor des Batterie-Überwachungssystems ausfalle. In der Folge könnten sich die Materialien in diesem Bereich so stark erwärmen, dass sie sich entzünden. Das könne möglicherweise auch bei geparkten und unbeaufsichtigten Autos passieren. Als Abhilfe sei der Einbau eines Zwischenkabelstrangs mit Sicherung vorgesehen. In Deutschland seien in einer ersten Tranche rund 52.400 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen. Ihre Halter:innen würden von Ford angeschrieben und aufgefordert, sich kurzfristig mit ihrem Ford-Händler wegen der Vereinbarung eines Reparaturtermins in Verbindung zu setzen. In einer zweiten Tranche geht es in Deutschland um weitere 48.500 Ford-Modelle. Ihre Besitzer:innen würden in Abstimmung mit dem KBA "zeitnah, aber zeitversetzt" angeschrieben. Weltweit sind knapp 322.000 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen.

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Ford-Rückrufe 2018: Verschiedene Baureihen betroffen

  • Ein Ford-Rückruf im Juli 2018 wegen Problemen an der Kupplung betrifft in Deutschland rund 190.000 Fahrzeuge. Betroffen sind dem Ford-Sprecher zufolge die Baureihen Focus, C-Max, Kuga, S-Max, Galaxy und Transit Connect. Ein Teil der Kupplung, nämlich die Kupplungsdruckplatte, kann bei den betroffenen Modellen brechen, teilte der Sprecher am Freitag, den 20. Juli 2018, mit. Der Defekt führe zu einer reduzierten Geschwindigkeit und zu einer Geruchsbildung. Das Problem bestehe bei Modellen mit den 1,0-, 1,5-, oder 1,6-Liter-Ecoboost-Benzinmotoren und Sechsgang-Schaltgetriebe. Je nach Zustand und Art der Kupplung kann der Ford-Rückruf im Juli 2018 durch ein Software-Update behoben werden, bei aufwendigeren Problemen könne es aber auch sein, dass die gesamte Kupplung ausgetauscht werden muss. Mit einem Rückruf in den USA wegen Problemen bei der Automatik habe der nun in Europa erfolgte Ford-Rückruf jedoch nichts zu tun, betonte der Sprecher.

  • Ein Ford-Rückruf im Frühjahr 2018 betrifft die Modelle Ford Focus, C-Max, Kuga, Mondeo, Galaxy und S-Max aus dem Produktionszeitraum 18. Juli 2014 bis 19. Oktober 2015. Es besteht die Möglichkeit, dass die Kalibrierung des Motorsteuergeräts eine etwaige Überhitzung nicht ordentlich erkennt. In Extremfällen kann das zu einem Leck in der Ölwanne und daher zum Verlust von Motoröl führen. Ein Software-Update behebt das Problem und ist für den Kunden kostenlos.

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