Ford Mustang Facelift (2017): Preis, Motor & Crashtest Mustang Facelift startet bei 39.000 Euro

von Alexander Koch 01.12.2017
Inhalt
  1. Preis: Ford Mustang Facelift (2017) ab 39.000 Euro
  2. Zwei Performance Packs für den Mustang GT
  3. Ford Mustang Facelift (2017) im Crashtest

Ab dem neuen Jahr steht das Ford Mustang Facelift (2017) zum Grundpreis von 39.000 Euro beim Händler. Mit der Modellpflege  entfällt der V6, dafür hält eine neue Zehngang-Automatik Einzug. Im Crashtest erzielt der Sportwagen drei Sterne.

Wenige Wochen nach der Premiere des Ford Mustang Facelift (2017) geben die Kölner die Preise für den hiesigen Markt bekannt: So ist der Sportwagen mit dem 290 PS starken 2,3-Liter-Vierzylinder zum Preis ab 39.000 Euro erhältlich, die V8-Variante mit 450 PS kostet mindestens 46.000 Euro. Der V6, als goldene Mitte zwischen V8 und Vierzylinder, entfällt ersatzlos. Mit der Modellpflege wird nun eine neue Zehngang-Automatikangeboten angeboten, die die bisherige Sechsgang-Automatik ersetzt. Sie ist für beide Motoren zum Aufpreis von 2500 Euro erhältlich. Aber nicht nur mit attraktiven Preisen, auch mit einem sichtlich aufgefrischten Design möchte der Mustang seinem ärgsten Konkurrenten – dem Chevrolet – zusetzen. Die nach oben gehenden und deshalb gerne mal kritisierten Frontscheinwerfer verschwinden, die neuen, serienmäßigen aus LED-Technik leuchtenden Scheinwerfer schauen deutlich grimmiger drein. Kiemen in der Motorhaube und der tiefer positionierte sowie profiliertere Kühlergrill verstärken den Eindruck eines angriffslustigen Muscle Cars. Hinten röhrt im GT der neue Fünfliter-Achtzylinder aus vier ebenso neu gestalteten Auspuffendrohren, der 2,3-Liter-Vierzylinder (EcoBoost) muss sich mit zweien begnügen. Optional bietet Ford für das Mustang Facelift (2017) nun auch eine Klappenauspuffanlage an, die sich auf Knopfdruck nachbarschaftsfreundlich ruhig gibt ("Gute-Nachbarschaft-Modus"). Und auch die zeigt sich aufgefrischt, passend zur Front leuchten auch die Rückleuchten aus zeitgemäßer LED-Technik.

News Mustang/Camaro/Challenger/Charger im Crashtest
Mustang/Camaro/Challenger/Charger: Crashtest  

Muscle Cars gegen die Wand

Ford Mustang Facelift (2017) im Video:

 

 

Preis: Ford Mustang Facelift (2017) ab 39.000 Euro

Das Ford Mustang Facelift (2017) erhielt eine überarbeitete Fahrwerksabstimmung mit neuen Dämpfern, zusätzlichen Verstrebungen und ein optionales Dämpfersystem namens MagnetRide. Mit dem Facelift rollt das Muscle Car je nach Wunsch auf einem von 12 verschiedenen Felgendesigns in der Größe 18 bis 20 Zoll. Zudem ergänzen drei neue Lackierungen das Farbspektrum auf nunmehr zwölf Töne. Im Innenraum kann der Kunde nun aus fünf verschiedene Lederbezüge und Armaturenverkleidungen seinen Lieblingsanstrich wählen. Wer es noch atmosphärischer haben möchte, kann seinen Innenraum mit dem MyColor-Ambientlightning in der Sonderausstattung Premium zusätzlich stimmungsvoll ausleuchten. Das optionales "Carbon-Sport-Paket" beschert dem Amerikaner Carbon-Blenden an Armaturenbrett und Schaltknauf sowie Alcantara an Türverkleidungen und Sitzen. Das beheizbare Lenkrad und gekühlte wie beheizte Sitze gehören ebenfalls dazu. Neben dem fast schon obligatorischen Anlasser-Button fährt Ford im Mustang Facelift (2017) sein SYNC-3-Infotainment-System auf und erweitert die Assistenzsysteme um ein Reifendruck-Kontrollsystem und eine Rückfahrkamera. Ebenfalls erhältlich sind Assistenzsysteme wie der Spurhalte-Asstistent, der Notbremsassistent mit Fußgänger-Erkennung und der adaptive Tempomat mit Abstandswarnung. Außerdem hält ein zwölf Zoll großes digitales Cockpit mit den drei wählbaren Programmen Normal, Sport und Track Modus in das Muscle Car Einzug.

 

Zwei Performance Packs für den Mustang GT

In Deutschland muss man sich noch ein wenig gedulden, aber wenn das Ford Mustang Facelift (2017) in den Handel kommt, dann dürfte schon kurze Zeit später das "Performance Pack Level 2" für den Mustang GT zur Verfügung stehen. Dieses schärft nicht nur das Aussehen des Ponycars noch einmal kräftig nach, sondern soll mit dem deutlich tiefer angebrachten Frontsplitter, den Seitenschwelleraufsätzen, einem modifizierten Diffusor sowie der Spoilerlippe am Heck für mehr Anpressdruck und damit auch für ein dynamischeres Handling und mehr Grip in den Kurven sorgen. In ihm enthalten sind auch bereits alle Neuerungen des in den USA bereits erhältlichen "Performance Pack Level 1", darunter das tiefer liegende Fahrwerk mit verstellbaren Dämpfern, einer direkter übersetzten Lenkung, größerem Kühler, einer Brembo-Sportbremsanlage mit Sechs-Kolben-Sätteln und Recaro-Sportsitze im Innenraum. Wann die beiden Stufen des Performance-Pakets in Deutschland erhältlich sein werden, steht derzeit noch nicht fest.

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Ford Mustang (2015)
Beim Crashtest im Januar 2017 verwies Ford noch auf das Facelift-Modell, das mit neuen Sicherheitsfeatures das Ergebnis verbessern sollte. Die Gesamtwertung steigt immerhin um einen Stern. © Euro NCAP
 

Ford Mustang Facelift (2017) im Crashtest

Nachdem das Euro NCAP das Vor-Facelift-Modell des Mustang getestet hat und die Gesamtwertung mit zwei Sternen für das Pony Car ziemlich ernüchternd ausfiel, musste sich nun auch das Ford Mustang Facelift (2017) dem Crashtest stellen. Ford hatte damals auf das Facelift verwiesen, dass des Crashverhalten verbessern sollte. Das Fahrzeug bleit zwar strukturell unverändert, aber immerhin hat Ford das Rückhaltesystem angepasst. Zuvor bestand die Gefahr, dass Fahrer und Beifahrer durch die Airbags durchschlagen. Außerdem gibt es mit dem Ford Mustang Facelift (2017) ein Update bei den Assistenten: Fußgängererkennung, Kollisionswarner und Notbremsassistent sind nun mit an Bord. Für ein richtig zufriedenstellendes Ergebnis reicht das zwar noch immer nicht, aber immerhin erlangt der Mustang nun drei Sterne. Schlecht sieht es vor allem für Kinder im Fond aus, hier erreicht das Muscle Car nur 32 Prozent der Punkte. Sicherer fahren Erwachsene mit (72 Prozent), wobei gerade dem Beifahrer bei Frontalcrashs schwere Verletzungen drohen. Beim Fußgängerschutz lautet das Ergebnis des Facelift-Mustang 78 Prozent, dank der neuen Assistenten und der aktiven Motorhaube. Auch in der Kategorie Assistenzsysteme führt die neue Ausstattung immerhin zu 61 Prozent.

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