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Fisker

Fisker Originallogo

Der Markenname Fisker geht auf den dänischen Autodesigner Henrik Fisker zurück, der sich nach seinen Arbeiten für BMW und Aston Martin der Entwicklung eigener Sportwagen verschrieben hat. In einem Joint Venture mit Quantum Technologies entstehen unter seiner Ägide mehrere Hybridfahrzeuge mit sportlicher Ausrichtung und Oberklassen-Ausstattung. Neben dem Kombi Fisker Surf und dem 245 PS starken Fisker Atlantic mit seinem Vierzylinder-Motor von BMW, gilt ab 2008 vor allem die Plug-in-Limousine Fisker Karma als Hoffnungsträger des Unternehmens. Der Stromer mit der Q-Drive genannte Antriebsintegration von Quantum Technologies soll umweltfreundlich sein und gleichzeitig mit den Supersportlern der benzinbetriebenen Konkurrenz mithalten können. Doch nach großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten endet die Ära Fisker 2013 und der chinesische Automobilzulieferer Wanxiang erwirbt das Unternehmen für rund 150 Millionen Dollar.

Aus Fisker wird Karma Automotive

Neu-Inhaber Wanxiang will die Marke fortführen und bringt im Herbst 2016 eine überarbeitete Version des Fisker Karma unter dem Namen Karma Automotive heraus. Ebenfalls 2016 gründet Henrik Fisker mit einbehaltenem Markennamen Fisker Inc. in Süd Kaliforninen und setzt sich als Ziel, innovative und zukunftsorientierte Elektroautos zu entwickeln. 2017 beginnt Fisker Inc. mit der Forschung an solid-state Batterien und kündigt mehrere Fahrzeuge, wie den Fisker Orbit und den Fisker E-Motion an. Im Juni 2020 hat Karma Automotive verkündet in massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu stecken und einen Insolvenzantrag stellen möchte.

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