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ë-2 CV für 15.000 Euro: Citroën plant Elektro-Ente

Die Ente bekommt einen Nachfolger. Der Kleinstwagen könnte ab 2028 als Citroën ë-2 CV firmieren, soll rein elektrisch fahren und ab 15.000 Euro erhältlich sein.

Teaserbild des Citroën ë-2 CV, fotografiert von schräg vorne.
Mit prominentem Logo, Rundscheinwerfern und steilem Heck erinnert die Studie formal an den Vorgänger 2 CV, der bis 1990 die Massen mobilisiert hat. Foto: Citroën
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Gebrauchte Enten in sehr schönen Zustand werden teils für 15.000 Euro und mehr gehandelt. Zu diesem Preis soll es ab 2028 bei Citroën auch wieder eine brandneue Ente geben. Dies hat Markenchef Xavier Chardon am 21. Mai 2026 bei einer an Investor:innen gerichteten Präsentation bekannt gegeben.

Der Kleinstwagen mit dem hypothetischen Namen ë-2 CV soll rein elektrisch angetrieben werden und wäre günstiger zu haben als der Dacia Spring und der Leapmotor T03. Preislich läge er auch rund 5000 Euro unter dem Citroën ë-C3, der mindestens 20.140 Euro erfordert (Preise: Stand Mai 2026).

Ein erstes Teaserbild der E-Ente zeigt das neue, nostalgisch anmutende Citroën-Logo, die LED-Lichtsignatur mit Rundscheinwerfer und ein steil abfallendes Heck, das an den historischen Vorgänger erinnert, der offiziell 2 CV hieß. Weitere Details zu Dimensionen, Leistung oder Reichweite sind noch nicht verfügbar.

Citroën ë-C3 im Video: Was taugt der Preiskracher?

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Video: AUTO ZEITUNG

Als Studie steht der Citroën ë-2 CV schon auf dem Pariser Salon 2026

„Mobilität muss in Zukunft einfacher, intelligenter und humaner werden“, erklärte Chardon. Die künftige E-Ente repräsentiere diesen Geist wie einst der 2 CV. Der Wagen soll als Studie auf dem nächsten Pariser Automobilsalon vorgestellt werden, der vom 12. bis zum 18. Oktober 2026 stattfindet. Die Fertigung des Citroën ë-2 CV ist im Stellantis-Werk im süditalienischen Pomigliano geplant.

Schemata des Citroën ë-2 CV in einer Präsentation von Stellantis.
Es darf vermutet werden, dass der Citroën ë-2 CV Konzernableger als Brüder bekommt, etwa bei Fiat unterhalb des Panda, als Peugeot E-108 oder als Opel e-Karl. Foto: Citroën

Der Produktionsstart ist für 2028 vorgesehen. Bis die Elektro-Ente letztlich in den Markt eingeführt wird, könnte es also auch 2029 werden. Auch Ableger bei anderen Stellantis-Marken dürften gesetzt sein, etwa bei Fiat, Opel oder Peugeot, denn die Ziele des Konzerns sind ehrgeizig. Der Citroën ë-2 CV und seine Plattformbrüder sollen rund 50 Prozent des Marktsegments erobern.

Fazit

Citroën setzt mit dem künftigen ë-2CV auf die Retro-Karte und ist damit nicht allein: Renault Twingo, R4 und R5 sowie der VW ID. Polo verbinden klangvolle Namen aus der Vergangenheit mit zukunftsweisendem E-Antrieb. Und dies zu erschwinglichen Preisen. Wie soll man das nicht klasse finden? Aber bitte das Rolldach nicht vergessen!