Autostaubsauger (Akku/mit Netzanschluss) Darauf beim Kauf eines Autostaubsaugers achten

von AUTO ZEITUNG 26.02.2021
Inhalt
  1. Autostaubsauger mit Netzanschluss oder Akku
  2. Was ist bei der Leistung von Autostaubsaugern zu beachten?
  3. Autostaubsauger kaufen: mit Beutel oder beutellos?
  4. Passende Düsen für bessere Ergebnisse mit dem Autostaubsauger

Wer sein Auto auch im Innenraum möglichst sauber halten will, kommt um den Einsatz eines kraftvollen Autostaubsaugers nicht herum. Ob mit Netzschluss oder Akku – Auto ZEITUNG verrät, worauf Fahrzeugbesitzer:innen beim Kauf eines Geräts achten sollten!

Im Innenraum des Autos kann sich schnell unerwünschter Dreck wie Steine, Krümel, (Tier-)Haare sowie Staub, Essensreste und Schmutz jeglicher Art ansammeln. Wer sein Fahrzeug dennoch möglichst sauber halten will, sollte über den Kauf eines Autostaubsaugers – mit Netzanschluss oder Akku – nachdenken. Die praktischen Helfer erleichtern die Innenraumpflege des Fahrzeugs enorm. Allerdings gibt es einige entscheidende Aspekte zu beachten, bevor die Wahl auf ein bestimmtes Produkt fällt. AUTO ZEITUNG gibt Tipps rund um das Thema Autostaubsauger für eine gründliche Reinigung. Mehr zum Thema: Ratgeber für Autoinnenreinigung (Mittel)

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Autostaubsauger mit Netzanschluss oder Akku

Der Vorteil von einem Autostaubsauger mit Akku (kabellos) gegenüber einem Gerät mit Netzanschluss liegt auf der Hand: Die Akku-Staubsauger kommen ohne Kabel aus, was die Verwendung bei der Reinigung durchaus erleichtern kann. Allerdings müssen die Geräte dafür vor dem Einsatz aufgeladen werden und die Akkulaufzeit liegt in der Regel zwischen etwa zehn bis 20 Minuten. Vor allem bei stark verschmutzten Innenräumen kann die Zeit da schon mal knapp werden. Bei Autostaubsaugern mit Netzanschluss stehen meist zwei Optionen zur Wahl: Einige Modelle können an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden und benötigen dementsprechend eine Spannung von zwölf Volt. Allerdings: Da die Spannung über die Autobatterie erzeugt wird, kann sich diese bei längerer Nutzung unter Umständen entladen. Darüber hinaus gibt es aber auch Autostaubsauger, die ihre Power aus der Haushaltssteckdose ziehen, also mit einer Spannung von 230 Volt betrieben werden. Hier sollten Fahrzeugbesitzer:innen darauf achten, dass je nach Entfernung zur nächsten Steckdose, ein längeres Kabel benötigt wird. Im besten Fall verfügt der Autostaubsauger selbst bereits über die benötigte Kabellänge, damit nicht zusätzlich ein Verlängerungskabel zum Einsatz kommen muss.

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Was ist bei der Leistung von Autostaubsaugern zu beachten?

Die zulässige maximale Leistung für (Auto-)Staubsauger ist in der EU-Ökodesign-Richtlinie verzeichnet. Diese legt nämlich fest, dass seit 2017 nur Geräte mit bis zu 900 Watt verkauft werden dürfen. Hinter diesen Vorgaben steckt ein durchaus nachvollziehbarer Grundgedanke. Hersteller müssen nun in die technische Weiterentwicklung investieren und bei erheblich geringerem Energieverbrauch eine mindestens gleich gute oder sogar bessere Leistung anbieten. Unabhängige Tests haben zudem festgestellt, dass es bei der Saugleistung in erster Linie ohnehin nicht in erster Linie auf die Motorkraft ankommt, sondern viel mehr auf die technisch durchdachte Konstruktion des gesamten Saugers. Konkret bedeutet das, dass zum Beispiel die Saugdüsen aerodynamisch ausgeformt und optimal auf das Gerät abgestimmt sein müssen. Damit die neuen Geräte überhaupt für den Verkauf zugelassen werden, müssen sie seit 2017 mindestens 75 Prozent des Staubes aus Stoffen und Teppichböden entfernen. Außerdem muss auch Autostaubsaugern ein Energielabel prangen. Die Geräte werden in die Kategorien A bis G eingeordnet. Auf dem Label können Verbraucher:innen ablesen, wie viel Kilowattstunden pro Jahr für den Betrieb eines Staubsaugers nötig sind. Der maximal zulässige Wert liegt bei 62 kWh. Wer genauer hinschaut, entnimmt dem Energielabel Informationen über die Reinigungswirkung, die Lautstärke und die Staubemission.

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Autostaubsauger kaufen: mit Beutel oder beutellos?

Schon seit längerem sind Bodenstaubsauger ohne Beutel auf dem Markt. Das hat zwei Gründe: Zum einen sind sie auf lange Sicht kostengünstig, denn Verbraucher:innen müssen keine neuen Beutel nachkaufen. Außerdem soll die Technik dafür sorgen, dass die Saugkraft auch nach Jahren nicht verloren geht. Das ist allerdings leider nicht immer der Fall. Beutellose Zyklonsauger funktionieren so, dass die eingesaugte Luft hintereinander in mehrere Wirbel versetzt wird. Durch die hohen Fliehkräfte trennt sich der Schmutz von der Luft und fällt in einen Auffangbehälter. Ganz zum Schluss kommt ein Feinstaubpartikelfilter zum Einsatz, der die kleinsten Schmutzpartikel abfängt. Je nach Anzahl der Verwirbelungsstufen ist das Ergebnis mittelmäßig bis hervorragend. Positiv zu bewerten ist, dass beutellose Staubsauger in ihrer Leistung erst dann nachlassen, wenn der Auffangbehälter gefüllt ist. Allerdings kann der hohe, sirrende Ton vieler Kleingeräte – wie etwa auch bei einem Handstaubsauger – an die Nerven gehen. Gerade beim Saugen in einem Pkw ist die Geräuschkulisse unter Umständen recht unangenehm. Was außerdem aufgefallen ist: Das Auswaschen der Auffangbehälter ist meist  umständlich. Nach wie vor beliebt sind daher Autostaubsauger mit Beutel. Als Vorteil zu nennen ist, dass der Staubsaugerbeutel schnell und sauber gewechselt werden kann. Dafür lassen Beutelstaubsauger in ihrer Leistung nach, je voller der Staubbeutel ist. Außerdem sind die Staubbeutel nicht ganz billig. Zum einen müssen sie luftdurchlässig sein und zum anderen dürfen sie keine noch so kleinen Schmutzpartikel durchlassen. Damit es beim Saugen im Innenraum mit einem Beutelstaubsauger nicht zu einem Staub-Desaster kommt, sind Staubsauger mit mehreren Filterstufen generell vorzuziehen. Der Staubbeutel ist der erste Filter gegen Schmutz, Pollen und auch Milben. Danach folgt der Motorschutzfilter. Sollte der Staubsaugerbeutel einmal reißen, beschützt der Motorschutzfilter den Motor vor Verunreinigungen, die zu schweren Schäden führen könnten. Der dritte Filter liegt vor dem Abluftrohr. Dieser fängt den letzten Schmutz auf, bevor die Luft wieder in den Fahrzeug-Innenraum abgegeben wird. Für Allergiker:innen ist eine gute Filterung ein wesentliches Kaufargument, denn Feinstaub reizt die Atemwege und die Lunge. Vor allem für Heuschnupfenpatient:innen ist ein staubiger Pkw-Innenraum ein Horrorszenario. 

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Passende Düsen für bessere Ergebnisse mit dem Autostaubsauger

Der Innenraum eines Autos stellt spezielle Anforderungen an die Düsen von Autostaubsaugern. Diese sollten entsprechend geformt sein, um auch im letzten Winkel für Staubfreiheit zu sorgen. Beim Kauf eines geeigneten Gerätes sollten sich Verbraucher:innen deshalb die Aufsätze des Gerätes ganz genau anschauen. Fugendüsen sind schlank geformt und an der Spitze abgeflacht. Sie sind ideal zum Staubsaugen von Ecken, Fugen und Kanten. Spezielle Bürsten rücken dem Staub auf Polstern und Ablageflächen zu Leibe. Mit einer Saugbürste, auch Saugpinsel genannt, lassen sich kratzempfindliche Gegenstände reinigen. Dazu gehören zum Beispiel poliertes Holz oder die Verglasung der Anzeigegeräte. Staubsaugen alleine reicht jedoch für die Pflege empfindlicher Oberflächen nicht aus. Es gibt hierfür spezielle Pflegemittel. Nicht zuletzt sind Turbobürsten erhältlich, die für die Teppiche im Fußraum oder für das Reinigen des Kofferraums konzipiert wurden.

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