Alle Infos zum Audi A4

Audi A4 Facelift (2019): Motor & Ausstattung Audi stellt das A4 Facelift vor

von Stefan Miete 17.07.2019
Inhalt
  1. Audi A4 Facelift (2019) mit verschiedene Ausstattungsvarianten
  2. Erweiterte Konnektivität im Audi A4 Facelift
  3. Benzin- und Diesel-Motoren für das Audi A4 Facelift (2019)
  4. Audi A4 Facelift rollt im Herbst 2019 zu den Händlern

In der noblen Mittelklasse tut sich was: Mit dem Audi A4 Facelift (2019) versucht die Konkurrenz aus Ingolstadt nach der Neuauflage des BMW 3er den Konter. Alle Informationen zur Ausstattung und den Motoren!

Mit dem Audi A4 Facelift (2019) greifen die Ingolstädter in der noblen Mittelklasse neu an. Die Eigenschaften, die man gemeinhin mit der bayrischen Marke Audi in Verbindung bringt, klingen in aller Regel positiv. Billig sind sie nicht, die Premiummodelle mit den vier Ringen, aber Qualität hat halt ihren Preis. Das ist auch schon das Stichwort für eines der prägendsten Attribute der Audi-Welt. Egal ob Materialauswahl oder -verarbeitung – vielfach setzt Audi den Qualitätsmaßstab seiner Klasse. Die Bayern bauen hochmoderne Motoren, haben frühzeitig auf die Digitalisierung gesetzt und können sich über eine breite Palette attraktiver SUV-Modelle freuen. Und dann das: Mit der Erneuerung der nach Stückzahlen bedeutendsten A4-Baureihe im Herbst 2015 ernteten die Audi-Manager kollektives Kopfschütteln. Zu wenig Neues am neuen A4, lautete das Urteil. Besonders auf dem chinesischen Markt, auf dem ein deutsches Premiumauto wichtig für die Selbstdarstellung ihrer Besitzer ist, hagelte es Designkritik für den A4, der völlig unabhängig davon in Tests regelmäßig eine gute Figur macht. Mit dem wohl umfassendsten Audi A4 Facelift in der Marken-Geschichte bringen die Bayern ihre seit 25 Jahren erfolgreiche Mittelklassebaureihe nun stilistisch auf Vordermann, erweitern die Vernetzung und offerieren einen Top-Diesel, der es in sich hat. Mehr zum Thema: Das Audi A4 Facelift im Fahrbericht

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Audi A4 Facelift (2019) mit verschiedene Ausstattungsvarianten

Wo Design-Skeptiker 2015 noch nach den Neuerungen suchten, herrscht nun Klarheit: Scharfe Kanten oberhalb der Kotflügel sorgen für einen Dicke-Backen-Effekt beim Audi A4 Facelift (2019). Der schon bislang nicht kleine Grill wurde etwas flacher, dafür aber auch breiter und wirkt nun nochmals größer. Künftig funkeln alle A4 serienmäßig aus LED-Scheinwerfern, die in ihrer höchsten Ausbaustufe gegen Aufpreis mit Matrix-LED-Licht erhältlich sind, also eine voll adaptive Ausleuchtung beinhalten. Neu geordnet wird auch die Struktur der Ausstattungslinien, die künftig bei Basis beginnt und über Advanced bis hin zur S-Line führt. Hinzu kommen noch die sportlichen S-Modelle. Die neuen Interieurpakete heißen Design Selection und Interieur S-Line und können mit den Exterieur-Linien frei kombiniert werden. 

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Erweiterte Konnektivität im Audi A4 Facelift

Ein wesentlicher Bestandteil des Audi A4 Facelift (2019) besteht in der erweiterten Vernetzung. Sichtbarstes Zeichen ist das Verschwinden des gewohnten Dreh-Drück-Stellers auf der Mittelkonsole. Das Multimedia Interface, kurz MMI, wird künftig über einen 10,1 Zoll großen, berührungssensitiven Monitor gesteuert. Akustische Rückmeldungen sollen die Bedienung vereinfachen. Zudem versteht das System natürliche Sprachbefehle. Spezielle Kommandos muss der A4-Pilot also nicht einstudieren. Neue Online-Angebote wie zum Beispiel sogenannte Car-to-X-Dienste, bei denen ganze Fahrzeugflotten untereinander vernetzt sind und per Mobilfunk Daten wie Verkehrszeicheninformationen oder Gefahrenhinweise untereinander austauschen, kommen ins Programm. In ausgewählten europäischen Städten soll zudem der Abruf von Ampelinformationen möglich werden. Hierbei empfängt die Ingolstädter Mittelklasse Daten des Ampel-Zentralrechners einer Stadt und gibt präzise Tempoempfehlungen, damit Grünphasen genutzt und zeitraubende Rotphasen vermieden werden. Ein weiteres neues Angebot im Audi A4 Facelift (2019) heißt Functions on demand. Die Idee dahinter: Auch nach dem Autokauf können Kunden Infotainment-Funktionen nachbuchen. Drei stehen zur Wahl: das erweiterte Multimediasystem MMI Plus, das Digitalradio DAB+ und das Audi Smartphone Interface, mit dem sich Handy-Inhalte ins System des Autos integrieren lassen. Interessenten können eine einmonatige Testphase ordern, bevor sie die Funktion kaufen oder eben ablehnen. Neben zwei teilanalogen Fahrerinformationssystemen steht das volldigitale virtual cockpit Plus zur Verfügung. In diesem Fall blickt der Fahrer des Audi A4 Facelift (2019) auf einen 12,3 Zoll großen Bildschirm, der per Lenkradsteuerung beeinflusst werden kann. So stehen etwa drei unterschiedliche Anzeigen-Stile zur Auswahl. Mehr zum Thema: Diesel-Tuning für den Audi A6 Avant

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Benzin- und Diesel-Motoren für das Audi A4 Facelift (2019)

Die künftige Motorenpalette des Audi A4 Facelift (2019) besteht durchweg aus 2,0-Liter-Vier- und 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbos. Bei den Selbstzünder-Varianten A4 30 TDI (136 PS), A4 35 TDI (163 PS), A4 40 TDI steckt ein 2,0-Liter-Turbodiesel im Bug. Der A 45 TDI (231 PS) und der S4 TDI (347 PS) werden von einem 3,0-Liter-V6 angetrieben. Richtig gelesen: Der künftige S4 kommt ausschließlich als Diesel – zumindest in Europa. In den USA und in China wird der 354 PS starke 3,0-Liter-Turbobenziner eingesetzt. Im neuen Top-Diesel arbeitet ein zusätzlicher elektrisch angetriebener Verdichter (EAV), gespeist vom 48-Volt-Bordnetz. Dessen Hauptaufgabe ist die Bereitstellung des nötigen Ladedrucks, noch bevor der Abgasturbolader seine volle Wirkung entfalten kann. Das V6-Kraftpaket geht mit bis zu 700 Newtonmeter zu Werke. Die in Aussicht gestellten Fahrleistungen des Audi A4 Facelift (2019) sind entsprechend saftig: Binnen 4,8 Sekunden soll die S4 Limousine aus dem Stand auf Tempo 100 stürmen. Die Spitze ist in diesem Fall elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Die drei geplanten Benzin-Versionen basieren auf dem 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo: A4 35 TFSI (150 PS), A4 40 TFSI (190 PS), A4 45 TFSI (245 PS). Interessant: Mit Ausnahme der Modelle A4 40 TDI und A4 45 TDI sind sämtliche Vierzylinder als Mild-Hybride (zwölf Volt) geplant. Diese können per Riemen-Starter-Generator Bremsenergie zurückgewinnen und dem Antrieb wieder zuführen. Die Audi-Techniker sehen ein Einsparungspotenzial von bis zu 0,3 Litern pro 100 Kilometer. Bei den S-Modellen, die eine  Rekuperationsleistung von bis zu acht Kilowatt erreichen sollen, ist ein Minderverbrauch von bis zu 0,4 Litern zu erwarten.

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Audi A4 Facelift rollt im Herbst 2019 zu den Händlern

Neben dem Standard- und dem Sportfahrwerk stehen für das Audi A4 Facelift (2019) zwei adaptive Fahrwerke zur Wahl. Sportlich orientierten Fahrern ist das Sportfahrwerk mit oder ohne Dämpferregelung gewidmet, das eine Tieferlegung um 23 Millimeter beinhaltet. Alternativ gibt es das Komfortfahrwerk mit Dämpferregelung.  Auch hier ist die Dämpferregelung an Bord. Ein Unterfahrschutz vorn und hinten komplettiert den eigenständigen Auftritt dieser robusten Variante. Zum Marktstart will Audi das Editionsmodell Edition One auflegen, das in den drei Antriebsvarianten A4 45 TFSI, A4 40 TDI und A4 45 TDI erhältlich sein soll. Es  basiert auf dem Exterieurpaket S-Line und ist an diversen schwarzen Anbauteilen (Dachreling, Lufteinlässe, Zierleisten) erkennbar. Die Preisen des ab Herbst 2019 bei den Händlern erhältlichen Audi A4 Facelifts beginnen bei 35.900 Euro für die A4 Limousine 35 TFSI in Kombination mit dem 150 PS starken Benziner, S tronic und Frontantrieb. Kurze Zeit später soll es dieses Basismodell auch als Handschalter mit Frontantrieb für 33.600 Euro geben. Für die S4 Limousine TDI werden mindestens 62.600 Euro fällig. Optionale Ausstattungselemente wie LED-Scheinwerfer mit dynamischen Blinklicht im Heck, das S-Sportfahrwerk, 18-Zoll-Räder, elektrisch einstellbare Sportsitze mit Alcantara-Leder und sportlich konturierte Stoßfänger sind dann bereits serienmäßig mit an Bord. Außerdem wird noch das Editionsmodell namens edition one ab 53.300 Euro angeboten. Bestellbar ist das Audi A4 Facelift seit Mai 2019. Mehr zum Thema: Audi A6 allroad quattro (2019)

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