Wallboxen-Test 2021 (ADAC): Ergebnisse Staatlich geförderte Ladeboxen im Test

von Victoria Zippmann 05.05.2021

In seinem Wallboxen-Test 2021 hat der ADAC sechs im Handel erhältliche Heim-Ladestationen unter die Lupe genommen, die vom Staat mit 900 Euro gefördert werden. Das sind die Ergebnisse!

Im Wallboxen-Test 2021 hat der ADAC insgesamt sechs förderfähige, das heißt vom Staat mit 900 Euro bezuschusste Heim-Ladestationen für Elektroautos getestet. Das Angebot von förderfähigen Wallboxen im Handel umfasst mittlerweile über 300 Produkte. Sechs der Ladestationen erfüllten die Auswahlkriterien des ADAC. Generell empfiehlt der Verkehrsclub Systeme mit elf kW Ladeleistung. Wie beim vorherigen Test lag auch 2021 das Hauptaugenmerk auf der Sicherheit und der Handhabung der Geräte. Neue Kriterien 2021 betreffen die Ausstattung und die Bedienung der Wallbox per App. Durch die überarbeitete Gewichtung der Testkriterien sind die Ergebnisse nicht mehr mit vorherigen Wallboxen-Tests vergleichbar, so der ADAC. Im folgenden Absatz fassen wir diese zusammen. Mehr zum Thema: Parken an Elektroauto-Ladesäulen

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Wallboxen im ADAC-Test 2019 (Video):

 
 

Die Ergebnisse des ADAC Wallboxen-Tests 2021

Sieger im Walllboxen-Test 2021 des ADAC ist die Kostad TC-1000 (Note 1,8). Die Wallbox ist zuverlässig, sicher, umfangreich ausgestattet, aber nicht mehr erhältlich. Allerdings sind die Testergebnisse der Kostad laut ADAC sehr wahrscheinlich auf die Terra AC-Wandladestation von ABB übertragbar, auf der sie basieren soll. Platz zwei ist mit der Vestel EVC04-AC11SW-T2P und der Volkswagen ID. Charger Connect doppelt besetzt. Sie sind auch die günstigsten Wallboxen im Test. Die Vestel biete eine sehr gute App und die VW-Box zusammen mit dem Testsieger die höchste Sicherheit bei einem fehlerfreien Auftritt. Auf Platz drei und vier sind die Hesotec electrify eBox und die Pro Connect 11 kW von Stark-in-Strom.de. Auf dem letzten Platz liegt die EVBox Elvi. Die gute Ausstattung, Funktion und App könne den groben und gefährlichen Schnitzer bei der Sicherheit nicht auffangen. "Die integrierte Fehlergleichstrom-Überwachungseinrichtung löst bei einer Messreihe nicht aus. Dies kann zu einem "Erblinden" der Fehlerstrom-Schutzschalter Typ A in der Hausinstallation führen, was nicht nur eine Gefahr für Leib und Leben bedeuten könnte, sondern auch dazu führen kann, dass die Wallbox vom Elektroinstallateur nicht abgenommen wird", begründet der ADAC im Wallboxen-Test 2021. Das Gesamturteil lautete daher "Mangelhaft" (Note 5,0).

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Wichtige Tipps des ADAC zum Betreiben einer Wallbox

Schon beim Wallboxen-Test 2019 wies der ADAC darauf hin, dass Verbraucher:innen auf eine beiliegende Konformitätserklärung achten sollten. Diese wird seit April 2019 für die verpflichtende Anmeldung der Wallbox beim regionalen Netzbetreiber benötigt. Fehlende oder falsche Konformitätsbescheinigungen können dem Verkehrsclub zufolge dazu führen, dass der Betrieb einer Heim-Ladestation nicht zulässig ist. Ebenfalls wichtig: Verbraucher:innen sollten berücksichtigen, dass die Installation einer Wallbox nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden darf. Und: Im Falle einer Störung oder eines Defekts muss die schnelle Verfügbarkeit eines Kundendienstes sichergestellt sein. Mehr zum Thema: Kosten, Preis, Pflege & Wartung von Batterien für E-Autos

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