Neuer Rekord: Yangwang U9 ist das schnellste E-Auto der Welt
Der BYD-Konzern stellt laut eigenen Angaben einen neuen Weltrekord auf: Mit 472,41 km/h sei der Yangwang U9 Track Edition das schnellste Elektroauto der Welt. Demnach überbietet der Chinese den bisherigen Rekordhalter um mehr als 30 km/h.

472,41 km/h – diesen Wert gibt BYD im August 2025 für die gemessene Höchstgeschwindigkeit des Flaggschiffs Yangwang U9 Track Edition an, womit der Supersportwagen das schnellste Elektroauto der Welt ist. Allerdings steht eine unabhängige Bestätigung des Weltrekords noch aus, den laut Guiness World Records seit 2024 der japanische Aspark SP600 mit 438,73 km/h hält. Wie bei der Rekordfahrt mit dem Aspark saß auch im Yangwang der deutsche Rennfahrer Marc Basseng hinter dem Steuer, beide Fahrten fanden auf einem Testgelände im niedersächsischen Papenburg statt.
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Der Yangwang U9 (2023) im Video:
Yangwang U9-Rekordauto ist ein seriennaher Protoyp
Bei der Yangwang U9 Track Edition handelt es sich um einen Prototyp, der auf dem in China erhältlichen Serien-U9 basiert und sich auch optisch nicht allzu weit von diesem entfernt. Je ein E-Motor pro Rad produzieren eine Systemleistung von mehr als 2220 kW (3000 PS). Die e4-Plattform soll dank einer intelligenten Drehmomentverteilung an die einzelnen Räder auch bei hoher Leistungsabgabe für Traktion sorgen, wobei nach Bedarf 100 Mal pro Sekunde das Drehmoment angepasst wird. Dazu kommt ein aktives Fahrwerk zur Minimierung von Wank- und Nickbewegungen. Außerdem arbeitet die Track Edition mit wahnwitzigen 1200 V Spannung, während der Serien-U9 mit 800 V auf den aktuellen Standard gehobener Elektroautos setzt.
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Verbrenner nach wie vor schneller
Mit Blick auf verbrennende Hypercars kann der Yangwang übrigens nicht mithalten. Hier hält der Bugatti Chiron Supersport 300+ mit 490 km/h den Weltrekord – allerdings anders als der Rekord-U9 mit Straßenzulassung (hier das Ranking der schnellsten straßenzugelassenen Autos). Bei den Prototypen steht seit 1997 unangefochten der britische ThrustSSC an der Spitze, der mit 1228 km/h die Schallmauer durchbrach. Der Vollständigkeit halber sei hier jedoch erwähnt, dass der ThrustSSC von zwei Rolls-Royce-Flugzeugtriebwerken angetrieben wird, insgesamt um die 110.000 PS (81.400 kW) leistet und optisch eher einer umgekippten Rakete ähnelt als einem herkömmlichen Automobil.